Donnerstag, 18. Dezember 2008

Weihnachtsbäckerei

hohoho...
Nun war es auch bei uns so weit: Endlich konnte trotz Arbeitsbelastung bei Tim und mir mal sowas wie richtige Weihnachtsstimmung aufkommen. Friedrich hatte ja von Tante Marie einen tollen Weihnachtskalender und natürlich haben wir unsere Wohnung schon zum ersten Advent weihnachtlich geschmückt, so richtig entspannt war es aber eben noch nicht. Das haben Fritze und ich nun am Montag nachgeholt. Wir haben nämlich Weihnachtsplätzchen gebacken. Friedrich hat fleißig geholfen. Er hat den Teig mit ausgerollt, Plätzchen ausgestochen und so haben wir immerhin drei Bleche voll backen können. Natürlich landete sehr viel Teig auch in Fritzes Mund, aber es hat ihm auch großen Spaß gemacht. Er blieb sogar ganz lieb in seinem Hochstuhl und spielte mit den Plätzchenformen bis ich die Küche soweit wieder sauber hatte. Das Dekorieren der Plätzchen haben wir einfach ausgelassen (ganz soviel Ausdauer hat der Große nun doch nicht), die Ergebnisse können sich aber trotzdem sehen lassen :)Wir hoffen, dass wir zu unserem Berlinbesuch der lieben Familie auch noch ein paar Plätzchen mitbringen können und freuen uns schon auf die nächste Woche!!!

Freitag, 7. November 2008

Zug, Zug!

Friedrich hat ein neues Interesse: Neben Polizei-, Kranken- und Feuerwehrwagen findet der junge Mann im Moment Züge und alles drumherum ganz ganz spannend. Wir waren ja zu Uropas Geburtstag in Berlin und sind diesmal mit dem Zug gefahren. Das hat seine Begeisterung nochmal so richtig angeheizt. Wir müssen nun mindestens einmal in der Woche zum Bahnhof und Züge gucken :) Da Tim ja zum Geburtstag von Oma wieder nach Berlin fahren wird, ist der Besuch ndes Bahnhofs schon ganz fest eingeplant :) Und Fritze kann natürlich mittlerweile "Zug" sagen und "schuff,schuff". Seine Autos sind aber immer noch sein liebstes Spielzeug. Im Kindergarten spielt er auch ständig mit den Parkhäusern, Autos und anderen Fahrzeugen. Falls jemand also eine Idee für Weihnachten sucht, alles was sich bewegt und leuchtet ist toll!!! Aus Rücksicht auf uns Eltern sind Spielsachen ohne Geräusche noch besser :)

Samstag, 25. Oktober 2008

Onkel Hendrik war da!!!

Juhu, Besuch aus Tübingen!!!
Leider musste Dörte arbeiten, aber wenigstens Onkel Hendrik war für ein paar Tage im Norden und konnte auch für einige Stunden bei uns vorbei kommen. Und Fritze fand es super! Wie schon erwähnt, mag er Besuch und es gab ja auch wieder Mitbringsel für ihn. Neue Bücher!!! "Buch", "Buck", "Buk" sind nämlich neben "Tütas" (seine Autos) im Moment ganz oben auf seiner Spielzeug-Ranging-Liste. Natürlich kennen Tim und ich seine Bücher über Autos mittlerweile auswendig ;) Die anderen Bilderbücher kennen wir auch alle und daher sind die Geschenke was für alle :)
friedrich hatte auch viel Spaß mit seinem Onkel, was man auch auf den Bildern sieht:

Sonntag, 5. Oktober 2008

Geburtstagsbesuch

Es jährte sich ja auch in diesem Jahr mein Geburtstag am 30.09. Und wie schon im vorigen Jahr hatten wir wieder lieben Besuch aus Berlin und Luckenwalde bekommen. Marie und Pierre kamen über das verlängerte Wochenende nach Lübeck.
Für Fritze war das natürlich toll, weil er A) Besuch sowieso toll findet und B) natürlich auch Geschenke bekam. Und es war natürlich für uns alle schön, wenigstens einen Teil der Familie mal wiederzusehen. Blöd war nur, dass das Wetter so schlecht war. Trotzdem sind wir am Samstag nach Travemünde ans Wasser gefahren. Nach einem kurzen Spaziergang gingen wir schnell in "unser" Fischrestaurant und haben es uns gut gehen lassen. Fritze hat natürlich auch ordentlich zugeschlagen, Seeluft macht ja bekanntlich hungrig :) Nach der Rückfahrt brauchte Fritze dann erstmal seinen Mittagsschlaf und Marie und Pierre erkundeten die hiesigen Einkaufs- und Shoppingmöglichkeiten (mit Erfolg). Den Abend verbrachten wir mit Spielen und am nächsten Tag musste der liebe Besuch leider schon dir Rückreise antreten. Aber wir werden uns ja Ende des Monats wiedersehen, wenn die Sternfahrt nach berlin zu Uropas Geburtstag ist.
Anbei ein paar Bilder:

Mittwoch, 17. September 2008

Kindergartenkind

Seit nun schon fast vier Wochen ist Friedrich ein Kindergartenkind. Wir haben einen Platz im "Kiddies-Parkhaus" ergattern können. Auch wenn der Name vielleicht etwas abschreckend sein mag und etwas anderes vermuten läßt, ist es doch eine sehr nette, familiäre Einrichtung. Es sind bis jetzt maximal 6-7 Kinder gleichzeitig da gewesen und es gibt zwei Betreuerinnen und bis zu zwei Praktikantinnen. Und natürlich Unmengen an Spielzeug (besonders beliebt ist bei Friedrich der Schaukelelefant =).

Am Anfang haben wir Fritze "nur" ein/zwei Stunden hingebracht, zum Eingewöhnen. Er hat natürlich geweint und geschrien, wenn wir ihn dort abgegeben haben und dann einfach gegangen sind. Die Betreuerinnen haben sich aber rührend um ihn gekümmert und er hat seinen Kummer immer schnell vergessen. Beim Abholen konnte er sich dann oft nicht von den Spielsachen trennen und wollte gar nicht gehen. Mittlerweile hat er die Sache akzeptiert und bleibt freiwillig und ohne viel Trara dort. Meistens holen wir ihn gegen 12:45 ab, nachdem er dort zu Mittag gegessen hat. Dann ist er so kaputtgespielt, dass das mittägliche "Heia-machen" ohne größere Schwierigkeiten klappt =)

Er hat sich dort wirklich gut eingelebt, weiß inzwischen auch, wo die guten Spielsachen sind, wo man die Schuhe und Jacken aus- und wieder anzieht, dass es zum Abschied immer einen Keks gibt und wo die Kekse sind. Die Betreuerinnen sind stets voll des Lobes und sind auch der Meinung, dass er sich da gut macht.

Es ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass es ihm dort Spaß macht und man ihn ohne schlechtes Gewissen dort hinbringen kann. Im Moment ist das wirklich praktisch, da Mama und Papa ja arbeiten müssen. Wenn dann im Oktober die Uni losgeht, geht es eh nicht anders.

-tk-

Sonntag, 14. September 2008

Altstadtfest

Dieses Wochenende gab es für Fritze wieder viel zu sehen und zu hören. Trotz schlechtem Wetter (es regnete immer mal wieder) bauten Schausteller und Bühnenarbeiter überall in der Altstadt schon am Freitag Büdchen und Bühnen, Karusells und und und auf.
Fritze fand schon die Stände toll, noch besser waren aber natürlich die zahlreichen Musik-Acts. Es gab eine bunte Mischung von Rock, Pop, Krach und auch einigen guten Shows, wie z.B. einen tollen Big Band Auftritt. Fritze war total faziniert ;)

Anbei ein paar Bilder:

Sonntag, 31. August 2008

Kiel

Zum Ferienabschluss haben wir uns nochmal einen kleinen Urlaub gegönnt und einen Ein-Tages-Ausflug nach Kiel gemacht.
Schon am Freitag hatten wir mit Nadine telefoniert und uns für den frühen Vormittag angemeldet. Aus diesem frühen Treffen wurde leider nichts, weil Fritze nach der ersten Woche im Kindergarten doch ein wenig fertig war und auf seinem Vormittagsschläfchen bestand. Dadurch konnten wir natürlich auch erst ein paar Züge später in die Landeshauptstadt fahren:)
Pünktlich zum Kaffee konnten wir die Nadine aber endlich begrüßen. Fritze hatte die Bahnfahrt mal wieder Spaß gemacht. Er erkundete abwechselnd mit uns den Zug und freundete sich schnell mit den Mitfahrenden an ;)
Mit Nadine tranken wir dann noch einen Kaffee an der Hörn und dann trennten sich leider schon unsere Wege.
Es war ja echt tolles Wetter und Nadine wollte noch an den Strand. Wir hatten aber andere Pläne: Wir wollten uns die "alte" Gegend nochmal ansehen. Schließlich war ich ja fast ein dreiviertel Jahr in Kiel gewesen (Naja, bis zum Mutterschutz :))
Zunächst ging es aber zu H&M. Es war wie gesagt wirklich ein schöner vorletzter Ferientag und Fritze hatte eindeutig die falsche Hose für die hohen Temperaturen an.
Frisch eingekleidet ging es dann nach Hassee. Zwar waren wir dann doch nicht mehr bei der alten Wohnung, aber wir sind wenigstens zu IKEA gekommen und konnten da in Erinnerung an die alten Zeiten Hot Dogs essen. Die gab es "früher" fast immer, wenn Tim mich mal besucht hat:)
Leider wurde Fritze nach dem Essen immer quengliger und müde und wir zogen wieder zum Bahnhof. Nach einer Wickelung ging es dann wieder nach Hause. Der Zug war zwar wieder recht voll, aber ab Eutin wurde es immer leerer. Das war auch für Fritze besser, so konnte er wenigstens keinen mit seinen tw. lauten Rufen stören:)
Zuhause ging dann alles ganz schnell, bald schlief Fritze ein und wir nutzten noch die letzten gemeinsamen Stunden ohne Kind :)

Leider keine Bilder.

Sonntag, 24. August 2008

Umzug

Nun war es endlich soweit!
Nach Wochen, in denen wir in der neuen Wohnung gewienert und gesaugt und den Boden mit einem geliehenen Bodenreiniger und entsprechendem Schaum halbwegs gereinigt hatten, ging es nun endlich los.

Natürlich lebten wir vorher in der Aegidienstraße schon im absoluten Kisten-Chaos. In diesem begrüßten wir am Freitag schon den Opa. Der war der erste Helfer, der die Sternfahrt nach Lübeck geschafft hatte. Zur Belohnung "durfte" er dann mit uns in Tims Geburtstag reinfeiern :)Wir haben nämlich zwei Super-Ereignisse zu einem wirklich unvergesslichem Ereignis gemacht und den Umzug auf den Sonntag nach Tims 30. Geburtstag gelegt.

Allerdings mussten wir schon ganz schön beengt sitzen, da sich wirlich überall Kisten stapelten.
Fritze war natürlich ein ganz fleißiger Helfer. Was ich einpackte, packte er wieder aus. Manchmal packte er es in andere Kisten, manchmal nicht...
Es war äußerst spannend so zu arbeiten. Natürlich half er auch beim Saubermachen, und wischte z.B. mit extremer Ausdauer Wände mit Küchenpapier ab (Mama putzt Fenster), schob den Staubsauger hinter mir her und brauchte ganz dringend einen Plastehammer um mit Tim Laminat zu verlegen ;)
Mittlerweile hat er einen vollständigen Werkzeugkasten (außer einer Bohrmaschine- vor der hat er nämlich Angst-) und damit werkelt er auch fleißig rum. Er ist uns natürlich auch beim Aufbau eine große Hilfe ;)

Aber zurück zur Reihenfolge:

Am Samstag kamen dann aus Berlin noch Matthes, Marie und Oma und später am Abend auch noch Katrin, Winne und Leon. Aus Cottbus kamen Andi und Alex und aus Lübeck feierten Stefan und Marco am Samstag mit und es haben am Sonntag alle fleißig geholfen. Die vorpahlschen Frauen haben das Catering übernommen, Marie und Alex kümmerten sich um den Kleinen am Vormittag und alle anderen packen ein und aus und trugen und schleppten und und und. Es mussten insgesamt erstaunliche drei Fuhren gemacht werden!

Noch erstaunlicher war allerdings, dass wir in der Woche bis zur Übergabe immer noch jeden Tag zwei Kisten im Kinderwagen aus der Wohnung rausholten. Wir hatten einfach immer noch nicht wirklich alles eingepackt ;)

Letztendlich wurde aber ein entscheidender Großteil am Sonntag bewältigt und dafür nochmals vielen Dank an alle lieben Helfer!!!

Da Dörte und Hendrik in der folgenden Woche kamen, konnten wir die Lampen und Gardinen noch entfernen und abtransportieren. Daneben wurde noch der Sperrmüll entsorgt und Dörte und ich fanden wenigstens ein paar gemeinsame Stunden um bei Ikea auf "Möbeljagd" zu gehen.

Am Sonntag haben wir die alte Wohnung endlich übergeben und können nun nach und nach relativ entspannt "heimisch werden" :)

Hier ein paar Bilder

Montag, 11. August 2008

Mehr Zähne

Fritze wird ja immer mehr zu einem kleinen Menschen :)
Und da gehören natürlich auch immer mehr Zähne im Mund dazu. Bereits nach bzw. bei der Klassenfahrt zeichnete sich das Kommen der Backenzähne ab. Er hat jetzt unten links schon einen ganz großen Zahn. Außerdem sind zwei Eckzähne zu erkennen und auch rechts hinten tut sich was. Besonders anstrengend waren aber die Eckzähne oben. Nicht nur für Fritze war das Durchbrechen nervenzehrend, sondern auch für uns. Wir litten ja mehr oder weniger mit :)

Wir sind gespannt, wie es weitergeht ;)

Freitag, 25. Juli 2008

Berlin Teil II

Nach zwei Nächten bei Oma Kunold stand am Mittwoch der Umzug zu Oma Vorpahl an.
Bevor es aber zu dieser ging, hatten wir noch eine Menge mehr vor.
Nach dem Frühstück gingen Fritze und ich erstmal spazieren und Papa zu Kieser. Die gibt es ja überall ;)
Eigentlich sollte der Junge dann seinen Vormittagsschlaf machen, er wollte aber partout nicht. Dafür spielte er mit seiner Oma und ich habe die Zeit genutzt und schon so weit unsere Habe eingepackt. Das dauert auch bei einem kurzen Aufenthalt ein bißchen :)
Nachdem Tim dann wieder da war und das Auto gepackt, verabschiedeten wir uns bei der lieben kunoldschen Oma und fuhren zu den Urgroßeltern Vorpahl nach Wildau. Fritze hat von der Fahrt nicht so viel mitbekommen, der war nämlich fast sofort im Auto eingeschlafen.
Pünktlich zum Mittag bei den Urgroßeltern wurde er dann wieder wach. Die beiden freuten sich sehr, ihren Urenkel endlich mal wiederzusehen. Sie staunten, wie schön er schon essen und laufen kann. Fritze fand dafür ihre Balkontür und den Balkon als solches ganz toll. Er ging (trotz einer verhältnismässig hohen Stufe) ständig raus und rein und amüsierte sich dabei. Besonders, wenn er die Balkontür zu machte und uns aussperren, aber noch sehen konnte :)

Leider ging es kurz nach 15.00 Uhr schon wieder los. Und das, obwohl gerade noch Mamas Tante Antje extra vorbeigekommen ist! Sie wollte eigentlich mit uns Kaffee trinken, aber zu diesem Ereignis waren wir ja schon wieder woanders eingeladen :(
Aber wir haben uns wenigstens kurz gesehen, und das ist ja auch schon viel wert :)
Gegen vier hatten wir nämlich eine Verabredung mit den Urgroßeltern Düsing. Also verabschiedeten wir uns von den einen Urgroßeltern und Antje und fuhren zu den anderen :)
Diese hatten wir schließlich zu Ostern das letzte Mal gesehen, und das ist ja nun auch schon ein bißchen her ;)

Wie zu erwarten war, schlief Fritze auf der Fahrt natürlich ein und musste von uns in Spindlersfelde geweckt werden. Er freundete sich aber auch hier wieder schnell mit seinen Verwandten und der nächsten "neuen" Wohnung an. Und auch hier fand er den Balkon toll. Dieser hatte sogar zwei Türen! Aber auch sonst gab es viel zu entdecken und auch diese Urgroßeltern hatten ihre Freude an ihm und uns :)
Gegen 18.00 Uhr stand allerdings die nächste Fahrt an. Wir wollten ja zur nächsten Oma!

Also verabschiedetn wir uns von den Düsings und fuhren nach Pankow.
Bei dieser Fahrt schlief Fritze mal nicht ein :) Er war aber kurz davor ;)

Bei Oma Vorpahl stand nach der Begrüßung erstmal das Ausladen des Autos und das Abendbrot an. Bei beidem zeigte sich Fritze erstaunlich lieb und freute sich über seine Oma und Tante Marie. Die war nämlich auch kurz da. Leider ging sie schon nach dem Abendbrot.
Der Rest ging dann ganz schnell und Fritze schlief fast sofort ein.
So konnten Oma und ich einen Mädchenabend machen und Tim zu Onkel Matthes fahren.

Am Donnerstagvormittag stand wieder getrenntes Programm an: Papa hatte einen Geschäftstermin und Fritze und ich wollten Oma auf Arbeit besuchen. Das haben wir dann auch gemacht. Fast ohne Probleme konnten wir mit Hilfe der Öffentlichen Verkehrsmittel zu Omas Altenheim finden. Diese freute sich sehr über uns und offensichtlich mit ihr auch alle Bewohner. Kleinkinder gibt es da ja naturgemäss nicht so oft zu sehen ;)
Da wir zur Mittagszeit ankamen, haben wir natürlich auch gleich dort gespeist. Fritze verwüsstete mehr oder weniger seinen Platz. Es gibt im Heim natürlich keine Kinderstühle und die Tische waren mit Stofftischdecken bedeckt. Auf seinem Platz saß er sehr weit hinten und so fiel von dem an sich sehr leckeren Essen eine Menge auf so fast alles in seiner Umgebung. Aber es hat ihm Spaß gemacht. Da ich aber so nicht zum essen kam, schnappte sich Oma den Jungen und ging mit ihm schon mal in ihr Büro. Hier stieß ich dann nach dem Essen auf die beiden. Nach einer Wickelung zogen Fritze und ich dann wieder los. Die Oma hatte schließlich noch ein Fest vorzubereiten und überhaupt zu arbeiten ;)
Auf dem Heimweg schlief Fritze dann im Kinderwagen ein und wachte erst wieder in der S-Bahn auf.
Dann nutzen wir die Zeit bis zu Tims Rückkehr in der Wohnung von Vorpahls. Wir spielten und hängten Wäsche auf. Fritze fand besonders das Ausladen des Geschirrspülers toll. Er wollte gar nicht mehr aufhören, mit Omas Geschirr und Tupperwaren zu spielen ;)

Als Tim dann wieder da war, ging es weiter im Programm. Wir besuchten die Kunollis.
Hier gab es Kaffee und Kuchen und für Fritze wieder eine Menge zu entdecken und zu spielen. Leider war die die Parkgebühr in der City aber sehr hoch (1 Euro für 30 Minuten) und so mussten wir nach dem Besprechen der wichtigsten Ereignisse und aus Mangel an Hartgeld nach knapp 2 Stunden wieder los.
Aber wir werden uns ja spätestens zum Umzug wieder sehen:)

An diesem Abend schlief Fritze im Auto ein und konnte von uns auch nicht mehr zum Waschen gewckt werden ;)
Nach einem ganz kurzem Abendprogramm schlief er auch ohne Probleme ein und wir folgtem ihm bald :)

Am Freitag ging es dann wieder nach Hause. Nach dem Besuch im Kaufland ging es nach Norden. Fritze schlief relativ bald ein und schlief vor allem fast bis nach Hause. Papa hat aber derweil einen neuen Streckenrekord aufgestellt und daher schlief Fritze nur 1,5 Stunden. Aber immerhin! (Tim brauchte natürlich zumindest etwas länger :))

Vielen Dank nochmal an alle Lieben, die wir mal wieder sehen konnten!

Impressionen:
Berlin II

Mittwoch, 23. Juli 2008

Berlin Teil 1

Juhu, endlich sind Ferien!
Wie schon berichtet, haben wir uns ein Auto gemietet und sind am Montag nach Berlin gefahren.
Fritze kommt auch auf weiteren Strecken mit seinem neuen Autositz super zu recht. Er kann endlich nach vorne gucken, sieht genug und kann vor allem auch im Auto schlafen. Damit war diese Fahrt mit dem Wagen in die alte Heimat endlich mal wieder relativ entspannend für alle Beteiligten ;)

Zunächst ging es zu Oma Kunold nach Mitte. Dort sind wir am Nachmittag angekommen und haben unser Quartier für die nächsten zwei Nächte bezogen.
Fritze kannte sich ja noch in der Wohnung aus und freute sich, das Aquarium und die Lucy und natürlich seine Oma wiederzusehen ;) Da der Papa sich von der Fahrt erstmal trotzdem etwas erholen wollte und wir noch Windeln brauchten, haben Fritze und ich am Nachmittag noch einen kleinen Spaziergang gemacht.
Wir schlenderten zu Lidl. Auf dem Rückweg überraschte uns ein Platzregen. Den warteten wir in einem Hausaufgang ab und Fritze bestaunte die ganze Zeit die vielen Berliner Autos, Busse und Radfahrer, die sich von den Fluten nicht abhalten ließen und wie alle anderen Fahrzeuge ganz tolle Wellen und Spritzer machten ;)
Dann hörte es aber endlich doch auf zu regnen und wir konnten den Heimweg zur Oma antreten. Auf dem Rückweg sahen wir noch einen Regenbogen, den Fritze aber gar nicht so spannend und toll fand wie ich ;)

Nach dem Abendbrot und dem Gang in die Wanne war für Fritze dann auch der Tag vorbei und er schlief relativ schnell ein.

Am Dienstag stand der Besuch des Berliner Tierparks auf dem Programm. Wir waren ja als Kinder dort auch immer gewesen und wurden außerdem von einem der letzten "Sterne" dazu angeregt. Dort belegte der Tierpark nämlich den zweiten Platz und wir wollten uns mal wieder einen eigenen Eindruck machen.
Fritze fand schon die Bären am Bärenfenster (draußen) toll. Wir mussten nämlich etwas warten, bis Tim die Karten bekommen hatte.
Da auch in Berlin gerade Ferien sind, war es entsprechend voll an der einen Kasse, die nur geöffnet war. Da der Tierpark aber sehr weitläufig ist, verliefen sich die Massen relativ schnell.
Wir waren zunächst bei den Bären, die der Junge schon ganz toll fand. Noch besser fand er allerdings die Tiere im Streichelzoo. Die Ziegen und Schafe fasste er auch ohne Hemmungen an. Nur die großen Schweine fand er etwas unheimlich. Aber an die konnte/musste man ja auch nicht direkt ran ;)
Natürlich waren wir auch im Dickhäuterhaus, im Raubtierhaus, bei den Hyänen (die gerade frischen Nachwuchs bekommen hatten), bei den Haustieren und den Einhufern und überhaupt fast überall. Irgendwann konnten aber weder Fritze noch wir noch so richtig. Der Kleine hatte ja schließlich auch keinen Vormittagsschlaf gemacht und der Tierpark ist wie gesagt wirklich sehr sehr groß. Nach fast drei Stunden schlenderten wir also wieder in Richtung Ausgang und dann ging es zur Stärkung erstmal zu Oma Kunold. Dort machten wir einen späten aber relativ ausgiebigen Mittagsschlaf. Am Nachmittag ging ich shoppen und Fritze samt Papa und Oma auf den Spieler.

Anbei ein paar Bilder:
Tierpark Friedrichsfelde

Samstag, 19. Juli 2008

Warin

Wir waren in Warin ;)

Für unsere erste Ferienwoche haben wir einen Berlinausflug geplant. Aus diesem Grund haben wir am Freitag schon von Sixt das Auto geholt. Damit konnten wir am Abend nicht nur ein paar Sachen in die neue Wohnung bringen (Kleinkram, mehr Spielzeug, Laminat fürs Kinderzimmer), sondern am Samstag auch zu Tante Edith nach Warin in Mecklenburg fahren.
Wir wussten nämlich, dass Oma Kunold ihre Schwester an diesem Wochenende besuchen wollte.
Fritze hatte seine Oma zwar während der Klassenfahrt gesehen, aber die Möglichkeit der Treffen kann man ja nicht genug nutzen :)
Außerdem hatte er seine Großtante ja noch gar nicht kennen gelernt. Das musste natürlich dringend nachgeholt werden. Und wenn man schon in Warin ist, natürlich auch den Rest der kunoldschen/kochschen Verwandschaft :)

Neben der familiären Beziehung gab es außerdem das alljährlichen Volleyballtunier. Das haben wir früher (ja, ja 2000 und 2001 sind lang, lang her :)) gerne und Tim auch aktiv als "Berliner Bierbär" besucht.
Damals und auch heute wurde dem Namen wieder alle Ehre gemacht. Da wir ja aber mit unserem ersten Besucher in die neuen Wohnung fahren wollten, konnten wir diesmal nur zu schauen.
Fritze fand vor allem die vielen Volleybälle, die Kampfschreie und Anfeuerungsrufe spannend. Er klatschte wie wild mit und rief natürlich auch lautstark. Dabei machte er bei seinen Sympathiebekundungen auch keine Unterschiede bei den Mannschaften. Er fand eben alle toll :)

Nachdem wir wieder vom Sportplatz kamen, luden wir die Oma ins Auto und dann als erste Besucherin in die neue Wohnung ein. Leider ist Fritze auf der Rückfahrt eingeschlafen und so konnten zunächst nur Tim und Oma die Wohnung begutachten. Ich wartete im Auto bis Fritze wieder aufwachte. Oma Kunold war aber auch ohne Fritzes Führung von der neuen Wohnung begeistert :)

Anbei ein paar Bilder aus Warin:
Warin

Donnerstag, 17. Juli 2008

Mehr Platz zum Laufen

Fritze läuft ja mittlerweile wie ein Weltmeister. Um ihm dazu genug Platz zu bieten, haben wir uns in den vergangenen Wochen viele Wohnungen in Lübeck angesehen. Na gut, wir haben nicht nur den Lauf-Aspekt im Hinterkopf gehabt, sondern wollten ja sowieso im August umziehen :)
So lange Fritze noch nicht ganz so alt, beweglich und agil war und vor allem auch noch nicht so viel Spielzeug hatte und andauernd nutzen wollte, reichten die drei Zimmer ja auch.
Seit er aber läuft, ist er so schnell weg! Und in Nullkommanix mit ihm auch alles, was er gerade in der Hand hat. Und er kann dann ganz schnell auch nach anderen Sachen in seiner Höhe greifen. So schafft er es innerhalb kurzer Zeit, sein Spielzeug und auch alles andere fein säuberlich auf die Wohnung zu verteilen. Mit Vorliebe leider auch meine Papiere, Bücher u.ä.
Sein Bettchen stand außerdem bei uns im Schlafzimmer. So was hat Vorteile (man ist gleich daneben) und Nachteile (man ist gleich daneben).
Nun soll er also endlich sein eigenes Zimmer bekommen!

Da kann er sein Spielzeug verteilen, so viel er will und man kann es auch relativ schnell wieder einfach dahin zurück bringen.
Wir haben endlich wieder ein Schlafzimmer für uns.
Und ich habe ein Arbeitszimmer, wo ich alle richtig relevanten Papiere großzügig im Raum -und auf der entsprechenden Höhe- verteilen kann.

Seit Dienstag sind wir nämlich stolze Mieter einer 4-Zimmer-Wohnung in der Großen Burgstraße. Und "vier Zimmer" wird der Größe der Wohnung irgendwie gar nicht gerecht :)
Wie wir gestern und heute feststellen durften, ist die Wohnung super, aber auch sehr sehr weitläufig. Fritze wird jedenfalls genug Platz zum Laufen haben :)
Die vier Zimmer (inklusive Duschbad, Gästebad, Wannenbad, Kammer und Küche) verteilen sich auf 167 Quadratmeter.
Da kann man wirklich ne`Menge (drauß-) machen :)

Wir haben fast sofort nach der Schlüsselübergabe damit begonnen, ein paar Sachen (v.a. Putzmittel und natürlich Spielzeug und Wickelzeug) in unser neues Domizil zu bringen. Und es gibt natürlich auch viel zu tun ;)
Und viel zu entdecken:)

Fritze erkundet mit uns die neuen Räume und will natürlich nicht in seinem Reisebett einfach nur zu gucken. Er "hilft" beim Saugen (das sehr notwendig und sehr langwierig war) und beim Putzen.

Anbei ein paar erste Bilder der Wohnung:

Wohnung

Freitag, 11. Juli 2008

Klassenfahrt nach Berlin

Weil Friedrich ja nun mal ein Lehrerkind und aus diesem Grund auch jetzt schon ziemlich häufig in der Schule ist, nimmt er natürlich auch an außerschulischen Veranstaltungen teil ;)
Wir waren mit "meiner" Klasse (ich habe sie quasi übernehmen dürfen) für zwei Tage in Berlin.

Am Montag ging es mit Kind und Kegel um 9.04 Uhr vom Lübecker Hauptbahnhof in Richtung Bundeshauptstadt los. Meine Schüler und mein Kollege wussten, dass ich meine "Männer" mitnehmen wollte und haben sich teilweise gleich mit Fritze angefreundet. Dazu war ja schon im ersten Zug Zeit. Ich hatte schon im Vorfeld "Kinderwagenverantwortliche" für das Umsteigen in Bad Kleinen bestimmt und so ging auch das ohne Probleme und ohne Verluste von statten. Die nächste Fahrt dauerte etwas länger. In dieser Zeit eroberte Fritze die Herzen des Rests der Klasse und "hamsterte" von fast allen Kekse, Obst, Süßigkeiten und und und. Und dabei hatte ich eigentlich auch genug Proviant dabei :)
Aber die Sachen von den Schülern fand der Kleine einfach besser. Sie waren sowieso das Beste! Er wurde ständig unterhalten, mit ihm wurden Späße gemacht und dadurch wollte und konnte Friedrich natürlich nicht mal ein kleines Nickerchen machen.

Als wir im Berliner Hauptbahnhof ankamen, wurden wir herzlich von der Oma Kunold begrüßt. Sie nahm die beiden "Männer" dann mit zu sich und für mich und die Klasse ging es ins Regierungsviertel. Um 15.00 Uhr besuchten wir einen Vortrag im Plenarsaal des Bundestages mit anschließendem Dachterrassenbesuch und davor wurden die näheren Sehenswürdigkeiten besucht (Straße des 17.Juni, Sowjetisches Ehrenmal, Brandenburger Tor). Danach ging es weiter zum Hostel. Nachdem dort eingecheckt war, zogen wir in Richtung Alex. Hier hatte ich mich mit Tim und Friedrich vorm Alexa verabredet.

Die beiden kunoldschen Männer waren ja bei Oma Kunold gewesen. Hier gab es erstmal Mittagessen. Danach schlief Friedrich immerhin eine Dreiviertel Stunde;)
Nach dem Mittagsschlaf erkundete Fritze erstmal wieder Omas Wohnung und spielte dann mit Papas "altem" Spielzeug. Als die drei gerade zu einem Spaziergang aufbrechen wollten, hat sich Matthes gemeldet, der die beiden Berlinbesucher natürlich auch gern sehen wollte. Auf ihn wurde noch gewartet und dann ging es Eis essen.
Das gestaltete sich zunächst schwierig, weil Fritze sich natürlich nicht mit einer leeren Waffel begnügen und auch nicht gefüttert werden wollte. Nachdem er dann abwechselnd von Tims und Omas Becher naschen durfte, klappte es doch noch ;)
Anschließend ging es wieder zu Oma. Nach der Wickelung stand schließlich unser Treffen im Alexa an. Also hieß es Abschied nehmen und dann zogen die beiden mit Matthes in Richtung Alex.
Hier stießen auch Tante Marie und Pierre zur Gruppe.

Und ich hatte dann endlich mal "frei"!! Es war nämlich Freizeit für alle angesagt und daher konnten wir unser kleines Familientreffen in Ruhe verbringen und gleichzeitig Abendbrot essen.
Leider ging um 20.00 Uhr das Klassenprogramm weiter. So mussten wir uns von den lieben Verwandten verabschieden und haben uns dann mit der Gruppe noch den Alex (Weltzeituhr, Fernsehrturm, Rotes Rathaus) angesehen.
Gegen 21.15 Uhr kamen wir erschöpft und müde im Hostel an. Als ich meine "Gute-Nacht-Runde" machte und Tim den Kleinen waschen wollte, ist dieser schon auf dem Bett eingeschlafen :)
Kein Wunder nach dem Programm!!

Am Dienstag ging es natürlich früh weiter. Wir hatten ja nur wenig Zeit in Berlin und die musste entsprechend genutzt werden;)
Nach dem Frühstück wurde ausgecheckt. Um auch wirklich (fast) alle Verkehrsmittel zu nutzen (S- und U-Bahn hatten wir ja schon am Montag), ging es mit dem Schienenersatzverkehr in Richtung Zoo. Dort trennten sich dann wieder unsere Wege. Tim fuhr mit Friedrich mit der S-Bahn weiter und die Klasse guckte sich die Gedächtniskirche an. Dann ging es in einem überfüllten Bus der Linie 100 von der City West wieder zur City Ost.
Hier nutzen die Schüler die Zeit für einen Einkaufsbummel und zur Stärkung und für uns stand das nächste Familientreffen an. An der Weltzeituhr warteten schon Oma Vorpahl und Tim und Friedrich auf mich. Da bei Vorpahls leider zur Zeit Sanierungsmaßnahmen stattfinden, konnten wir uns nicht in Pankow treffen. Nachdem wir bei Dinea Mittag für uns und Oma Kunold besorgt hatten und diese auch vorinformiert wurde, dass wir nochmal kommen, spazierten wir zu ihr. Hier gab es erstmal eine Stärkung und dann für Friedrich einen verhältnismäßig langen Mittagschlaf (immerhin 1,5 Stunden). Oma Vorpahl musste dann leider wieder zur Arbeit und auch mich rief die Pflicht, aber Tim und Fritze blieben noch ein bißchen bei der kunoldschen Oma.
Wir trafen uns dann wieder mit Sack und Pack am Hauptbahnhof und um 15.21 Uhr ging es in Richtung Norden. Diesmal war der Zug sehr voll. Wir sind natürlich genau in den Pendlerverkehr gekommen ;(
Aber alle Schüler, der Kinderwagen und alles andere passte irgendwie noch in die Bahn und ab Nauen wurde es immer leerer. Das nutzten die Schüler und schliefen zum Schluss verteilt über den ganzen Zug. Nur einer wollte natürlich nicht schlafen - unser Sohn. Er fand die Fahrt viel zu spannend und es gab ja auch wieder viel zu sehen.
Nach dem Umsteigen blieben die meisten Schüler wach und wurden immer hippeliger je näher Lübeck kam. Ähnlich ging es Fritze - auch wenn der mittlerweile vor Müdigkeit glühte. Aber er hielt tapfer bis nach Hause durch:)
Nach einem kleinen Abendbrot (Fritze hatte wieder schamlos bei den Schülern zu geschlagen) ging es in die Wanne und dann ab ins Bett. Fritze schlief ohne Probleme bis zum Weckerklingeln (ich hatte ja Mittwoch wieder Schule) und wurde nur einmal in der Nacht wach! Das war ein neuer Rekord!

Leider waren die nächsten zwei Tage nicht gerade angenehm.
Fritze war häufig quengelig und ausgesprochen anhänglich. Neben den Nachwirkungen der Klassenfahrt wird unser Großer nämlich von dem Kommen weiterer Zähne gequält. Jetzt kommen mal wieder mehrere auf einmal. Scheinbar wollen fast alle Eckzähne in kürzester Zeit durchbrechen. So bald man sie richtig sehen kann, wird es natürlich im Blog vermeldet :)

Zurück zur Klassenfahrt: Leider gibt es zumindest von uns keine Bilder. Wir kamen einfach nicht dazu, welche zu machen :) Ich hoffe aber, dass ich von meinen Schülern noch einige bekomme. Die werden dann natürlich noch nachgereicht ;)

Samstag, 5. Juli 2008

Wieder ein Event

Es ist ja nicht so, dass hier im Norden nicht immer was los wäre! Seit gestern findet in Lübeck das Drachenbootfestival statt. Und da wird einem wirklich was geboten!
Wir waren heute mal wieder früh wach und haben die Zeit genutzt, uns schon vor der Veranstaltung die Mannschaften (noch auf dem Land) anzugucken. Da es auch Preise für die besten Kostüme gibt, gab es da eine Menge zu sehen: Rotkäppchen und die sechzehn Wölfe, Hühner und Enten in Menschengröße, Piraten, die Lack- und Lederfraktion und und und.
Um 9.45 Uhr ging es dann am Klughafen so richtig los. Von der Glitzerbrücke bei Piia hatte man einen guten Blick von oben auf die Starts. Fritze gefielen besonders die Trommeln und die vielen Boote. Wie gebannt verfolgte er das Schauspiel und wurde dabei immer müder. Zum Mittag zogen wir relativ früh heim und nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf gingen Tim und Fritze wieder zu den Booten.
Auch am Nachmittag gingen die Wettkämpfe weiter. Fritze fand nun aber neben den Rennen die vielen Hunde ganz toll.
Wie es scheint, sind Hunde im Moment seinen besonderen Favoriten ;)

Bilder:
Drachenbootfestival

Sonntag, 29. Juni 2008

Volksfestumzug

Heute gab es ein - zumindest für Kinder sehr spannendes - Event in der Stadt! Zur Eröffnung des jährlichen Volks- und Erinnerungsfestes zog ein bunter Zug durch die Stadt mit Kapellen, Trachtengruppen, Show-Wagen, Sport- und Turngruppen, Tänzern, Akkrobaten und und und. Und das Beste war natürlich, dass die ganze Zeit Bonbons, Riegel und überhaupt Kamelle verteilt wurden.
Friedrich war daran natürlich noch nicht interessiert, er fand die vielen Beteiligten, besonders die Musikgruppen und die Hundestaffeln ("Wauwaus!!!!Wauwaus!!!!") am tollsten!
Ich hatte ihn fast immer auf den Schultern, und immer wenn ein Spielmannszug vorbei kam, fing Fritze an rhythmisch auf und ab zu wippen und auf meinen Kopf zu trommeln oder zu klatschen ;)
Er hielt wirklich fast die ganze Zeit (immerhin 1,5 Stunden) unten durch und verfolgte dann den Rest oben am Fenster. Er hätte bestimmt auch noch unten gerne weitergeguckt, aber er brauchte dann dringend eine neue Windel und musste mal in Ruhe was trinken ;)
Er verfolgte den Umzug schließlich ausgesprochen konzentriert und aufmerksam.
Tim meinte, dass er sich alles sehr ernst angeguckt hat und eben nur bei den Kapellen und Hunden und natürlich auch Luftballons zu lachen begann.
Richtig ängstlich wurde er nur, als ein äußerst aktiver Schützenverein mit lautem Geknallere die Straße entlang kam. Aber auch uns klingelten die Ohren und ich habe zwar Fritzes Ohren zu gehalten, aber er hatte es trotzdem kurzzeitig mit der Angst zu tun bekommen. Insgesamt fand er dieses Event aber ausgesprochen toll.

Anbei ein paar Bilder von oben:
Festumzug

Freitag, 13. Juni 2008

Geburtstagswochen

Friedrich hatte ja an einem Sonntag Geburtstag. Und das passte ja auch zu dem sonnigen Gemüt unseres Jungen ;)
Allerdings änderte das Ereignis nichts an seinen Schlafgewohnheiten, spätestens 6.30 Uhr war Fritze wach. Und obwohl er ja rein statistisch betrachtet noch nicht wirklich ein Jahr alt war, haben wir natürlich schon mit dem Feiern begonnen :)
Tim hatte in der Nacht zuvor schon den Geburtstagstisch geschmückt und die Torte stand auch schon im Kühlschrank.
Im Schlafzeug ging es dann zur Bescherung ins Wohnzimmer. Es gab anläßlich des Ereignisses natürlich eine Programmänderung zu unseren "normalen" Tagen ;)
Nachdem die ersten "Spielzeug-Geschenke" begutachtet und natürlich gleich ausprobiert worden, haben wir zur Stärkung erstmal Frühstück gegessen. Natürlich auch das wieder ungewöhnlich: Es gab Benjamin-Blümchen-Torte für alle und Fritze durfte mit seinem Essen machen, was er wollte.
Entsprechend sah das Zimmer danach auch aus ;)
Aber die Bilder sprechen für sich ;)

Nach einer gründlichen Morgenwäsche (und dem Ausprobieren der textilen Geschenke) ging es erstmal zu einem kurzen Spaziergang durch die Stadt und auf einen Spielplatz. Pünktlich zum Vormittagschlaf waren wir dann wieder zu Hause. Leider riefen gerade um die Zeit besonders viele Gratulanten an und konnten dadurch nicht mit dem Kleinen reden :( Aber der schlief sich gründlich aus, um später noch viel zu spielen.
Auf dem Rückweg vom zweiten Spielplatz trafen wir auch noch eine Familie aus der Krabbelgruppe und so bekam Fritze gleich noch ein Ständchen auf der Straße ;)

Vielen Dank für die vielen schönen Geschenke! Fritze puzzelt mit seinem neuen "Häuschen", isst gern mit seinem eigenen Geschirr und Besteck, sieht super in seinen neuen Shirts und Hosen aus, spielt mit Kreisel und Auto und allem anderen :)

Den neuen Autositz (für große Jungen) sieht man in einem späteren Post noch.

Aber mit dem eigentlichen Gebutstag war es ja noch längst nicht vorbei! Auch in der folgenden Woche kamen von den lieben Tanten noch Päckchen und Pakete. So nahm die Feierlichkeit gar kein Ende und Fritze hatte andauernd was Neues zu entdecken (schönes neues Spielzeug), zu hören (schöne neue Bücher), zu sehen (schöne neue Bücher) und auch anzuziehen (schöne neue Sachen)!

Nochmals vielen Dank an alle Lieben, Verwandten und Bekannten, die an Friedrich und uns gedacht haben, mit und leider auch ohne uns gefeiert haben und Fritze so reich beschenkt haben :)

Vielen Dank für alles an alle :)

Geburstag:

1. Geburtstag

Das Runde muss ins Eckige

Ja,ja, nun ist also Fussball-EM. So als Frau kann man ja die Begeisterung nicht ganz nachvollziehen, aber für die Männer ist die Europameisterschaft schon ganz interessant. Eigentlich ist Tim ja kein großer Fan des gepflegten Rasensports, bis jetzt hat er aber alle Spiele gesehen. Und wie nicht anders zu erwarten, musste Fritze dann auch gucken.
Anbei ein paar Bilder der mitfiebernden Zuschauer:

Ins Eckige gucken

Mittwoch, 11. Juni 2008

Schade, schade

Nun ist sie also vorbei. Die schöne Zeit in der Krabbelgruppe :(
Jeden Mittwoch gingen Friedrich und sein Papa zur Elternschule, um zu spielen, zu singen und um mit anderen kleinen und großen Menschen (meist Müttern) zusammen zu sein.
Jede Woche gab es ein anderes Thema, und so hatten die beiden viel Spaß.
Mittlerweile können aber schon drei Kinder laufen und in Lübeck gab es natürlich auch weitere Kinder und so muss das Treffen (nun ohne Anleitung ;)) auf den Spieler verlegt werden :)

Achtung! Insgesamt sind das 105 Fotos! Das könnte bei einigen "Lesern" zu Problemen führen.

Krabbelgruppe:

Krabbelgruppe - Frühjahr 2008

Samstag, 7. Juni 2008

Und er läuft und läuft und...

Gestern war es mal wieder Zeit für einen wichtigen Schritt in Fritzes Leben, nämlich den ersten !(Achtung, Spitzenwitz =)

Vorgestern fing es damit an, dass er immer mal wieder "vergaß" sich irgendwo festzuhalten und dann auf einmal frei stand. Anfangs ging es nur für ein/zwei Sekunden, aber bald stand immer länger. Er machte auch schon mal einen kleinen Schritt um vom Couchtisch zum Sofa oder vom Sofa zum Sessel zu kommen. Gestern waren wir beim Kinderarzt (das ist eine andere Geschichte) und auch dort stand er immer wieder und immer besser alleine. Dort machte er auch die ersten kleinen Schritte in den Raum hinein.

Das Beste kam aber zu hause, als er ca. 8 Schritte (immerhin gute 2 Meter) lief! Langsam und bedächtig setzte er einen Fuß vor den anderen und lief leicht schwankend von mir zu Anne. Wenn man den kleinen Mann so durch die Gegend stapfen sieht, geht einem das Herzerl über!! Wirklich ein sehr schöner Moment =) Seit dem macht er immer mal wieder Gehversuche, ist aber oft einfach zu faul und läßt sich schnell auf alle viere oder auf den Hintern fallen, um zu krabbeln. Das geht eben noch schneller und sicherer. Aber der erste Schritt ist getan!

Sobald wir nicht mehr bei jedem Lauf vor Ehrfurcht und Rührung erstarren, werden wir sicher auch Bilder davon machen (können ;).

-tk-

Sonntag, 25. Mai 2008

1. Geburtstag

Hurra! Hurra!! Hurra!!!
Unser Friedrich ist nun schon ein Jahr da!!!

Unglaublich aber wahr, Fritze wird heute ein Jahr alt! Die Zeit mit dem kleinen Sonnenschein ist wie im Flug vergangen. Es ist kaum zu fassen, dass wirklich schon ein Jahr rum ist.
Und es ist immer so spannend, aufregend, manchmal laut, manchmal anstrengend, aber immer toll!

Friedrichs Fortschritte zu sehen, ist einfach nur beeindruckend. Von seinen ersten "Regungen" bis hin zu diesem Energiebündel, das ständig und in einem immensen Tempo unterwegs ist, sollen nur 12 Monate vergangen sein?

Der Kleine quatscht einem mittlerweile ein Ohr ab! Friedrich kommentiert wirklich fast alles. Hunde ("Wauwau"), Denkmäler mit Pferden ("Wauwau"), Denkmäler von Katzen oder anderen Vierbeinern ("Wauwau") und alles andere ("Da! Da!"). Dieses "Da!" kann fast alles bezeichnen. Ausnahmen stellen Ampeln ("hell"), Lampen ("hell") und eben "Wauwaus" oder hübsche Frauen oder Mädchen dar. Die sind dann natürlich auch "hell" und damit positiv zu werten ;)
Fritze versucht sich auch an "Mama" und "Papa", meistens kommen dann aber Mischvarianten dabei raus ;)
Zumindest zeitweise muss im Moment "Hallo" als Ruf nach Mama herhalten. Besonders, wenn sie sich abends die Kontaklinsen rausnimmt und Fritze noch schnell eine frische Windel verpaßt bekommt, ruft er in letzter Zeit immer "Haallooo, haaalloooohoo...". Irgendwann bekommt er auch noch raus, welche Bedeutung wirklich hinter den einzelnen Worten steckt.

Der Kleine interessiert sich im Moment sehr für alles, also so wie immer ;)

Er hat nicht nur den "Outdoor-Sport" für sich entdeckt (Spielplätze), sondern auch das Malen (am liebsten mit Mamas roten Stiften), "Lesen"; naja, eigentlich Blättern und Befühlen von Fühlbüchern und Spielen mit allem, was ihm in die Finger kommt. Das wird dann auf- oder ineinander gesteckt, zweckentfremdet und am besten in irgendein anderes "Gefäß" ein- oder aussortiert.

Er möchte am liebsten alles schon alleine machen. Das betrifft das Essen (ich muss danach immer seinen Stuhl, den Tisch und den Boden wischen), das Anziehen (er legt sich seine Socken und Schuhe auf seine Füsse) und eben auch das Laufen. Das will aber noch nicht ganz so, wie er es gerne hätte, womit wir dann wieder bei seiner Lautstärke wären.

Leider gibt es auch Dinge, die er nicht nur nicht kann, sondern auch Sachen, die er schlicht und einfach nicht darf. Mittlerweile weiß Fritze auch schon recht gut, was das jeweils ist. Das ändert aber natürlich nichts daran, dass er es immer wieder probiert (sei es nun Papas Becher, den er nicht haben darf oder das Laptop, an das er natürlich auch nicht darf, oder Steckdosen oder oder oder). Er bekommt von uns häufig "Nein" zu hören. Oft reagiert er dann entsprechend und fängt bitterlich an zu weinen und bekommt ein Böckchen vom Feinsten.

Mittlerweile sagt er natürlich auch zu uns oder den Katzen "nein, nein, nein" und wedelt mit seinem kleinen Zeigefinger rum. Das hat er sich ganz schnell abgeguckt ;)

Auch seine Ernährungsgewohnheiten haben sich im letzten Jahr stark geändert. Er ißt jetzt so ziemlich alles, was er in die Finger bekommt. Brötchen, Würstchen, Apfel, Banane, Kuchen, Geburtstagstorte, Schokolade, Quark, Joghurt, Brei mit Stückchen und auch immer öfter Essen von Mamas oder Papas Teller wie Hünchen, Pizza, Pommes, Salat in allen Varianten. Er will (wie sonst auch) alles selber machen und fuhrwerkt mit Löffel oder Gabel in seinem Teller rum und verteilt das Essen auf dem Tisch und in der näheren Umgebung. Das endet dann immer in einer ordentlichen Schweinerei, aber das Kind ist glücklich. Wenn wir darauf bestehen, ihn zu füttern, weigert er sich oft überhaupt was zu essen und spuckt einfach alles wieder aus, was ihm in den Mund gesteckt wird. Das ist natürlich besonders lustig, wenn es etwas halbflüssiges gibt, wie Brei, oder Joghurt. Das Ende vom Lied ist meistens ein kurzes, etwas lauteres Wortgefecht und der Abbruch der Fütterung. Wir nennen das dann "Unentschieden".

Vor einem Jahr, hätten wir uns das alles noch nicht träumen lassen und nun ist es unser Alltag. Wobei es sowas wie Alltag bei uns eigentlich nicht mehr gibt...es ist immer was los, und immer was neues.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Friseur

Heute war es mal wieder so weit: Wir waren beim Friseur!
Es wurde aber auch wirklich Zeit, die Mitfahrenden in den Bussen und Fußgänger sprachen uns schon auf unsere "liebe Kleine" und "wirklich Süße" an. Wir können zwar nicht ganz nachvollziehen, wie man Fritze für ein Mädchen halten kann, aber süß ist er ja nunmal wirklich ;)

Wie dem auch sei, wir fuhren heute wieder nach Marli. Heute war leider die junge Friseurin nicht da, aber auch ihre etwas ältere Kollegin konnte unseren Sohn natürlich fesseln und innerhalb kürzester Zeit einen neuen Haarschnitt verpassen.

Wie schon beim ersten Mal saß Fritze auf Papas Schoß und beobachtete alles ganz genau. Er hielt auch fast immer still. Aber der Friseur, der neben an einem Mann die Haare färbte, war eben auch sehr spannend ;)

Anbei ein paar Aufnahmen:

Frisör mit Ö

Samstag, 17. Mai 2008

Oma und Opa waren da!

Und es wurde ja auch langsam mal wieder Zeit, dass man sich wieder sieht hat!
Im Rahmen eines verlängerten Wochenendes kamen die lieben Berliner für 24 Stunden auch bei uns vorbei.
Am Donnerstag ging es nach der Begrüßung und dem Taschenabstellen bei Piia im Rucksackhotel erstmal auf den nächsten Spielplatz, damit Fritze seinen Pankower Großeltern seine neuesten Interessen vorstellen konnte: Das Buddeln, das Schaukeln und das Andere-Kinder-Beobachten ;)
Die Oma ging auch ganz in ihrer Rolle auf und vergnügte sich mit Fritze. Zusammen "buken" sie mehrere Sandtörtchen, umrundeten zu Fuß den Sandkasten und eroberten die Schaukel. Nach einer Stunde war dann aber genug gespielt, wir wollten uns ja schließlich um 18.00 Uhr mit Onkel Hendrik treffen. Für den sollte es ja am Samstag im Rahmen des Umzugs der jungen Familie Wichmann in den Schwarzwald gehen und wir alle wollten ihn nochmal vorher sehen. Er hat ja schließlich am Umzugstag auch Geburtstag ;)

Zum Abendessen ging es dann, auch der alten Zeiten wegen, ins Tipasa. Hier hatten sich Dörte und Hendrik kennen gelernt und außerdem gibt es dort einen Garten und gutes Essen. Fritze erkundete diesen abwechselnd mit allen Beteiligten (und dann auch die Gasträume.Ich brach dann doch relativ schnell nach dem Essen mit Friedrich auf.
Es war schon sehr spät und der Kleine wurde immer lauter. Das Waschen nach 21.00 Uhr verlief wie zu erwarten laut und schnell, danach ist der Kleine aber ohne Probleme eingeschlafen und hat am Freitag immerhin bis 7.00 Uhr geschlafen.

Nach dem Frühstück gab es für uns ein getrenntes Vormittagsprogramm.
Hendrik und ich haben bei Sixt den LKW für den Umzug geholt und Oma, Opa, Tim und Fritze fuhren mit dem Bus nach Travemünde. Fritze passt ja nun wirklich nicht mehr in seinen Maxi Cosi rein und wir haben ihm noch keinen neuen Autositz gekauft. An sich wäre das Gefährt, mit dem die Großeltern nach Lübeck kamen, aber schon eines Friedrichs würdig ;)

Aber auch mit dem Bus ging es ohne Probleme ans Wasser. In Travemünde angekommen, wurde erstmal ein Eis gegessen. Dann schlenderte man an der Uferpromenade zum Leuchtturm. Am Strand selbst spielte Fritze auf dem Spielplatz und die Großeltern gingen abwechselnd zur Mole.
Danach ging es schon wieder in Richtung Bahnhof, wir wollten schließlich noch zusammen Mittag essen.

Fritze war wohl die ganz Zeit ganz lieb und wurde nur bei der Rückreise etwas lauter. Allerdings wurde er im Bus auch ganz leise, er schlief ein ;)

Schlafend kam er auch bei uns wieder an und so zog ich mit der kleinen Gruppe zusammen ins Sankt-Annen-Kloster. Die Küche des Museums-Cafes ist wirklich toll und uns von vorherigen Besuchen in bester Erinnerung gewesen. Und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Fritze fand die Erdbeeren auf meinem Salat am besten und konnte gar nicht genug davon bekommen. Zum Schluss hatte er einen richtigen Erdbeermund!

Nach dem späten Mittag folgte leider schon die Verabschiedung.
Wiedermal war es sehr schön gewesen und wiedermal viel zu kurz!

Anbei ein paar Bilder (aber wirklich nur ein paar ;)

Oma und Opa auf Kurzbesuch

Montag, 12. Mai 2008

Rollator

Fritze hat nun eine neue Art der noch schnelleren Fortbewegung gefunden. Er hat eigentlich schon ein ordentliches Tempo drauf, wenn er "nur" krabbelt wie ein Weltmeister. Das lässt sich aber ohne weiteres Dank seines Rollators steigern!

Wir hatten ihm ja zu Weihnachten eine Art Multi-Funktionsgerät geschenkt, an dem er seine ersten Sitzversuche unternahm. Das Spielzeug kann auch zu einer "Gehhilfe" umgerüstet werden, mit der Friedrich nun durch unsere Wohnung kurvt.

Innerhalb kürzester Zeit hat er gelernt, wie man den Rollator bewegt und steuert.

Anbei ein paar Schnappschüsse:

Lauf Fritze, lauf!

Dienstag, 6. Mai 2008

U6-Vorsorgeuntersuchung

Heute war es mal wieder so weit: Die nächste Vorsorgeuntersuchung für Fritze stand an. Da ich einen varibalen Ferientag hatte, konnte ich die beiden Männer auch begeiten, als es 11.30 Uhr zu Arzt ging.

Hier war es erstaunlich leer. Das lag wohl auch an dem ausgesprochen guten Wetter, welches seit ein paar Tagen hier im Norden herrscht.
Wir mussten aber trotzdem ein bißchen warten, bis es zum Messen und Wiegen ging. Die Zeit hat Fritze genutzt, um an meiner Hand die Praxisräume zu erkunden.
Dann war es aber endlich soweit und wir konnten uns an die Standartuntersuchung machen.

Fritze hat seinen Gewichtsverlust durch den blöden Norovirus mittlerweile wieder fast ausgeglichen und hat nun ein "Kampfgewicht" von 11,080 Kilo. Er ist 79cm lang und sein Kopfumfang beträgt 47,5cm.
Auch sonst geht es dem Kleinen super.
Er ist für sein Alter gut entwickelt. Fritze reagiert auf Geräusche und kann auch deren Herkunft orten, er folgt mit den Augen und auch mit seinem "neugierigem" Zeigefinger kann er ohne Probleme die Dinge, die ihn interessieren, zeigen und natürlich auch greifen (im Pinzettengriff). Dass er sich ohne Probleme an allen Dingen hochziehen kann, sich an diesen Gegenständen entlang bewegt und sich auch sonst viel und koordiniert bewegt, demonstrierte Fritze gleich ohne Aufforderung.

Natürlich gab es auch wieder eine Impfung, diesmal gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen. Es war aber nur ein Pieks und Fritze brauchte auch kein Fieberzäpfchen, weil er mit abgeschwächten Lebendzellen geimpft wurde.

Ein Problemchen hat der Kleine aber. Sein Nabel ist immer noch nicht richtig zugewachsen und er hat einen kleinen Nabelbruch. Der Arzt meint aber, dass eine Operation nicht notwendig ist und wenn dann erst im Alter von vier oder fünf Jahren durchgeführt werden müsste und dann auch nur, wenn er ständige Probleme mit dem Bauch hat. Hoffen wir also das Beste!

Alles in allem war der Onkel Doktor mit der Entwicklung unseres Sohnes sehr zufrieden und das sind wir natürlich auch.

-ak-

Dienstag, 29. April 2008

Spielplätze

Nun wird es ja doch endlich schöner und wärmer und wir können so nach und nach die Spielplätze der näheren Umgebung nicht nur ansehen, sondern auch richtig nutzen.
Wir hatten Fritze schon am Mittwoch vorige Woche mit dem entsprechenden Material (Schaufel, Förmchen...) versorgt und den ersten Spieler erkundet. Dieser ist zwar ein bißchen weiter von uns weg, hat aber schöne Holzgerüste und viel Sand. Da das Wetter aber so toll war, waren auch meherere andere Familien da. Das an sich störte natürlich nicht, die Leute rauchten aber andauernd, waren extrem laut und nachdem uns Joshua (die Mutter schrie den Namen so oft!!!) ein Förmchen wegnehmen wollte, wollten wir nicht mehr so lange bleiben.
Fritze gefiel es aber sehr in der Sonne und er spielte bis zu unserem Aufbruch vergnügt im Sand.

Auch an den nächsten Tagen waren wir zu zweit oder zu dritt draußen spielen. Friedrich gefällt nicht nur der Sand, sondern auch das Schaukeln und das Karussellfahren.

Anbei ein paar Bilder:
Spielplätze der Umgebung

Sonntag, 27. April 2008

Sonntagsausflug

Heute war das Wetter hier im Norden ausgezeichnet. Schon in den frühen Morgenstunden war es richtig warm und so haben wir uns entschlossen, einen Ausflug nach Travemünde zu machen. Also hieß es nach dem Frühstück und Fritzes Vormittagsschlaf Sachen packen, Proviant zusammensuchen und dann ab ans Wasser.
Wie zu erwarten war, hatten nicht nur wir die Idee. Die Promenade und der Strand waren relativ überfüllt. Wir konnten aber noch ein kleines Plätzchen in der Nähe des schönen Strandspielplatzes für uns finden. Hier hat Fritze dann ordentlich im Sand gespielt, geschaukelt und hatte als Premiere das erste Mal seine Füsse im Ostseewasser. Das Wasser fand er wie immer total spannend. Dieses Element gefällt ihm offensichtlich sehr ;) Er kann ja auch vom Baden in der Badewanne oder beim Schwimmkurs nicht genug bekommen :)

Zwischendurch waren wir zur Stärkung in dem von uns favorisierten Fischrestaurant. Für uns gab es Fischteller und für Fritze gab es ein paar gequetschte Kartoffeln. Dann ging es aber wieder an die frische Luft. Nachdem der kleine Mann dann irgendwann immer lauter und quengeliger wurde, brachen wir jedoch unsere Zelte ab, verstauten unsere Buddelsachen und Decken im Kinderwagen und begaben uns in Richtung Bushaltestelle.
Hier war der Andrang enorm und wir waren froh, noch in den Bus in Richtung Heimat zu kommen. Gottseidank waren genug Frauen aller Altersklassen im Bus, so dass Fritze von seiner Müdigkeit etwas abgelenkt wurde und relativ ruhig bis fast nach Hause durchgehalten hat. Wir mussten dann aber doch etwas eher aussteigen und den Rest der Strecke hat Fritze dann auf unseren Schultern verbracht.

Zuhause ging das Abendprogramm zwar relativ schnell aber auch laut über die Bühne und nun schläft der junge Mann selig und träumt vom Strand und Meer.

Leider keine Bilder :(

Samstag, 19. April 2008

Schwerin

Gestern haben wir einen Ausflug in die mecklenburg-vorpommerische Landeshauptstadt gemacht.
Wir wollten uns mal wieder ansehen, wo wir so gelebt haben (naja, für zwei endlos lange Jahre wenigstens). Und es hat sich auch kaum etwas geändert!
Veränderungen gab es nur an dem Haus, in dem wir damals gewohnt haben. Dieses wurde offensichtlich außen gestrichen und es hat eine neue Eingangstür bekommen. Aber fangen wir von vorne an:

Gestern sind wir wie immer relativ früh aufgestanden. Da wir eigentlich schon in den Ferien nach Schwerin fahren wollten, der blöde Magenvirus uns aber dazwischen kam, haben wir das Vorhaben eben nun umgesetzt. Also ging es nach dem Waschen, Anziehen und dem Frühstück zum Bahnhof, da haben wir uns ein Mecklenburg-Vorpommern-Ticket geholt und dann kam auch schon der Zug nach Bad Kleinen.

Die Bahnfahrt (war ja mit Umsteigen nur ca. 1 Stunde) hat Fritze mächtig Spaß gemacht. Erst hat er nur aus dem Fenster und im Abteil rum geguckt, dann ging es auf Papas Arm auf Erkundungstour. Zwischendurch gab es eine kleine Stärkung und dann mussten wir ja schon umsteigen.
Das kurze Stück zwischen Bad Kleinen und Schwerin haben wir für eine Wickelung genutzt, damit dann das Sitzen im Kinderwagen nicht ganz so unangenehm ist.

In Schwerin angekommen zogen wir zunächst zum Pfaffenteich und haben dort erstmal ein bisschen "Schätze" gesucht. Hier wurden wir auch ohne Probleme fündig.
Schwerer war es dann schon beim Dom. Erst wurden wir von den hemmungslos feiernden Abiturienten auf dem Markt abgelenkt und dann entwickelte sich die Ersteigung des Turms zum nervenaufreibenden Erlebnis.

Die Oma, die uns im Dom die Karten für die Ersteigung verkaufte, hätte uns auch ruhig vorwarnen können! Es begann damit, dass das "Treppenhaus" eben schon sehr alt ist und entsprechend eng und steil gestaltet war. Mit Fritze auf dem Arm war das alleine schon nicht ohne. Als wir nach endlosen Stufen dann die nächste Ebene erreicht hatten, wäre ich am liebsten gleich wieder runtergegangen: Nun sollte es nach einer fast freischwebenden Plattform (aus Holz und nur gesichert durch ein, dem Gefühl nach nur kniehohes, Geländer) in ca. 20 Meter Höhe auf einer schmalen Holztreppe weitergehen. Da man die ganze Zeit nach unten in die "bodenlose" Tiefe sehen konnte, hatte ich schon ein sehr mulmiges Gefühl, als ich Tim und Fritze auf der letzten festen Stufe zurückließ. Nach einer weiteren hölzernen Plattform ging es noch höher in den Turm. In dem entsprechenden Raum habe ich dann aber nur halbherzig nach der Dose gesucht und habe mich dann doch relativ schnell wieder an den Abstieg gemacht.
Nicht besonders hilfreich dabei war, dass Fritze immer lauter schrie.
Ich war schließlich heilfroh, wieder bei den beiden Männern zu sein. Dass dann ausgerechnet die Glocke um 11.30 Uhr schlug, hat uns den Rest gegeben. So schnell es die Möglichkeiten zu ließen, haben wir den Rückweg angetreten. Als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten, meinten Tim und ich wie aus einem Munde: "Ich brauche jetzt erstmal einen Schnaps!"

Den gab es dann zwar doch nicht, aber Tim gönnte sich zum Mittag ein Bier und ich fand ein Glas Sekt angemessen:)
Gegessen haben wir, der alten Zeiten wegen, in einem Fischrestaurant, in dem wir früher schon ein paar Mal gewesen sind. Für Fritze gab es einen Brei, den wir vorher noch im Schlossparkcenter geholt hatten. Auch hier waren jede Menge verkleideter Abiturienten unterwegs. Uns war zwar nicht ganz klar, warum diese schon vor den mündlichen Prüfungen ihren letzten Schultag gefeiert haben, aber es war für Fritze sehr unterhaltend;)

Aufgrund mangelnder Wickelmöglichkeiten im Fischrestaurant zogen wir nach dem Mittag zu C&A und haben den dortigen Wickelraum besucht.
Danach ging es weiter im Kulturprogramm und wir besichtigten das Schloss, den Alten Garten und das Staatliche Museum. Eigentlich wollten wir hier auch einen Schatz heben, wurden dann aber von der Presse bei der Bewunderung der Plastiken vor dem Museum entdeckt und somit zu Modeln ;)
Fritze und ich sind heute in der Schweriner Volkszeitung auf Seite 31 zu sehen ;)

Als wir wieder in Richtung Marienplatz zogen, ist der kleine Mann auch endlich vor Erschöpfung eingeschlafen. Er hatte ja schließlich seit 6 Uhr nicht mehr geschlafen, sondern war die ganze Zeit aktiv gewesen. Und er war - bis auf das Erlebnis im Dom- auch die ganze Zeit gut gelaunt gewesen! Aber dann konnte er wohl doch nicht mehr ;)

Er schlief aber nicht lange, sondern war schon längst wieder hellwach, als wir uns in die Steinstraße begaben.
Wie schon am Anfang erwähnt, gab es hier zumindest außen ein paar Veränderungen. Allerdings war es eines der wenigen Häuser, die sich positiv verändert haben. Der Leerstand und die teilweise Verwahrlosung der Gebäude haben offensichtlich zugenommen.

Auch aus diesem Grund waren wir froh, in den Zug in Richtung Bad Kleinen um 15.45 zu steigen;)
Wie ich früher, während des Referendariats, schon immer sagte, für einen Kurztripp ist Schwerin wirklich gut geeignet, aber wohnen möchte man (ich zumindest) hier nicht ;)

Bis nach Bad Kleinen kamen wir gut, erst hier hatten wir ein paar kleinere Probleme. Erst mussten wir und ca. 1000 Pendler die Züge wechseln und dann passte der Kinderwagen nicht durch die schmalen Türen des Zuges in Richtung Lübeck. Erst Dank der Hilfe eines jungen Mannes konnte Tim den Wagen in den Zug bekommen.
Dafür war dieser aber schön leer und so konnten wir uns nach Herzenslust ausbreiten, den Kleinen wickeln und Späße machen;)

Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder zu Hause und dann haben wir auch relativ bald mit dem Abendprogramm begonnen. Fritze "glühte" schon während der Bahnfahrt vor Müdigkeit und nach dem Stillen schlief er auch für Stunden ;)

Alles in allem war es ein toller, ereignisreicher und aufregender Tag für uns drei gewesen.
Wie man sieht:

Schwerin

Mittwoch, 9. April 2008

Geburtstags-Enten-Füttern

Heute hatte die liebe Tante Dörte Geburtstag und wir haben das beste Geburtstagswetter zum gemeinsamen Spaziergang und Enten füttern genutzt.
Dörte kam nachmittags zum Kaffee bei uns vorbei und bekam erstmal ihre Geschenke. Dann haben wir vier uns angezogen und sind zu Blox, einem Cafehaus hier in der City, gezogen. Da trafen wir auch Onkel Hendrik und dann konnte die ganze Familie gemeinsam zur Trave ziehen. Hier warteten auch schon einige Vögel auf uns und dank des mitgenommenen Toastbrotes konnten wir ihnen eine schöne halbe Stunde bereiten. Für uns war es in der Sonne auch sehr angenehm und Fritze gefiel es mal auf allen Armen und Schultern zu sein ;)
Nochmals alles Liebe und Gute dem Geburtstagskind!!!

ein paar Bilder:
Dörtes Geburtstag

Mittwoch, 2. April 2008

Erster Leberfleck

Juhu, wir haben einen!

Einen Leberfleck!

Erst dachten wir, dass es sich um etwas anderes handelt, aber auch mehrmaliges Reiben und Abwaschen änderte nichts an dem kleinen braunen Punkt an Fritzes rechten hinteren Unterschenkel.

Beweisbild wird in Kürze nachgereicht;)

Montag, 24. März 2008

Ostermontag

Heute gab es wieder ein paar Programmpunkte auf unserer Liste: nach dem Frühstück fuhren wir zu dritt zunächst nach Lankwitz. Hier wohnt nämlich seit kurzem Nadja, eine Schulfreundin von mir (Mama). Deren Mann Ben musste leider arbeiten und ihn konnten wir daher nicht sehen, dafür gab es als Überraschung den Familienzuwachs der Familie Abraham; einen Hund. Oder besser eine Hündin.
Danka und Fritze freundeten sich ganz schnell an. Sie spielten zusammen und stritten sich nur ein bißchen um Dankas Leckerlis und Fritzes Zwieback ;)
Insgesamt kamen die beiden aber gut miteinander aus. Wir konnten sehen, dass Fritze auch mit Hunden kann und Nadja konnte sehen, dass Danka auch mit kleinen Kindern klar kommen würde ;) Leider war nur die Wohnung nicht besonders kindersicher und so haben wir nach und nach das Wohnzimmer umgestaltet und den Kleinkram, Fernbedienungen und alles andere ein bis zwei Ebenen höher untergebracht. Und wir haben natürlich gequatscht ;)

Nach dem obligatorischen Windeln und Füttern machten wir uns aber gegen 12.00 Uhr wieder auf den Weg zur Oma. Diese wartete ja schon mit dem Mittag und das sollte es in der großen Runde geben. Die Kunollis (zu dritt) kamen auch vorbei. Leon musste sich natürlich als erstes auf Eiersuche machen. Dabei war er ganz erfolgreich ;) Da Fritze von dem Tagwerk (des Vormittags) doch etwas geschafft war, wollte ich ihn nach dem Stillen hinlegen. Er wollte aber natürlich nicht alleine bleiben, wenn so viel Besuch im Wohnzimmer ist und er ist dann noch wach geblieben, bis Katrin und Winne wieder in die alte Wohnung zur Wohnungsübergabe gefahren sind. Danach haben wir uns zu dritt hingelegt und dann klappte es mit dem Mittagsschlaf auch etwas besser ;)

Nach dem Schlafen machten wir dann noch einen Spaziergang zum Alex. Hier trafen wir uns mit Matthes. Fritze fand besonders die Skater spannend. Die bewegten sich ganz anders als er es kannte und außerdem machte es Geräusche!! Überhaupt fand er die vielen Menschen toll. Er beobachtet ja so gerne und war nun voll in seinem Element. Natürlich war es auch für ihn und für uns toll, Matthes mal wieder zu sehen. Der wollte ja eigentlich mit uns nach Lübeck fahren, muss nun aber seinem Vater helfen und hat daher seinen Besuch abgesagt :( Aber das klappt schon irgendwann :)

Nach unserem Spaziergang um den Fernsehturm hat uns Matthes noch bis zu Oma Kunold begleitet und hier haben wir dann das Abendprogramm langsam aber sicher gestartet. Morgen geht es ja wieder auf lange Fahrt und nun hoffen wir, dass der junge Mann schnell und viel schläft ;)

Bilder:
Ostermontag

Sonntag, 23. März 2008

Ostersonntag

Heute stand ein Besuch bei den Urgroßeltern Düsing und die Besichtigung der neuen Wohnung der Kunollis auf dem Programm.
Und wir alle hatten Glück, den Friedrich schlief wenigstens bis kurz nach sechs und hatte damit genug Power für den neuen Tag. Der begann erstmal spannend, denn schließlich war ja der Osterhase unterwegs gewesen;)
Für Fritze gab es ein schickes rotes T-Shirt, das ihm wirklich sehr gut steht ;)
Nach dem Frühstück und der "Bescherung" zogen wir mal wieder zum S-Bahnhof. Das Wetter ist nicht wirklich besser geworden ;(
Aber Fritze fand auch die Fahrt nach Spindlersfelde wieder sehr spannend. Die Bahnen sind ja verhältnismässig leer und so hatten wir viel zu entdecken :)

Bei den Großeltern gab es erstmal Mittag für uns und dann für ihn. Ich würde sagen, dass unseres eindeutig besser war, als Friedrichs Brei ;) Nach dem Wickeln machten wir zu viert einen schönen Osterspaziergang, bei dem Friedrich natürlich nicht einschlief. Das machte er dann, als wir nach dem Kaffee wieder in Richtung S-Bahnhof gingen ;) Der Aufenthalt insgesamt bei den Urgroßeltern war schön und wie immer und wie bei allen leider viel zu kurz ;) Friedrich musste auch nochmal gewickelt werden, da er Magenprobleme bekommen hat.

Wir sind dann aus Köpenick gleich weiter nach Mitte gefahren und haben uns zum zweiten Kaffeetrinken mit den Kunollis in der neuen Adresse getroffen.
Friedrich konnte so seine Tante Katrin, Onkel Winne und seine beiden Cousins Leon und David endlich mal wiedersehen und ich konnte die Wohnung auch mal sehen. Tim kannte sie ja schon von seiner Umzugshilfe am Frauentag.
Leider haben wir aber von diesem Treffen keine Fotos :(
Aber die Wohnung liegt wirklich sehr zentral (mal wieder), ist interessant geschnitten, Leon hat ein rieses Zimmer und es gibt eine supertolle Küche :)
Da kommen wir garantiert wieder hin ;)

Gegen 19.00 Uhr ging es dann wieder zur Oma. Da wir nicht wollten, dass Friedrich so kurz vor dem Schlafen einschläft, sind wir dann zwei Stationen mit der U-Bahn gefahren. So hat Fritze dieses Verkehrsmittel auch gleich noch kennen lernen können.
Das Abendprogramm fiel dann dem Tag entsprechend kurz aus.
Der kleine Mann war wirklich geschafft und muss nun hoffentlich viel und fest schlafen;)

Samstag, 22. März 2008

Ostersamstag in Berlin

Wie bei Friedrich zu erwarten, wollte er heute morgen mal wieder nicht ganz so lange schlafen- eigentlich ab um vier gar nicht mehr. Also hieß es für den Papa ganz tapfer sein und zu nachtschlafender Zeit mit Fritze Omas Wohnzimmer zu erkunden. Bis gegen sechs vergnügten sich die beiden allein, dann durfte ich auch aufstehen und wir machten uns nach und nach im Bad fertig ;) Irgendwann waren wir dann so laut, dass auch die Oma wach wurde und es gab Frühstück. Gestärkt konnten wir dann an unser heutiges Programm gehen: Frühstück/Brunch in Köpenick in der "Mokkafee" um Tante Ankes Geburtstag nachzufeiern und nachmittags noch ein bißchen Shoppen in der großen Stadt.
Da das Wetter heute nicht wirklich österlich war, es schneite, regnete und hagelte abwechselnd, entschieden wir uns gegen den Audi und für die öffentlichen Verkehrsmittel Berlins. Wir hatten nämlich leider keine Winterreifen zu dem Wagen gemietet und hätten in der Köpenicker-Altstadt sowieso keinen Parkplatz gefunden. So lernte Fritze auch gleich die S-Bahn kennen. Dieses Fortbewegungsmittel hat ihm eindeutig gefallen. Man konnte viel sehen, mit Mama und Papa spielen und es gab richtig viel Platz- ganz anders als im ollen Auto. Vom S-Bahnhof ging es dann mit der Tram weiter und auch das fand Fritze toll. Gleiches gilt natürlich auch für das Familientreffen mit dem Berliner-Düsing-Teil. Die Urgroßeltern und die beiden Großtanten hatten wir schließlich seit Omas Geburtstag im Februar nicht mehr gesehen. Und es wurde auf jeden Fall mal wieder Zeit für ein Wiedersehen! Und der Anlass war ja auch sehr schön, Anke wurde schließlich 27 (höchstens) ;)
Fritze freundete sich schnell wieder mit allen an, besonders mit seinem Urgroßvater. Er spielte auch fleißig mit dem Spielzeug der "Mokkafee" und flirtete nur ein bißchen mit unserer Bedienung. Naja gut, vielleicht auch ein wenig mehr :) Leider haben wir gerade diese Aktion aber nicht fotographiert :(
Ansonsten aß er wie immer gut und war wie in Restaurants oder Cafes gewöhnlich das liebste Kind überhaupt. Naja, bei so viel Betreuungspersonal war das ja auch kein Wunder. Jeder ist mal mit dem Kleinen eine Runde duch das Cafe gezogen und hatte ihn mal auf dem Schoss- da musste es ihm ja gut gehen :) Er ließ sich auch kaum anmerken, dass er schon ganz müde war. Dafür schlief er dann schlagartig in der Straßenbahn auf dem Rückweg ein und bekam den Trubel bei der "Alten Försterei" gar nicht mitbekommen. Dynamo spielte nämlich Zuhause und es war ordentlich was los.
Aber das störte Fritze in der Situation nicht und erst in der S-Bahn wurde er wieder geweckt. Leider zogen nämlich zwei wirklich schlechte Musikanten durch die Bahn und die waren nicht nur wirklich schlecht, sondern auch wirklich laut und Friedrich erwachte schreiend. Ruhig wurde er erst wieder, als wir aus der Bahn raus und auf dem Weg zur Oma waren.
Dann legten wir eine kurze Stärkungspause mit verspäteten Mittagsschlaf für alle ein und danach ging es wieder los. Wir spazierten ins Alexa und schauten uns das Angebot an Kinderautositzen an. Fritze ist für sein Maxi-Cosi nun wirklich schon etwas zu groß und wir brauchen dringend einen neuen Sitz für unsere Fahrten in die alte Heimat. Das Angebot konnte uns jedoch nicht überzeugen und so gingen wir doch relativ schnell wieder zu Oma. Dort konnte Fritze noch ein bißchen spielen und dann ging es aber auch ab ins Bett. Nun ist die große Hoffnung, dass er nach diesem Tag etwas länger schläft ;)

Karsamstag

Freitag, 21. März 2008

Karfreitag

Heute ging es endlich mal wieder nach Berlin. Wir hatten gestern schon das Auto von Sixt geholt, die Taschen gepackt und alles für die große Reise vorbereitet.

Gestern dauerte es leider bei Sixt etwas länger, dafür konnte Fritze die Räumlichkeiten aber ausgiebig erkunden und für einen Audi A6 wartet man auch mal ein bißchen länger ;) Besonders wenn man ein kleineres Auto bestellt hat :)
Als wir dann endlich das Fahrzeug hatten, haben wir es auch gleich ausgenutzt und sind zu LIDL zum Großeinkauf gefahren. Friedrich war danach auch erstmal kaputt gespielt und machte einen ausgedehnten Mittagsschlaf. Vor der großen Fahrt auch keine so schlechte Idee.

Heute morgen ging es dann gegen 9.30 Uhr los. Das Auto wurde mit den Taschen, Wickelzeug, dem Kinderwagen und auch der Tante Dörte gefüllt. Obwohl wir nur einen kurzen Ausflug machen, passte zum Schluss kaum noch was in den Wagen. Und die Torte von Dörtes Chef, die es zum letzten Arbeitstag gab, musste ja auch noch rein! Endlich war es geschafft, und wir konnten gen Süden starten.
Eigentlich hatten wir ja gehofft, dass Fritze, wenn er schon nicht auf dem Weg zur Autobahn, dann wenigstens auf dieser einschlafen würde. Er wollte aber nicht. Überhaupt hatte er die ganze Fahrt über schlechte bis sehr schlechte Laune, die sich auch bei den mehrfachen Zwischenstopps nur kurzzeitig wieder besserte. Zwischen Prignitz und Fehrbellin ging dann gar nichts mehr. Friedrich schrie nur noch und hatte sich dann irgendwann kurz vor Berlin in den Schlaf geweint. Er war klitschnass geschwitzt und es war für alle Beteiligten doch recht anstrengend gewesen. Leider konnte er auch nicht lange schlafen, weil wir dann ziemlich bald bei den Großeltern Pankow ankamen. Die freuten sich sehr, uns alle endlich mal wiederzusehen. Marie war auch da und wie sich herausstellte, war der Osterhase auch schon da gewesen. Nach einer ersten Suche gab es Mittag für alle Reisenden und dann musste der Opa Marie auch schon zur Arbeit bringen. Als er wieder da war, haben sich alle Lübecker erstmal zum kollegtiven Mittagsschlaf gelegt und Oma und Opa gingen bei schlechtesten Osterwetter eine Runde spazieren.
Zu meinem Bedauern wollte Fritze aber nur eine halbe Stunde ruhen und so hieß es zumindest für uns beide danach, die Wohnung der Großeltern zu erkunden.
Nachdem dann die Großeltern wieder da waren und Dörte und Papa wach, gab es erstmal Kaffee für die Großen und Tee und eine Portion Obstbrei für den jungen Mann. Zum Kaffee stieß später noch eine Nachbarin der Großeltern, die unseren Sohn unbedingt mal kennen lernen wollte.
So gestärkt konnten wir drei uns dann auf den Weg zur anderen Oma machen, wo wir unser Berlinhauptquartier bezogen.
Auch hier musste Fritze als erstes die nähere Umgebung und vor allem das Aquarium erkunden. Das Abendprogramm fiel dann relativ kurz aus. Erschöpft von diesem anstrengenden Tag schlief Fritze bald ein und lange werden wir auch nicht mehr machen;)
Vielen Dank schon mal an alle vorpahlschen Osterhasen für den schönen Tag in Berlin und an die Oma Kunold für die Unterkunft und alles andere ;)

Karfreitag

Montag, 17. März 2008

Waschen, schneiden, legen...

Na gut, ganz so viel haben wir bei Fritzes erstem Frisörbesuch nicht machen lassen ;)
Heute war es aber soweit: Da Friedrichs Haare ihm nun langsam in die Augen gefallen sind und seine Ohren auch schon ein wenig zugedeckt waren, ging es erstmals zum Frisör. Dafür sind wir extra nach Marli (einem Stadtteil von Lübeck) gefahren. Auf der Altstadtinsel gibt es zwar Frisöre wie Sand am Meer, die verlangen aber abenteuerliche 7,- bis 9,- Euro für den Kinderhaarschnitt. Der Frisörsalon auf Marli nimmt aber nur entsprechend dem Alter des Kindes das Geld (also für uns einen Euro). Und dieses wird auch nicht einbehalten, sondern für Kinderhilfsprojekte gespendet. Man tut also seinem und anderen Kindern was Gutes ;)
Friedrich fand den Besuch beim Frisör aufregend. Das lag auch an der hübschen, jungen Frisörin, die uns bediente ;) Er saß die ganze Zeit ganz artig auf dem Schoss seines Vaters und guckte sich alles an. Natürlich am meisten seine Bedienung:) Die war allerdings nach wenigen Minuten schon fertig und Fritze hatte dafür einen Großer-Junge-Haarschnitt. Damit sieht er jetzt fesch aus für unseren Osterbesuch nach Berlin.

Mittwoch, 5. März 2008

(Nachmit-) Tag am Meer

Weil Friedrich heute mal wieder keinen ordentlichen Mittagschlaf machen wollte, haben wir den jungen Mann dick angezogen, Brot für die Enten eingepackt und haben uns mit ausreichend Proviant und Wickelzeug auf den Weg nach Travemünde gemacht. Das ist ja auch kein Problem mit den Lübecker Buslinien. Zumindest hin kommt man ja, und erst beim Rückweg wird es interessant. Wird der Bus pünklich fahren? Kommt man noch rein? Wir standen ja mit der Oma Kunold auch schon mal eine halbe Stunde rum;)
Aber heute klappte soweit alles.
Wir kamen gut hin und fanden an der Hafenpromenade genug Abnehmer für unser Brot. Teilweise konnte man sich vor Enten und Möwen gar nicht retten :) Danach ging es auf den Spielplatz direkt am Wasser. Da brauste dann auch schon ein ordentliches Windchen. Aber Friedrich hat es trotzdem riesigen Spaß gemacht. Er rutschte, schaukelte und spielte im Sand. Das war in dem Sinne auch eine völlig neue Erfahrung für ihn und er konnte sich nicht genug Sand zwischen die Fingerchen undab und zu auch in den Mund schieben. Danach machten wir noch einen kleinen Schlenker und zogen dann zur Bushaltestelle. Ohne Zwischenfälle kamen wir dann nach einer halben Stunde wieder zu Hause an. Friedrich aß zum Abendbrot fast ein ganzes Gläschen und ist danach total grogy eingeschlafen. Meerluft macht eben müde;)

Travemünde

Dienstag, 4. März 2008

Die Großeltern waren da!

Im Rahmen eines Wochenendsausflugs an die Ostseeküste (Opas Freund feierte seinen 55. Geburtstag in Wismar) kamen die Großeltern auch bei ihrem Enkel vorbei. Leider musste die Oma schon bald wieder weg, weil sie ihren Zug nach Berlin bekommen musste, für eine kurze "Besichtigung" hat es aber gereicht ;)
Es wäre natürlich schön gewesen, wenn sie etwas länger hätte bleiben können. Auch weil sie mit so reichen Gaben vom Geburtstagsbüffet kamen und wir dadurch wirklich genug zu essen im Hause hatten ;)
Naja, und Fritze hätte sich auch gefreut. So hat er die Oma leider nur kurz vor dem Mittagsschlaf gesehen. Dafür war ja aber dann der Opa da!!! Mit diesem wurde ausgiebigst gespielt, gezeigt, was man schon alles kann und und und. Auch beim Zubettbringen zeigte sich Friedrich gewohnt lieb, wie immer, wenn wir Besuch
haben ;)
Friedrich verbrachte den Montagvormittag mit seinem Opa an der frischen Luft. Die beiden nutzen die gemeinsame Zeit zu einem ausgedehnten Spaziergang. Dadurch konnte der Papa mal ein bisschen ausspannen:)
Gegen Mittag kam ich aus der Schule und Dörte hatte endlich Dienstende. So konnten wir zu fünft noch zum Griechen zum Essen gehen. Auch hier beeindruckte Friedrich durch seine liebe Art. Er aß anstandlslos seinen Brei, interessierte sich für alles um ihn rum (auch das Essen der anderen) und war erstaunlich ruhig. Nach dem Essen setzte jedoch seine Verdauung ordentlich ein und da das Restaurant keine Wickelmöglichkeit hatte, verließen der Kleine und ich dann ziemlich schnell das Restaurant. Da Friedrich auch kein Vormittagsschläfchen gehabt hatte, schlief er nach dem Wickeln und Stillen sofort ein. Er hörte noch nicht mal seinen Opa, als dieser an der Tür klingelte und sich veranschieden wollte :)
Leider musste der Opa nämlich weiter. Er musste ja am Dienstag auch wieder zur Arbeit.
Insgesamt haben wir den lieben Besuch alle sehr genossen und freuen uns schon auf Ostern und das baldige Wiedersehen, endlich auch wieder mit der anderen Oma ;)

Berliner Besucher

Dienstag, 26. Februar 2008

Goldfischfritze

Friedrich geht fast jeden Dienstag mit uns schwimmen. Seit ich den neuen Stundenplan habe, kann ich die beiden Männer nämlich beleiten. Und das habe ich auch schon genutzt. Endlich konnte ich mir die Froschbewegungen Fritzes auch mal ansehen;)
Der junge Mann macht sich im Wasser sehr gut und wird immer selbstsicherer. Er lässt sich durchs Wasser schieben, planscht ordentlich und hält sich schon wie ein Großer am Rand fest. Es macht ihm offensichtlich viel Spaß!

Ein paar Bilder:
Wasseraction

Donnerstag, 21. Februar 2008

Mehr Zähne!!!

Es ist mal wieder Zeit für einen aktuellen Überblick über die Zahnsituation.
Fritze ist ja nun schon 8 Monate alt und genauso viele Zähne hat der junge Mann jetzt auch:)
Die kleinen Beißerchen sind ordentlich verteilt, unten und oben jeweils vier in einer Reihe. Mit denen kann er auch schon ordentlich zu beißen. Das probiert Fritze zur Zeit nämlich andauernd. Nichts ist vor den kleinen Zähnen sicher: der Spielteppich wird gekostet, Mamas und Papas Bekleidung, vorzugsweise an der Schulter, Puppen, Bausteine... eben alles, was man früher angesabbert hat, wird jetzt durchgekaut ;)
Bei Obst und Zwieback kommt die neue Technik natürlich besser an, leider kaut Fritze aber nicht immer gründlich genug und verschluckt sich so häufiger. Aber wehe, man nimmt ihm dann was aus der Hand! Da kann er dann auch richtig laut werden.
Insgesamt wendet er seine kleinen acht aber gut an.

Wir berichten, wenn sich was Neues tut;)

Sonntag, 17. Februar 2008

Naturkundemuseum

Heute haben wir den zweiten Teil des Geburtstagsgutscheins eingelöst und waren zu dritt im Lübecker Naturkundemuseum.
Da wir das Berliner kennen, hatten wir (zumindest ich) etwas, naja sagen wir Größeres, erwartet. Diorammen, viele Gesteine, Skelette von ausgestorbenen Arten... und das gab es ja auch, aber eben sehr wenig und alles auf verhältnismässig kleinem Raum.
So gab es im ersten Stock einige Gesteine (der Einfluss der Eisvorstöße auf den Lübeckeruntergrund...) und eben ein Skelett. Ein ausgestorbener Wal aus der Urostsee. In der zweiten Etage gab es natürlich zur Zeit Vorbereitungsarbeiten für die nächste Ausstellung und somit nichts für uns zu sehen. In der dritten Etage wurden die Tiere der näheren Umgebung vorgestellt. Hier gab es ein paar Exponate zu sehen und außerdem einen gläsernen Bienenstock. Die Bienen waren aber der Jahreszeit entsprechend träge und so gab es auch hier eigentlich nur wenig zusehen. Aber das Wenige ist wenigstens niedlich präsentiert und wirklich ganz überschaubar :)
Der Nachteil des Museums ist eindeutig, dass es keinen Fahrstuhl gibt. Es ist zumindest ein Nachteil, wenn man mit dem Kinderwagen unterwegs ist:) Wir haben Friedrich in seiner Karre durch das Treppenhaus bewegt. Ihm hat auch dieser Teil großen Spaß gemacht.
Im Anschluss an den kleinen Bildungsausflug haben wir uns dann noch mit einem Kaffee im museumseigenen Cafe gestärkt und zogen dann wieder Richtung Heimat.
Insgesamt hat sich der Geschenkgutschein auf jeden Fall ausgezahlt und wir haben Lübeck wieder ein bisschen besser kennen gelernt;)

-ak-

Freitag, 15. Februar 2008

Erster Museumsbesuch

Heute waren wir mit Fritze das erste Mal im Museum. Tim hatte zum Geburtstag (gut, der ist nun schon ein bißchen länger her :))Gutscheine für den Besuch zweier Lübeckermuseen von den Großeltern/Schwiegereltern Vorpahl erhalten. Da ich im Moment krank geschrieben bin, haben wir die Zeit genutzt und waren heute vormittag im St.-Annen-Museum und in der entsprechenden Kunsthalle.
Hier haben wir uns die größte Altaresammlung und moderne chinesiche und deutsche Künstler angesehen und besuchten auch die Spielzeugabteilung und das Apothekerzimmer. Man kann einen Besuch, auch mit Kleinstkind , nur empfehlen. Erstens kann man nämlich fast alles auch mit Kinderwagen erkunden und zweitens besteht bei der Spielzeugsammlung auch die Möglichkeit, an einigen Nachbauten selbst zu spielen. So kamen alle auf ihre Kosten. Fritze war nach dem Besuch auch kaputt gespielt und hat erstmal einen relativ langen (immerhin fast eine Stunde) Mittagschlaf gemacht. Da wir für den zweiten Besuch noch zwei Tage Zeit haben, werden wir wohl bald vom nächsten kulturellen Highlight berichten :)

ohne Bilder ;)

Sonntag, 10. Februar 2008

Kurztrip nach Berlin

Nun war es mal wieder Zeit für einen Besuch in der Bundeshauptstadt. Oma Pankow hatte nämlich gestern Geburtstag und da ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, zu einem Kurzbesuch aufzubrechen. Natürlich lief alles unter strengster Geheimhaltung, schließlich war unser Besuch ja eine Geburtstagsüberraschung.

Wir hatten das Auto bei Sixt schon am Freitag geholt und konnten nach eine Täuschungsanruf (Alles Gute zum Geburtstag und unser Paket ist noch nicht angekommen?) auch relativ früh mit Tante Dörte hier losfahren. Bis zur Autobahn blieb Fritze auch wach, danach ist er eingeschlafen und erst kurz vor den Toren Berlins wieder erwacht. So konnten wir durchfahren und waren gegen 12.30 Uhr auch bei den Großeltern angekommen.
Da alle anderen Besucher instruiert waren, nichts zu sagen, ist uns unsere Überraschung auch gut gelungen. Die Oma freute sich riesig, uns alle zusehen. Natürlich freute sie sich am meisten über Fritze :)

Den stellte sie dann voller Stolz in seinem Autositz in die volle Runde. Das fand der Kleine nach der Fahrt nicht ganz so gut und er musste erstmal von seinem Vater beruhigt werden. Er gewöhnte sich aber ganz schnell an die vielen Besucher. Da waren ja schließlich seine Urgroßeltern, die Großtanten (fast alle und teilweise mit Anhang), die Großeltern, Tanten, Pierre und Matthes da.
Friedrich ging es im Mittelpunkt des Tages ausgesprochen gut. Obwohl ja eigentlich seine Oma Geburtstag hatte ;)

Da zum Brunch geladen wurde, verabschiedeten sich gegen Nachmittag immer mehr der Gäste und wir wollten eigentlich auch zu einem Spaziergang aufbrechen. Besonders weit sind wir aber nicht gekommen, weil der junge Mann dann doch endlich eingesehen hat, dass er vielleicht mal einen Mittagsschlaf braucht. Der fiel dann aber leider relativ kurz aus und so richtig erholt war er nicht, als wir dann zu Oma Kunold fuhren um unser Nachlager zu erobern.

Auch bei der Oma löste Friedrichs Ankunft eine große Freude aus, und das war ja auch so geplant:) Oma Kunold hatte nämlich ihren Enkel schon seit Ende November nicht mehr life gesehen und es wurde wirklich mal wieder Zeit!!!
Fritze hielt sich auch noch erstaunlich lange gut und fing erst ein bißchen zu schimpfen an, als es dann endlich zum gewohnten Abendritual kam. Man könnte ja schließlich was verpassen :)

Zu unserem Bedauern wollte er dann auch nicht wirklich lange schlafen und so waren wir vier Kunolds dann zu einer sehr frühen Morgenstunde an einem Sonntag wach. Fritze hatte aber erstaunlich gute Laune und so machte es uns nichts aus, bereits um 7.00 Uhr gewaschen und angezogen zu sein. So zogen wir also los, um Brötchen zu holen. In Lübeck kann man das bei zig verschiedenen Bäckern machen, in Berlin muss man allerdings sonntags bis zum Alex laufen. Da hat so früh nämlich nicht so viel auf. Von den Clubs mal abgesehen...
Das war wirklich ein bißchen seltsam und Tim und ich fühlten uns ganz alt, als wir an den Partypeopeln mit dem Kinderwagen vorbeizogen...

Oma hatte in der Zeit schon das Frühstück vorbereitet und nach der Stärkung fuhren wir - auch der alten Zeiten wegen- in den Treptower Park zum Enten füttern.
Und da waren wir nicht die einzigen Leute! Anscheinend wollte jeder ordentliche Jogger ausgerechnet an diesem Sonntag laufen und es war zumindest am Wasser richtig voll. Die Enten und Schwäne waren auch schon pappsatt und wollten unser schönes Brot nicht wirklich. Also zogen wir wieder in Richtung Mitte, schließlich war es ja auch schon Zeit fürs Mittag und wir wollten ja auch gegen 14.00 in Pankow sein und Dörte ins Auto laden.
Den Plan haben wir auch ohne Probleme eingehalten. Nachdem alle gegessen hatten, das Auto beladen und die Oma verabschiedet war, ging es los.

Friedrich schlief schon auf dem Weg zu Vorpahls ein und konnte sich so von den Großeltern gar nicht verabschieden. Dafür wurde er dann auf der Autobahn wach, konnte aber relativ schnell wieder einschlafen und hielt sich mehr oder weniger gut bis wir wieder in Lübeck waren.

Nachdem wir dann alles oben hatten, der Fahrstuhl geht leider zur Zeit nicht, waren wir froh, den Kurztrip so gut überstanden zu haben und bedanken uns bei allen Beteiligten für die schönen Stunden :)

Freitag, 1. Februar 2008

Mach mit, machs nach, machs besser!

Heute gibt es nun die versprochenen Bilder vom Sport.
Man kann Friedrich auf und in den verschiedenen Sport- und Spielmöglichkeiten sehen. Fritze geht gerne mit seinem Papa zur Krabbelgruppe. Hier sieht er schließlich viele andere Kinder (auf jeden Fall mehr als beim Schwimmen) und guckt sich auch viel von diesen ab. Seit dem letzten Kursbesuch setzt er sich zum Beispiel alleine hin. Wir sind gespannt, was er nach dem nächsten Mittwoch macht ;)

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