Sonntag, 24. Juni 2007

Draußen Zuhause

Da wir in der letzten Woche mal wieder alle sehr unter den ollen Koliken litten, kamen wir nicht zum Posten. Wir wollten zwar, aber es gab nur wenige ruhige Momente. Ruhig und entspannt war der kleine Fritze meist nur, wenn wir ihn in den Kinderwagen packten und versuchten, die Pupse mit Hilfe des Lübecker Kopfsteinpflasters und möglichst unebener Wege einfach rauszuschütteln. Also verbrachten wir sehr viel Zeit an der frischen Luft- und das ob es nun regnete oder die Sonne schien. Letzteres war leider nicht ganz so häufig wie erwünscht der Fall. Machte aber auch nichts, schließlich war der junge Mann durch seinen Wagen und die praktische Plastehülle vor allen Witterungserscheinungen geschützt. Wenn die Sonne mal schien, bot der Sonnenschirm Schutz. So konnten wir Stunden um Stunden draußen sein. Das Kind schlief friedlich und legte nur Wert darauf, dass der Wagen bewegt wird. So bald man still stand, begann Fritz sich zu bewegen und also hieß es: Laufen, Laufen, Laufen. Nach drei bis vier Stunden Marsch wurde unser Kleiner dann meist von ganz allein wach: er hatte Hunger. Wir haben im Zuge dessen die Kunst des Outdoor-Stillens geradezu perfektioniert. Man nehme einen Still-BH, ein aufknöpfbares Oberteil (ggf. auch eine Regenjacke und einen Schirm), ein großes Tuch und ein schreiendes Baby und schon kann es losgehen. Ist jetzt überhaupt kein Problem mehr für Mama und Fritze. Bei Regen muss der Papa die entsprechenden zusätzlichen Geräte halten. Und danach hieß es wieder: Laufen, Laufen, Laufen. Nur zum Windeln brauchen wir noch ein Dach über dem Kopf, alles andere machen wir eben draußen. Ist ja sowieso viel schöner als in der Wohnung...
ak


hier sind noch ein paar Bilder:

Extreme Outdoor-Stilling

Mittwoch, 20. Juni 2007

Kurz und knackig: Mal was deftiges...

Inzwischen haben wir, dank unseres Sohnemanns, auf einige Begriffe, Ausdrücke und sprachliche Wendungen eine ganz neue Sichtweise.

So wissen wir mittlerweile, was wirklich dahinter steckt, wenn man sagt: "Du siehst irgendwie so angepisst aus..", "Ich fühl mich echt beschissen." bzw. "Ich glaub, der hat mich angeschissen" oder auch "Manchmal kotzt mein Sohn mich einfach nur an." ;)

-tk-

Samstag, 16. Juni 2007

Der kleine Puck

Weil der Fritze in den letzten Tagen mal wieder und immer noch ein paar Problemchen mit dem Pupsen und den entsprechenden Geschäften hatte, kam er auch abends nur schwer zur Ruhe.

Der Papa machte sich aus diesem Grund im Internet auf die Suche nach möglichen "Einschlafhilfen". Dabei fand er wieder Beiträge zum Thema "Pucken". Davon hatten wir schon gelesen, bevor der kleine Mann überhaupt da war und schon damals erschien uns diese Technik ganz plausibel.

Unter Pucken versteht man das feste Einpacken/-wickeln des Babys, ähnlich wie man es aus Russ- und ähnlichen Ländern kennt. Dadurch soll für das Kind eine Situation wie in der Gebärmutter geschaffen werden. Die Enge und begrenzte Bewegungsfreiheit, versetzen das Kleine zurück in die gute alte Zeit, als alles noch leichter war. Es sieht vielleicht etwas fies aus, wenn da so eine kleine Kohlroulade im Bettchen liegt, ist für das Kind aber nicht schlimm, sondern im Gegenteil angenehm und wirkt (manchmal) wahre Wunder um es zu beruhigen. Auch in Deutschland war diese Technik früher Gang und Gäbe, wurde aber vor ein paar Jahrzehnten verdrängt, weil man annahm, Bewegungsfreiheit sei für die Kinder wichtig und man sie nicht einengen wollte. Inzwischen weiß man jedoch, dass so kleine Babys gerade keine Bewegungsfreiheit wollen, sondern Enge und Geborgenheit brauchen. Außerdem verhindet das Pucken, dass sie sich durch ihre eigenen unkontrollierten Armbewegungen selbst erschrecken und davon aufwachen.

Also haben wir das auch mal ausprobiert und Friedrich in einen Rollbraten verwandelt. Von der Wirkung waren wir echt positiv überrascht. Nachdem er die letzten Abende und Nächte mehr oder minder Terror gemacht hatte, und sich anschickte, dies auch heute fortzusetzen, wurde er schlagartig ruhig und schlief auf der Stelle ein. Verblüffend!

Leider ist diese Wickeltechnik nicht ganz so einfach, man muss das Tuch fest genug wickeln, dass er sich (und besonders die Ärmchen) nicht wieder befreien kann. Das ist natürlich besonders dann nicht so leicht, wenn er sowieso gerade zappelt und unruhig ist. Aber wenn es dann mal funktioniert hat, ist alles in Butter und das Kind ruhig =)

Und so sieht sieht das fertige Paket dann aus =)



Aber bitte mit Sahne

Ich persönlich war ja schon immer der Meinung, dass ich ein "Wunder der Natur" bin. Dies wurde nun durch meinen Sohn bewiesen. Offensichtlich habe ich in meinen Brüsten keine Milch, sondern Sahne. Anders kann ich mir das Wachstum und die Gewichtszunahme des kleinen Mannes nicht erklären. Selbst unsere Hebamme ist immer wieder erstaunt, wie groß Fritze schon ist. Schon bei ihrem Besuch am Dienstag (11.06.07) meinte sie (und da war er erst zwei Wochen und ein paar Tage alt), dass er ja schon aussieht wie ein Ein-Monats-Kind. Der kleine Mann nimmt sagenhafte 500gr in der Woche zu und wird voraussichtlich nicht erst mit einem halben Jahr sein Geburtsgewicht verdoppelt haben:)
Wir waren anfangs natürlich auch etwas verunsichert, ob dieser schnellen Veränderungen des kleinen Kerls. Anna meinte aber, dass Babys durchaus schon vor der achten Woche einen Wachstumsschub erleben können. Normalerweise setzt dieser zwar erst in der fünften Woche ein, aber was ist schon normal? Und schließlich wäre Fritz ja auch schon in der fünften Woche, wenn er pünktlich gekommen wäre und nicht diese Verspätung gehabt hätte.

Oder es liegt eben doch an der guten Sahne...

ak

Donnerstag, 14. Juni 2007

Wenn der Vater mit dem Sohne

Nachdem die Probe mit dem Fläschchen gut über die Bühne gelaufen ist, hat Anne sich doch dazu durchringen können, ihre beiden Männer wenigstens für eine kurze Zeit alleine zu lassen. Zumindest verhungern sollte der Kleine ja nun nicht mehr =)

Die Milch lag im Kühlschrank und Anne hatte sogar schon einen Topf mit Wasser bereit gestellt, damit es im Falle eines Falles auch schnell gehen konnte.

Als sie ging, lagen wir beiden noch in den Betten (zumindest ich lag noch...Fritz lag schon wieder). Aber schon kurz nachdem wir alleine waren, wurde der Kleine dann wieder wach. Er bekam erstmal eine frische Windel verpasst (was mal wieder nötig war) und signalisierte unmissverständlich, dass er nun sein zweites (oder war das jetzt das dritte?) Frühstück haben wollte. (Ein sicheres Zeichen dafür, dass er Hunger hat, ist immer, wenn er anfängt seine eigenen Hände und Finger aufzuessen.)

Also die Flasche in's Wasserbad. Immer mal wieder die Temperaturprobe gemacht..irgendwann war es dann zu warm, also wieder unter fließendem Wasser abgekühlt auf eine angenehme Trinktemperatur. Wie geprobt verlief die Fütterung ohne Probleme, ich konnte sogar noch ein bisschen (ca. 30ml) aufheben, für einen kleinen Snack zwischendurch.

Dann haben wir wieder eine neue Windel angelegt...der Reflex oben-rein-unten-raus funktioniert bei unserem Sohn ausgezeichnet. Dann haben wir uns die Zeit mit Wohnung betrachten, Musik hören, tanzen usw. vertrieben und bald darauf rief Anne auch schon an, dass sie fertig sei und nun nach hause kommen würde.

Der Kleine bekam noch den Schluck, den wir extra aufgehoben hatten, weil er schon wieder anfing sich selbst anzuknabbern. Und dann war Anne auch schon wieder da. Wie erwartet, kamen wir beide sehr gut alleine zurecht. Keine Zwischenfälle =)

Das war auf jeden Fall schonmal ein wichtiger Test, für die Zeit ab August, wenn Anne dann wieder arbeiten geht. Dann muss ja schließlich alles genauso reibungslos klappen...und das wird es wohl auch.

-tk-

Mittwoch, 13. Juni 2007

Erste Flasche

Am Montag musste ich nach Cottbus fahren und so waren Mama und Kind einen ganzen Tag auf sich allein gestellt (vllt folgt dazu auch noch ein Beitrag). Am Donnerstag hatte Anne ein Vorstellungsgespräch und so war der nächste große Augenblick gekommen...Papa und Sohn allein zuhause. Eigentlich war das ja kein Problem, wir beide verstehen uns ja schließlich blendend. Allerdings mußte auch für den Fall vorgesorgt werden, dass der kleine Mann Hunger bekommt, während die Mama weg war. Er glaubt es zwar noch nicht so ganz und versucht es auch ab und zu noch..aber ich kann ihn nunmal nicht stillen ;)

Die Fläschen, die wir schon zuhause hatten, waren bereits mal testweise mit Tee und Wasser zum Einsatz gekommen..allerdings ohne großen Erfolg. Friedrich weigerte sich standhaft, das was ihm aus der Flasche in den Mund lief, runter zu schlucken und tat seinen Unmut kund. Was dann meistens damit endete dass er anfing zu gurgeln und das Zeug ihm wieder aus dem Mund floß.

Anna (unsere Hebamme) hatte sich endlich erweichen lassen und beim letzten Besuch eine Milchpumpe mitgebracht. Die war zwar nur mechanisch, aber immerhin besser als nix =) Anne hatte nach etwas Übung ein wenig Milch abgepumpt und am Mittwoch machten wir dann die Generalprobe. Nach den besagten Tee-/Wasserversuchen, haben wir uns schon auf einen Misserfolg eingestellt. Am Anfang war Fritz auch nicht sonderlich begeistert und fing an zu schreien und zu zappeln. Dann bemerkte er aber, was da in der Flasche war, wurde schlagartig ruhig und fing an wie verrückt zu saugen. Er trank auch die ganze Flasche (immerhin waren das fast 120ml) auf einen Zug aus. Als die leer war, schlief er sofort ein. Ich konnte ihm zwar noch ein Bäuerchen entlocken (das selbst mir zur Ehre gereicht hätte ;) aber dann war Schluß.

Also war der Testlauf doch überaschend erfolgreich verlaufen und Anne konnte am nächsten Tag relativ beruhigt zu ihrem Vorstellungsgespräch gehen.

-tk-


Hier sind noch ein paar Fotos vom ersten Fläschchen:
Flasche leer?

Samstag, 9. Juni 2007

Oma, Tante, Onkel und Cousin

Heute hat Friedrich gleich vier neue Verwandte kennengelernt. Oma Kunold und die Kunollis nutzten das schöne Wetter zu einem Ausflug nach Lübeck, um ihr neues Familienmitglied kennen zu lernen.

Nach der Aktion bei Penny heute morgen, war Friedrich immer noch total fertig und hat die meiste Zeit in seiner Tragetasche gepennt (wie so oft =). So hat er auch die vielen Geschenke und neuen Klamotten verschlafen, die er bekam. Dafür bedanken wir uns in seinem Namen und denken, er hat sich trotzdem gefreut, zumindest hat er im Schlaf ein paar Mal gelächelt =)

Wir haben dann lecker Kartoffelsalat mit Würstchen gegessen und unter anderem Babyfotos von Fritzes Papa angesehen. Zumindest in dem Stadium war keine große Ähnlichkeit zwischen mir und meinem Sohn festzustellen =)

Irgendwann wurde der Kleine dann doch wach und hatte wieder mal Hunger (wie sich später herausstellen sollte, hatte er auch eine überreife Windel, aber Hunger ist stärker). Dann kam Dörte vorbei und die Berliner Gruppe machte sich von Kaffee und Kakao, sowie Kuchen gestärkt, wieder bereit zum Aufbruch.

Das war wirklich ein angenehmer Samstagnachmittag, ich ess' jetzt noch ein Stück von dem Kirschkuchen =)

-tk-

Oma Kunold und die Kunollis

Turbulenter Einkauf

Heute morgen waren wir zu dritt bei Penny einkaufen und Fritze, der bis dahin, wie immer wenn er im Kinderwagen liegt, seelig geschlafen hatte, wurde wach, hatte anscheinend schlagartig Hunger und begann das lauthals kund zu tun. Das Wasser, das wir vorsorglich in einer Trinkflasche dabei hatten, konnte ihn nicht wirklich beruhigen und auch alle anderen Tröstungversuche blieben erfolglos. Also haben wir mit dem schreienden Bündel in Windeseile unseren Einkauf beendet und sind zum Bus gehastet. Friedrich wurde erst ruhiger, als wir in die Aegidienstraße einbogen und man unser Haus sehen konnte. Als er dann endlich das trinken konnte, was er von Anfang an wollte, beruhigte er sich schnell wieder und schlief auf der Stelle ein.

-tk-

Donnerstag, 7. Juni 2007

Dienstag ist Badetag

Dienstag war mal wieder Zeit für eine Premiere in Friedrichs Leben =) ...Badezeit!

Der Bauchnabel ist, nachdem der Nabelschnurrest letzte Woche abgefallen war, gut verheilt und Anna, unsere Hebamme, kam dieses Mal am Abend vorbei und half uns bei dem ersten Bad.

Bevor es in die Wanne ging, wurde Fritz nochmal gewogen. Er hat seit dem Artzbesuch vor einer Woche sagenhafte 400 nochwas Gramm zugenommen! Wir waren schon ganz schön erstaunt, doch Anna meinte, das sein alles noch im Rahmen.

Jetzt war der Augenblick gekommen, die Babywanne im Badezimmer mit exakt 38°C warmem Wasser gefüllt und vorsichtig in das Schlafzimmer getragen. Dort stand schon der Couchtisch bereit und die Wärmelampe heizte das Handtuch an, das auf der Wickelkommode lag. Alles war vorbereitet und die Hebamme zeigte uns nochmal, wie man das Kind beim Baden sicher anfassen kann, rührte dann mit einer geheimnisvollen Geste etwas Öl in einem kleinen Kaffeesahnebecherchen mit der Kaffeesahne zusammen und goß das Ganze ins Wasser. Es sollte das berühmte 4-Windeöl sein, das sie da aus einer ihrer zahllosen Fläschchen nahm, die sie in ihrer amtlichen Hebammentasche aufbewahrte. Wie sich später, als sie uns noch etwas davon abfüllen wollte, herausstellte war der Badezusatz in Fritzes erstem Bad allerdings Milchstauöl. Die Flaschen waren wohl zu ähnlich, jedenfalls meinte sie, dass ihm das auch nicht schaden würde, da in dem Öl auch nur, wenn auch andere, ätherische Öle enthalten seien und füllte uns noch etwas von dem richtigen Öl für's nächste Mal ab =)

Also nun zum eigentlichen Akt...Anne hatte die Ehre des ersten Versuches. Friedrich schien das Bad zumindest nicht schlecht zu gefallen, ob er es aber besonders toll fand, war nicht auszumachen. Er verhielt sich relativ ruhig und ließ sich widerstandslos waschen. Erst als es dann darum ging seine Haare waschen zu lassen, wurde er etwas zappelig, aber da war das Bad auch schon vorbei. In das vorgewärmte Handtuch eingehüllt, sah er dann recht zufrieden aus.

Alles in Allem kann man sagen, dass die Aktion für alle Beteiligten ganz angenehm war. Da es auch bei akuten Koliken (die heute schon wieder mehrfach zugeschlagen haben) hilfreich sein soll, werden wir demnächst bestimmt öfter baden =)

Eine kleine Fotogalerie:

Badetag

Dreimonatskoliken

Bisher war Friedrich ja ein wirklich ruhiges Kind. Er schrie nur, wenn er Hunger hatte oder die Windel voll war. Doch jetzt haben wir einen weiteren Grund zum Schreien kennengelernt.

Es fing am Montag an. Nachdem Fritz getrunken und eine neue Windel bekommen hatte, hörte er nicht auf zu weinen, sondern legte erst richtig los. Er schrie wie am Spieß und reagierte nicht einmal mehr auf die üblichen Beruhigungstaktiken. Der ganze kleine Körper krümmte sich und sein Bauch war hart wie Stein. Da waren sie also, die Dreimonatskoliken. Das sind (anscheinend sehr fiese) Bauchschmerzen, die Babys während der ersten drei Monate haben können, während sie lernen, Nahrung zu verdauen. Die sind eigentlich nicht bedrohlich, aber auch überhaupt nicht angenehm.

Wir hatten uns natürlich vorher über alles informiert und wußten was wohl so alles helfen könnte. Kirschkernkissen, Windsalbe, 4 Winde-Öl und lauter so Sachen. Schade, dass wir bis jetzt nichts davon zuhause hatte, weil die Koliken eigentlich erst nach der zweiten, dritten Woche einsetzen sollten, wenn überhaupt. Lediglich den Fliegergriff konnten wir ohne weitere Hilfsmittel anwenden und der schien auch kurz Erleichterung zu schaffen. Aber eben nur kurz.

Während Anne bei dem kleinen Kerl blieb, um ihm zu Seite zu stehen, hab ich mich auf den Weg zu Rossmann und zur Apotheke gemacht, Kirschkerkissen und Salbe oder Öl besorgen. Das Kissen konnte ich schnell kaufen, doch der Rest war dann nicht mehr so einfach. Ich dachte ja, dass Apotheken doch wenigstens irgendwas gegen Baby-Bauchweh haben sollten..die erste Apothekerin hatte gar nichts dafür da. Beim zweiten Mal kam auf meine Frage, ob sie wohl Windsalbe hätten die Antwort "Was wollen Sie? Wundsalbe?" Hm..auch hier gab es nichts. Bei der dritten Apotheke (die es in der Innestadt zum Glück genau so häufig gibt wie Bäcker, An- und Verkaufläden, Frisöre und Kaffeehäuser) dann konnte ich endlich die langersehnte Windsalbe kaufen.

Zuhause hatte sich die Lage noch nicht wirklich entspannt. Also erstmal eine schöne Bäuchleinmassage mit Kümmelsalbe. Der Geruch erinnert mich jedesmal an Pellkartoffeln, das riecht wirklich eigenartig =) Fritz schien es aber gut zu tun. Die Massage zeigte jedenfalls ihre Wirkung und der kleine Mann konnte sich endlich Erleichterung verschaffen. Nachdem er dann gewickelt war, schlief er auch auf der Stelle ein. Er hatte ja alles in allem an die drei-vier Stunden durchgeschrien und war einfach nur fertig. Wir waren aber genau so fertig, auch für uns Eltern waren diese offensichtlichen Schmerzen anstrengend.

Am Dienstag hatte er dann wieder kleinere Verdauungsprobleme, diesmal konnte das Kirschkernkissen punkten. Schon kurz nachdem wir es ihm auf den Bauch gelegt hatten, beruhigte er sich wieder und sein Bauch wurde auch wieder weich..und die Windel voll =)

Da die Windsalbe ausdrücklich auch zur Vorbeugung empfohlen wird, reiben wir Friedrichs Bauch jetzt zweimal täglich mit der Salbe ein und das scheint gut zu wirken. Er hat zwar trotzdem noch manchmal Probleme mit der Verdauung, aber so gerüstet könnnen wir den nächsten Monaten etwas gelassener entgegen sehen.

-tk-

Mittwoch, 6. Juni 2007

Besuch von Oma und Opa Pankow

Am Samstag, den 02.06.07, kamen die stolzen Großeltern aus Berlin-Pankow zu uns um ihr erstes Enkelkind zu begutachten. Wie zu erwarten war, waren sie sehr stolz auf das von uns gelieferte Produkt:)
Nach dem Kaffee ging es dann noch für einen Schlenker in die Stadt. Auch dabei sah man den beiden an, dass ihnen ihr Enkelsohn sehr gefiel. Und uns gefiel natürlich ihre Reaktion auf unseren Fritze. Nun hoffen wir, dass auch der Oma-Mitte am nächsten Samstag der Besuch hier zu sagt:)

ak


Montag, 4. Juni 2007

Pseudo-Baby-Björn

Heute haben wir für unseren täglichen Spaziergang mal wieder was Neues probiert: Unsere Babytragetasche. Na gut, nicht wir- aber immerhin Tim konnte den kleinen Mann ohne Probleme vor sich und an sich tragen. Der Fritze hat das Ereignis mal wieder verschlafen und von der ganzen Premiere nichts mitbekommen. Aber an sich scheint es ihm auch nicht missfallen zu haben.

ak

Sonntag, 3. Juni 2007

Erster Nucki

Nun ist es endlich so weit! Es wurde ja auch mal wieder Zeit für eine Premiere: Friedrich hat seinen ersten Beruhigungssauger erfolgreich genutzt! Ohne Startschwierigkeiten erfolgte der Einsatz. Natürlich handelt es sich bei dem Nucki jedoch nicht um ein Allheilmittel, er nimmt ihn nur in den Mund, wenn er keinen Hunger hat- was relativ selten vorkommt :)
Ansonsten hat unser Fritze natürlich mittlerweile auch schon gelernt, wie man den Nucki gekonnt und im hohen Bogen wieder ausspuckt. Er hat halt jetzt schon seinen eigenen Kopf...













ak

Samstag, 2. Juni 2007

Meine beiden Männer

Heute bin ich mal dran mit dem Blog. Da der liebe Papa sonst immer schreibt, könnte man ja denken, dass meine beiden Männer nicht so viel zusammen machen und gemeinsam haben, das stimmt aber nicht! Beide schlafen morgens ausgesprochen gerne aus, machen dafür mit Vorliebe abends ein bißchen länger und sind generell eher nachtaktive Charaktere. Anbei ein paar Fotos, die die beiden morgens nach der ersten Raubtierfütterung zeigen.


ak

Arztbesuch - U2

Am Mittwoch waren wir zum ersten Mal beim Kinderarzt, um die zwischen dem 3. und 10. Lebenstag fällige U2-Untersuchung machen zu lassen. Wir hatten einen Termin für 9:00 Uhr und wollten gegen 7:00 aufstehen, damit wir rechtzeitig fertig sind. Natürlich hat Friedrich uns auch in dieser Nacht auf Trab gehalten und wir waren am Morgen ziemlich unausgeschlafen (ein Zustand, der uns ab jetzt erstmal erhalten bleiben wird). Hier geht erstmal ein großes Dankeschön an (Tante) Dörte. Die kam nämlich kurz nachdem wir aufgestanden waren vorbei und hat uns mit Kaffee und belegten Brötchen versorgt, die Katzen gefüttert und abgewaschen, damit wir uns um den kleinen Mann kümmern konnten. Als wir dann unterwegs waren hat sie auch noch staubgesaugt und gewischt...echt ein perfekter Service =)

Beim Kinderarzt sind wir dann doch eine Viertelstunde zu spät angekommen und es war auch ordentlich voll. Zum Glück genießen Eltern mit Neugeborenen anscheinend einen Sonderbonus, denn wir kamen trotzdem gleich dran. Als wir Friedrich dann auszogen, damit die Schwester in wiegen und vermessen konnte, hat er erstmal einen kleinen Springbrunnen im Behandlungszimmer losgelassen. Dann sind wir in das Zimmer des Doktors und auf dem Weg dorthin hat Fritz ein weiteres Mal Wasser gelassen..diesmal an Annes Bauch. Dann nahm ich ihn und er machte mich natürlich auch noch nass =) Eins kann man sagen..die Pinkelparty hat sich gelohnt und war wohl sehr erfolgreich. Wenn der Kleine Geschäfte macht, dann richtig, das hat er mittlerweile mehrfach unter Beweis gestellt ;)

Der Kinderarzt testete alle möglichen Reflexe und war zufrieden. Am Besten war Annes Blick, als der Arzt Friedrich kopfüber an den Füßen festhielt. Dörte hatte uns schon gewarnt, dass diese Tests für junge Eltern teilweise recht erschreckend sein könnten. Jedenfalls ist alles gut gegangen und die Schwester hat dann gleich noch den Guthrie-Test gemacht, mit dem man Stoffwechselerkrankungen frühzeitig erkennen kann. Dabei muss aus der Ferse Blut entnommen werden und das ist natürlich für alle Beteiligten mehr oder weniger unschön. Die Arzthelferin hat sich aber durchgerungen und so war das auch schnell hinter uns.

Als Anne Fritz dann angezogen hat, habe ich gleich einen Termin für die U3 gemacht, die am 27.6. auf uns zukommt. Dann gibt es auch die routinemäßige Hüft-Sonografie. Bis dahin müssen wir den Kleinen immer noch breit wickeln, um eventuellen (unwahrscheinlichen) Hüftproblemen schonmal vorzubeugen.

Das war also unser erster Arztbesuch, verbunden mit unserem zweiten Kinderwagenausflug.

-tk-
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