Montag, 31. Dezember 2007

Neujahrsansprache

So liebe Leute, das erste Jahr mit Fritze geht zu Ende. Er war ja im Prinzip schon seit Januar mit dabei (genaugenommen ja noch länger). Und es war wirklich ein tolles Jahr. So richtig interessant wurde es natürlich Ende Mai =)

Rückblickend und zusammenfassend kann man sagen, dass wir eines der schönsten, aufregendsten, emotionalsten, anstrengendsten und wunderbarsten Jahre bis dato hatten. Wir sind sehr glücklich, stolz und dankbar. Und wir hoffen, dass wir unseren Lesern wenigstens ein paar von diesen Gefühlen vermitteln konnten =)

In diesem Sinne wünscht euch die Familie Kunold alles erdenklich Gute für das Jahr 2008, kommt gut rein!

Freitag, 28. Dezember 2007

Es weihnachtet(e) sehr... Teil II

Nun war es endlich soweit, Fritze erlebte erstmals einen 24. Dezember!

Die Wohnung war ja bereits in der Adventszeit weihnachtlich geschmückt und in alter Tradition wollten wir den Baum am 24.12. vormittags holen. Naja, in Berlin kann man sowas auch ohne Probleme und vor allem zu einem besseren Preis als vorher machen- aber eben offensichtlich nur in Berlin. Hier in Lübeck - immerhin als Weihnachtsstadt des Nordens bekannt- gab es schon am 22.12. keine Verkaufsstände mehr, was wir allerdings nicht mitbekamen. Auch die großen Baumärkte hatten leider keine echten Bäume mehr. Die Großeltern, die mit dem Baumauftrag losgeschickt wurde, waren ähnlich erstaunt und enttäuscht wie wir. Aber andererseits wissen wir nun, dass man Bäume im Norden frühzeitig besorgen muss ;)
Wir haben uns das ganze auch nicht so sehr zu Herzen genommen. Opa bekam bei Bauhaus wenigstens noch zwei ganz kleine Bäumchen und in der Zeit hat Tim schon begonnen, die Yuccapalme festlich zu schmücken. So hatten wir erstmalig Weihnachten unter Palmen!!! Und was das Wichtigste ist: Es geht ja Weihnachten nicht unbedingt um den Baum, sondern um das Zusammensein und natürlich die Geschenke:)
Bis es die geben sollte, war aber noch etwas Zeit und die nutzte Friedrich um sich erstmalig zu setzen.
Tim hatte zwischen zwei Stühle eine Stoffstange mit kleinen Kuscheltierchen gehängt und Fritze fand es zu lustig, diese aus ihrer Verankerung irgendwie zu befreien. Das ging natürlich nicht, schaffte aber offensichtlich viel Spaß und Bewegungsfreiheit, denn irgendwann saß er dann halb und fuchtelte mit der Stange rum.
Damit hatte unser Sohn uns unser Geschenk schon vor der Bescherung gegeben:)

Nach dem Mittag (bei uns gibt es obligatorisch Leberwurstbrötchen) schlief der kleine Mann wenigstens ein bißchen und so konnten wir mit Marie die Wohnung nochmal sauber machen.Oma hat in der Zeit schon begonnen, den Weihnachtsschinken zuzubereiten. Der brauchte ja dann noch ein paar Stunden im Ofen, roch aber von Anfang an sehr gut;)
Dann machte der kleine Mann mit seinen Verwandten einen kleinen Spaziergang, dabei haben sie sogar den Weihnachtsmann gesehen und wir konnten uns unserer Wichteltätigkeit zuwenden.
Dann wurde uns schon das Kind wieder gebracht und Oma verabschiedete sich kurz, um sich nochmal umzuziehen :) Das haben wir dann auch mit Fritze gemacht. Er konnte seine Großeltern als kleinster Weihnachtsmann der Welt begrüßen;)
Wir haben ihm sein Kostüm aber ziemlich schnell wieder ausgezogen, weil ihm doch recht warm unter der Mütze und in dem Anzug wurde.

Endlich kam auch der richtige Weihnachtsmann und Friedrich wurde zuerst beschenkt. Und zwar reichlich! Er konnte sich gar nicht entscheiden, was er am spannendsten fand: Das bunte Papier, die vielen Kartons und Tüten, oder doch die eigentlichen Geschenke.
Und davon bekam er wirklich am meisten:) Bekleidung, Spielzeug, einen Spielteppich und und und... Es nahm gar kein Ende und Fritze verlor dann leider auch ziemlich schnell seine Lust und wurde dann auch etwas quengelig. Also nahm jeder ihn mal auf den Arm und die anderen konnten auch ihre Geschenke auspacken. Auch für uns und unseren Besuch gab es ja reiche Gaben und so freuten sich dann nach und nach alle;)

Im Anschluss bekam der junge Mann erstmal sein Essen und Opa zog los und brachte die ersten Tüten voller Papiermüll weg. Nach dem Abendbrot ging es für Friedrich ab ins Bett, natürlich erst nachdem er allen noch einen Gutenachtkuss gegeben hatte, und dann konnten wir uns über den Schinken hermachen:) Und natürlich unsere Geschenke mal in Ruhe betrachten.

Wie ließen den Abend dann, von ein paar kleinen Unterbrechungen durch den jungen Mann mal abgesehen, ruhig und entspannt ausklingen.

Alles in Allem war es ein sehr schönes Weihnachtsfest mit vielen Geschenken, für die wir uns an dieser Stelle nochmal bei allen Weihnachtsmännern, Weihnachtsfrauen und alle anderen bedanken wollen!

Dankeschön!!

Bilder:

Bescherung II

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Es weihnachtet(e) sehr... Teil I

Es war ja Fritzes erstes Weihnachtsfest. Weil es auch so schon stressig genug war für den kleinen Mann, sind wir diesmal auch nicht nach Berlin gefahren, sondern hier in Lübeck geblieben. Dadurch konnten wir nicht unsere seit Jahren perfektionierte Heiligabendstrategie fahren (erst zu den Kunollis, danach weiter zu Vorpahls, auf dem Weg von Mitte nach Pankow Weihnachtsbäume zählen (der Rekord lag mal bei über 100), den 25.12. dann in trauter Zweisamkeit verbringen). Und so konnten wir leider auch nicht Oma Kunold und Tante Katrin und ihre Männer sehen. Das wollen wir zum einen bald nachholen und zum anderen nächtes Jahr wieder ändern =) Diesmal hatten sich die Großeltern Vorpahl mit Marie auf den Weg in den hohen Norden gemacht.

Sie kamen am späten Samstagabend bei uns an und so verpasste der kleine Mann, der schon längst schlafen sollte, leider ihre Ankunft. Nach einer ersten Stärkung und einem gemütlichen Abend bezogen die Gäste dann ihr Quartier bei Dörte und Piia. Leider musste der Opa sich dann aus mehreren Gründen nochmal auf den Weg zu uns machen, aber letztendlich konnten alle gut schlafen und von den bevorstehenden Ereignissen träumen...

Am Sonntagmorgen war es dann endlich soweit, Fritze konnte die Familie begrüßen. Nach dem Frühstück planten wir erstmal den Tag. Für Fritze und Mama ging es mit den Großeltern nach Travemünde. Wir haben uns das Meer angesehen, den Strand und die Promenade - zumindest so lange, wie man bei dem aufziehenden Nebel noch was sehen konnte;) Nachdem Friedrich dann aber eine nasse Hose hatte und nicht mehr spazieren fahren wollte, traten wir den Heimweg an. Zuhause warteten dann auch schon das Mittag und die Tante Marie auf uns. Marie nutzte nämlich aus, dass sie Ferien hatte und hat erstmal ausgeschlafen;)

Nach dem wohlverdienten Mittagsschlaf ging es dann weiter im Programm: Endlich kamen auch Dörte und Hendrik und es gab die erste Bescherung. Dörte musste nämlich leider u.a. am 24.12. in der Klinik Dienst schieben. Eigentlich war sie die ganzen Feiertage über in der Uni und sieht aus diesem Grund etwas müde aus;)Aber sie hat sich sehr beim Auspacken gefreut und konnte sogar richtig lachen:)
Dann zog der Besuch ins Kino und wir gingen zu unserem gewohnten Abendprogramm über. Friedrich schlief mehr oder weniger gut in der Nacht vor Weihnachten. Wahrscheinlich war er zu aufgeregt;)

Anbei ein paar Bilder von Weihnachten Teil I:

Bescherung I

Freitag, 14. Dezember 2007

U5 (Arztbesuch erstmals ohne Papa)

Da Tim gestern seine Bachelorarbeit mit Erfolg verteidigte und aus diesem Grund in Cottbus war und nun noch in Berlin ist, waren wir heute vormittag das erste Mal nur zu zweit beim Kinderarzt. Fritzes nächste Vorsorgeuntersuchung stand an.
Punkt 8.30 Uhr waren wir in der Praxis und wurden diesmal auch sofort in das erste Behandlungszimmer geschickt.
Wie immer wurde Friedrich hier zu erst gemessen und gewogen. Der Junge ist nun sagenhafte 75 cm lang, wiegt fast 11 Kilo und hat einen Kopfumfang von 46,5 cm. Damit hat er schon ganz ordentliche Werte ;) Der Arzt meinte, dass Fritze so groß und so schwer sei, wie ein normal entwickelter Einjähriger. Nur das Friedrich halt noch nicht ein Jahr alt ist... Wir müssten uns aber keine Sorgen machen, meinte der Arzt, weil Fritze ja in allen Bereichen im Vergleich zum Durchschnitt mit seinen Werten auf den oberen Skalen liegt.
Nicht nur körperlich ist Fritze ordentlich entwickelt. Er zeigte dem Onkel Doktor seine Dreh- und Bewegungskünste, dass er seinen Kopf wie ein Großer halten kann und seine Zähnchen und bekam auch dafür Lob. Dann gab es jedoch die nächsten Impfungen und die Spritzen fand Fritze dann nicht mehr so toll. Er beruhigte sich aber bald wieder und erzählte seinem Arzt noch ein bißchen was und ich konnte auch noch ein paar Fragen anbringen. Ich wollte u.a. wissen, warum der Junge so wenig schläft. Friedrich schläft im Moment nämlich leider sehr schlecht. Das betrifft das Einschlafen und leider auch das Durchschlafen und das tags und nachts. Der Arzt meinte, es könnte u.a. daran liegen, dass Fritze zahnt oder auch daran, dass er ja tagsüber sehr aktiv ist . Er möchte ja immer unterhalten werden und braucht ganz viel Action. Da fällt es ihm eben auch schwer, einfach mal abzuschalten. Weiter meinte der Arzt, dass es mehr solche Kinder wie Friedrich geben sollte und wir dankbar sein sollten. Sind wir natürlich auch, schlafen wäre aber auch mal schön ;)
Insgesamt haben wir den Arztbesuch gut überstanden und als wir wieder Zuhause waren ging Fritze auch erstmal schlafen. Ich habe ihm sicherheitshalber noch ein Zäpfchen gegeben, um einer möglichen Impfreaktion entgegenzuwirken. Er hat aber diesmal kein Fieber bekommen und so können wir gleich den Papa vom Zug abholen :)

-ak-

Dienstag, 4. Dezember 2007

Seepferdchen

Heute war ich mit Friedrich bereits zum zweiten Mal beim Babyschwimmen.

Die Schnupperstunde am letzten Dienstag war kostenlos und so konnten wir schon mal ausprobieren, wie er auf "das große Wasser" reagiert.

Natürlich hatten wir unseren ersten Auftritt generalstabsmäßig geplant. Badewindeln in verschiedener Größe waren besorgt, die Badetasche mit reichlich Handtüchern, Wickelzeug, Trinkbecher und kleinen Möhrensnacks gepackt. Leider hatte Fritze damals schon morgens um 5:30 Uhr beschlossen, dass die Nacht für ihn vorbei wäre und war dementsprechend unausgeschlafen, als wir um 10:45 im Scandic Hotel ankamen.

Ich ließ mir an der Rezeption den Weg zum Pool erklären... "Da vorne mit dem Fahrstuhl runter in den Clubbereich..und dann hören sie es schon..". Und so war es auch. Als wir unten ankamen, mussten wir einfach nur dem Geschrei und Gekreisch der anderen Kinder nachgehen =)

Da ich noch nicht wußte, wie das abläuft, habe ich Fritze in der Umkleidekabine seine Badewindel und mir die Badehose angezogen, ein paar Handtücher mitgenommen und ihn dann in der Tragetasche zum Pool getragen. Heute habe ich es wie die anderen Eltern gemacht und den Kleinen erst am Pool umgezogen. Dort stehen genügend Liegestühle, so dass man ausreichend Platz hat.

Dann haben wir uns mit den anderen Eltern und Babys bekannt gemacht. Friedrich war der Jüngste..und natürlich (fast) der Größte ;) Der Altersunterschied ist nicht so groß, ein Mädchen ist 9 Tage älter als Friedrich, die ältesten Kinder sind wohl ca. 1 Jahr alt. Die Gruppen sind angenehm klein, es waren bis jetzt immer vier Eltern-Kind-Paare da. Allerdings kannte ich heute nur eine Mama vom letzten Mal. Man hat für die zehn Stunden, die man bezahlt hat, ein halbes Jahr Zeit, muss also nicht jede Woche da sein.

Im Pool gibt es jede Menge Spielzeug. Die Schwimmlehrerin bringt jedesmal einen großen Sack voll Bälle in verschiedenen Farben und Größen, Ringe, kleine Boote, Quitscheentchen, Schwimmbretter, Poolnudeln usw. mit. Außerdem gibt es für jedes Kind Scheiben aus Styropor, die wie Schwimmflügel angelegt werden. Beim ersten Mal habe ich Fritze noch ohne diese Dinger einfach so durch's Wasser getragen. Das fand er schon sehr spannend und äußerst interessant. Nachdem er letzte Woche so tapfer war (er hat nur einmal geweint, während wir im Wasser waren...naja, und einmal davor und einmal danach =), gab es diesmal auch für uns die besagten Schwimmhilfen. Und so trieb er heute fröhlich mit den anderen Stöpseln durch's Wasser. Es machte ihm heute offensichtlich noch mehr Spaß als letztes Mal, denn er fing an zu brabbeln und lachte auch manchmal vor sich hin. Dabei zappelt er und versucht ständig sich umzudrehen, um mehr sehen zu können. Gar nicht so leicht, den kleinen Frosch unter Kontrolle zu halten =) Heute schien das Wasser auch besonders gut zu schmecken, er wollte gar nicht mehr aufhören, davon zu trinken. Beim "Springen" vom Beckenrand (man setzt das Kind auf den Rand und hebt es dann schwungvoll in's Wasser, das soll die Gewöhnung an das nasse Element fördern) habe ich ihn dann auch ein paar Mal richtig untergetaucht, was ihn aber nicht besonders gestört hat. Er hatte ja auch in der Badewanne schon den einen oder anderen Tauchgang unternommen.

Die halbe Stunde ist immer schnell rum, aber man ist danach auch ganz schön fertig. Friedrich ist danach auch immer gut bedient, heute ist er auf dem Nachhauseweg auf meinem Arm eingeschlafen.

Alles in Allem ist es auf jeden Fall eine feine Sache und macht allen Beteiligten viel Spaß =)

-tk-

Montag, 3. Dezember 2007

Oma Kunolds Geburtstag

Ja, ja ... der war schon vor ein paar Tagen gewesen und soll nun noch entsprechend gewürdigt und dokumentiert werden ;)

Eigentlich hatte Oma am 26.11. ihren großen Tag. Leider fiel dieser in diesem Jahr aber auf einen Montag und aus diesem Grund konnten wir das Ereignis nicht gleich mit ihr begehen. Am Donnerstag, den 29.11.2007, traf ich mich nach der Schule bei Sixt mit meinen beiden Männern und wir haben unser gemietetes Auto abgeholt. Dann ging es schnell nach Hause, das Auto wurde beladen, Fritze nochmal gefüttert und gewindelt und dann ging es endlich wieder auf große Fahrt nach Berlin.
Wir fuhren diesmal einen BMW X3 und der konnte und wollte auch schnell fahren. Nach einer Rekordzeit von knapp 3 Stunden passierten wir das Ortseingangsschild und überraschten die Oma mit unserer frühen Ankunft. Friedrich war die ganze Fahrt über sehr lieb und auch das erste Wiedersehen mit Oma lief problemlos. Wir dachten uns nichts dabei, doch als Tim und ich noch schnell das Auto ausluden und dann mit Sack und Pack und Babybett wieder vor der Tür standen, schallte uns schon das Geschrei Friedrichs entgegen. Er hatte es nicht so gut gefunden, dass wir beide auf einmal weg waren. Alle Versuche Omas, ihn wieder zu beruhigen, schlugen zunächst fehl. Erst auf Papas Arm wurde der junge Mann wieder still und freundete sich dann schnell wieder mit seiner Oma an.
Friedrich hatte die Fahrt gut weggesteckt und ging nicht mit mehr Gezeter als sonst zur wohl verdienten Nachtruhe über. Mama, Tim und ich machten uns noch einen gemütlichen, wenn auch relativ kurzen Abend, schließlich war es für uns alle ein aufregender Tag gewesen.
Am Freitag eroberten wir das Alexa. Wir hatten die Baufortschritte ja während unserer Aufenthalte in der alten Heimat immer wieder gesehen und wollten uns nun mal ein eigenes Bild machen. Von außen ist das Gebäude nicht besonders ansprechend, innen gibt es aber eine Menge zu entdecken. Uns hatte es besonders der polnische Baby- und Kinderausstatter Smyk angetan. Friedrich gefiel unter anderem auch das Schaukelpferd. Für die Kids World war er aber noch zu jung und die werden wir dann später einmal genauer untersuchen:)
Nach dem interessanten Vormittagsprogramm ging es erstmal zur Stärkung und für einen kleinen Mittagsschlaf zu Oma zurück. Nachmittags waren wir mit Onkel Matthes am Ostbahnhof verabredet. Fritze brauchte nämlich noch mehr Windeln (und wir schwören ja auf die von Lidl) und ich wollte mir meinen all wöchentlichen Wocochino gönnen.
Abends wurde dann der Geburtstag in angemessener Form und mit allen Kunolds/ Kunollis würdig gefeiert. Mama Kunold stand ja den ganzen Tag in der Küche und tafelte nun richtig auf. Es gab alles, was das Herz erfreut. Friedrich feierte natürlich nicht so lange wie wir anderen;) Für den jungen Mann war wie immer gegen acht der Tag vorbei.
Am Samstagvormittag nutzen wir es aus, dass wir das Auto hatten und fuhren zu Ikea nach Spandau. Da Friedrich ja kein besonderer Langschläfer ist, waren wir auch relativ früh dort und es war schön leer. Nachdem wir alle notwendigen Dinge erstanden hatten, fuhren wir Matthias besuchen. Ausgerechnet diesen Vormittag hatten sich leider die Nazis ausgesucht, um in Glienicke zu demonstrieren und wir kamen erst in den schwarzen Block und dann nicht mehr aus Glienicke raus, weil die Polizei uns ständig den Weg abschnitt. Nach ein paar Rundfahrten war es jedoch geschafft und dem nächsten Tagesordnungspunkt stand nichts mehr im Weg. Matthias wurde schnell noch Brei kaufen geschickt und dann konnten wir uns auch diese neue Wohnung ansehen. Friedrich gefiel es sichtlich bei Matthias. Leider konnten wir aber nicht lange bleiben, da die Oma ja mit dem Mittag für uns Große auf uns wartete. Also wurde der Junge gefüttert, mehrfach frisch gewickelt (einmal bei der Ankunft und einmal vor der Abfahrt) und dann ging es wieder los.
Nach der Stärkung bei Oma packten wir dort unsere Sachen zusammen. Es stand nämlich noch eine Premiere an: Die erste Übernachtung für Friedrich bei den Großeltern in Pankow. Wir beluden also unser Auto wieder, verabschiedeten uns von der lieben Oma und weiter ging die Tour durch Berlin.
Die Großeltern und Tante Marie erwarteten uns auch schon sehnlich und freuten sich, ihren Enkel/Neffen endlich auch zu sehen. Nach dem Kaffee machten wir uns erstmal auf einen ausgedehnten Spaziergang. Fritze war schließlich den ganzen Tag noch nicht richtig an der frischen Luft gewesen. Irgendwann wollte er aber nicht mehr im Kinderwagen sitzen und wurde von den beiden Männern abwechselnd durch Pankow getragen. Nach diesem ereignisreichen Tag schlief der junge Mann dann relativ schnell ein und kam auch nur noch einmal, um noch einen Schluck zu nehmen ;)Insgesamt war es für alle eine schöne erste Erfahrung. Das müssen wir unbedingt nochmal machen:)
Der Sonntagvormittag galt dem Besuch von Maries neuer Wohnung. Sie wohnt ja nun wieder in Weissensee und damit hatten wir von den Großeltern aus einen schönen Spaziergang mit einem tollen Ziel :) Auf dem Rückweg fuhren wir dann aber mit dem Bus, schließlich wollten wir nach dem Mittag ja wieder in Richtung Heimat
fahren. Also packten wir endlich mal wieder alles in den BMW, fütterten und wickelten den Kleinen, verabschiedeten uns leider schon wieder und fuhren nach einem kurzen Abstecher bei Kaufland wieder gen Norden. In Berlin hatten nämlich die Geschäfte auch an den Adventsssonntagen auf und so konnten wir gleich noch den Wocheneinkauf erledigen.
Gegen 18.00 Uhr fuhren wir wieder auf unseren Hof. Friedrich freute sich riesig, endlich wieder "seine" Wohnung und die gewohnte Umgebung mit samt der beiden Katzen zu sehen. Als wir endlich das Auto leer hatten, haben wir auch schon das Abendprogramm eingeläutet und sind dann alle relativ früh und geschafft von den aufregenden Tagen ins Bett gefallen.
Insgesamt war dies mal wieder ein schöner und erlebnisreicher Ausflug gewesen, bei dem wir wieder jede Menge Spaß hatten.
Vielen Dank dafür an alle Beteiligten!!

-ak-

Berlin-Bilder:
Berlinbilder
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