Ja, ja ... der war schon vor ein paar Tagen gewesen und soll nun noch entsprechend gewürdigt und dokumentiert werden ;)
Eigentlich hatte Oma am 26.11. ihren großen Tag. Leider fiel dieser in diesem Jahr aber auf einen Montag und aus diesem Grund konnten wir das Ereignis nicht gleich mit ihr begehen. Am Donnerstag, den 29.11.2007, traf ich mich nach der Schule bei Sixt mit meinen beiden Männern und wir haben unser gemietetes Auto abgeholt. Dann ging es schnell nach Hause, das Auto wurde beladen, Fritze nochmal gefüttert und gewindelt und dann ging es endlich wieder auf große Fahrt nach Berlin.
Wir fuhren diesmal einen BMW X3 und der konnte und wollte auch schnell fahren. Nach einer Rekordzeit von knapp 3 Stunden passierten wir das Ortseingangsschild und überraschten die Oma mit unserer frühen Ankunft. Friedrich war die ganze Fahrt über sehr lieb und auch das erste Wiedersehen mit Oma lief problemlos. Wir dachten uns nichts dabei, doch als Tim und ich noch schnell das Auto ausluden und dann mit Sack und Pack und Babybett wieder vor der Tür standen, schallte uns schon das Geschrei Friedrichs entgegen. Er hatte es nicht so gut gefunden, dass wir beide auf einmal weg waren. Alle Versuche Omas, ihn wieder zu beruhigen, schlugen zunächst fehl. Erst auf Papas Arm wurde der junge Mann wieder still und freundete sich dann schnell wieder mit seiner Oma an.
Friedrich hatte die Fahrt gut weggesteckt und ging nicht mit mehr Gezeter als sonst zur wohl verdienten Nachtruhe über. Mama, Tim und ich machten uns noch einen gemütlichen, wenn auch relativ kurzen Abend, schließlich war es für uns alle ein aufregender Tag gewesen.
Am Freitag eroberten wir das Alexa. Wir hatten die Baufortschritte ja während unserer Aufenthalte in der alten Heimat immer wieder gesehen und wollten uns nun mal ein eigenes Bild machen. Von außen ist das Gebäude nicht besonders ansprechend, innen gibt es aber eine Menge zu entdecken. Uns hatte es besonders der polnische Baby- und Kinderausstatter Smyk angetan. Friedrich gefiel unter anderem auch das Schaukelpferd. Für die Kids World war er aber noch zu jung und die werden wir dann später einmal genauer untersuchen:)
Nach dem interessanten Vormittagsprogramm ging es erstmal zur Stärkung und für einen kleinen Mittagsschlaf zu Oma zurück. Nachmittags waren wir mit Onkel Matthes am Ostbahnhof verabredet. Fritze brauchte nämlich noch mehr Windeln (und wir schwören ja auf die von Lidl) und ich wollte mir meinen all wöchentlichen Wocochino gönnen.
Abends wurde dann der Geburtstag in angemessener Form und mit allen Kunolds/ Kunollis würdig gefeiert. Mama Kunold stand ja den ganzen Tag in der Küche und tafelte nun richtig auf. Es gab alles, was das Herz erfreut. Friedrich feierte natürlich nicht so lange wie wir anderen;) Für den jungen Mann war wie immer gegen acht der Tag vorbei.
Am Samstagvormittag nutzen wir es aus, dass wir das Auto hatten und fuhren zu Ikea nach Spandau. Da Friedrich ja kein besonderer Langschläfer ist, waren wir auch relativ früh dort und es war schön leer. Nachdem wir alle notwendigen Dinge erstanden hatten, fuhren wir Matthias besuchen. Ausgerechnet diesen Vormittag hatten sich leider die Nazis ausgesucht, um in Glienicke zu demonstrieren und wir kamen erst in den schwarzen Block und dann nicht mehr aus Glienicke raus, weil die Polizei uns ständig den Weg abschnitt. Nach ein paar Rundfahrten war es jedoch geschafft und dem nächsten Tagesordnungspunkt stand nichts mehr im Weg. Matthias wurde schnell noch Brei kaufen geschickt und dann konnten wir uns auch diese neue Wohnung ansehen. Friedrich gefiel es sichtlich bei Matthias. Leider konnten wir aber nicht lange bleiben, da die Oma ja mit dem Mittag für uns Große auf uns wartete. Also wurde der Junge gefüttert, mehrfach frisch gewickelt (einmal bei der Ankunft und einmal vor der Abfahrt) und dann ging es wieder los.
Nach der Stärkung bei Oma packten wir dort unsere Sachen zusammen. Es stand nämlich noch eine Premiere an: Die erste Übernachtung für Friedrich bei den Großeltern in Pankow. Wir beluden also unser Auto wieder, verabschiedeten uns von der lieben Oma und weiter ging die Tour durch Berlin.
Die Großeltern und Tante Marie erwarteten uns auch schon sehnlich und freuten sich, ihren Enkel/Neffen endlich auch zu sehen. Nach dem Kaffee machten wir uns erstmal auf einen ausgedehnten Spaziergang. Fritze war schließlich den ganzen Tag noch nicht richtig an der frischen Luft gewesen. Irgendwann wollte er aber nicht mehr im Kinderwagen sitzen und wurde von den beiden Männern abwechselnd durch Pankow getragen. Nach diesem ereignisreichen Tag schlief der junge Mann dann relativ schnell ein und kam auch nur noch einmal, um noch einen Schluck zu nehmen ;)Insgesamt war es für alle eine schöne erste Erfahrung. Das müssen wir unbedingt nochmal machen:)
Der Sonntagvormittag galt dem Besuch von Maries neuer Wohnung. Sie wohnt ja nun wieder in Weissensee und damit hatten wir von den Großeltern aus einen schönen Spaziergang mit einem tollen Ziel :) Auf dem Rückweg fuhren wir dann aber mit dem Bus, schließlich wollten wir nach dem Mittag ja wieder in Richtung Heimat
fahren. Also packten wir endlich mal wieder alles in den BMW, fütterten und wickelten den Kleinen, verabschiedeten uns leider schon wieder und fuhren nach einem kurzen Abstecher bei Kaufland wieder gen Norden. In Berlin hatten nämlich die Geschäfte auch an den Adventsssonntagen auf und so konnten wir gleich noch den Wocheneinkauf erledigen.
Gegen 18.00 Uhr fuhren wir wieder auf unseren Hof. Friedrich freute sich riesig, endlich wieder "seine" Wohnung und die gewohnte Umgebung mit samt der beiden Katzen zu sehen. Als wir endlich das Auto leer hatten, haben wir auch schon das Abendprogramm eingeläutet und sind dann alle relativ früh und geschafft von den aufregenden Tagen ins Bett gefallen.
Insgesamt war dies mal wieder ein schöner und erlebnisreicher Ausflug gewesen, bei dem wir wieder jede Menge Spaß hatten.
Vielen Dank dafür an alle Beteiligten!!
-ak-
Berlin-Bilder: