Freitag, 21. März 2008

Karfreitag

Heute ging es endlich mal wieder nach Berlin. Wir hatten gestern schon das Auto von Sixt geholt, die Taschen gepackt und alles für die große Reise vorbereitet.

Gestern dauerte es leider bei Sixt etwas länger, dafür konnte Fritze die Räumlichkeiten aber ausgiebig erkunden und für einen Audi A6 wartet man auch mal ein bißchen länger ;) Besonders wenn man ein kleineres Auto bestellt hat :)
Als wir dann endlich das Fahrzeug hatten, haben wir es auch gleich ausgenutzt und sind zu LIDL zum Großeinkauf gefahren. Friedrich war danach auch erstmal kaputt gespielt und machte einen ausgedehnten Mittagsschlaf. Vor der großen Fahrt auch keine so schlechte Idee.

Heute morgen ging es dann gegen 9.30 Uhr los. Das Auto wurde mit den Taschen, Wickelzeug, dem Kinderwagen und auch der Tante Dörte gefüllt. Obwohl wir nur einen kurzen Ausflug machen, passte zum Schluss kaum noch was in den Wagen. Und die Torte von Dörtes Chef, die es zum letzten Arbeitstag gab, musste ja auch noch rein! Endlich war es geschafft, und wir konnten gen Süden starten.
Eigentlich hatten wir ja gehofft, dass Fritze, wenn er schon nicht auf dem Weg zur Autobahn, dann wenigstens auf dieser einschlafen würde. Er wollte aber nicht. Überhaupt hatte er die ganze Fahrt über schlechte bis sehr schlechte Laune, die sich auch bei den mehrfachen Zwischenstopps nur kurzzeitig wieder besserte. Zwischen Prignitz und Fehrbellin ging dann gar nichts mehr. Friedrich schrie nur noch und hatte sich dann irgendwann kurz vor Berlin in den Schlaf geweint. Er war klitschnass geschwitzt und es war für alle Beteiligten doch recht anstrengend gewesen. Leider konnte er auch nicht lange schlafen, weil wir dann ziemlich bald bei den Großeltern Pankow ankamen. Die freuten sich sehr, uns alle endlich mal wiederzusehen. Marie war auch da und wie sich herausstellte, war der Osterhase auch schon da gewesen. Nach einer ersten Suche gab es Mittag für alle Reisenden und dann musste der Opa Marie auch schon zur Arbeit bringen. Als er wieder da war, haben sich alle Lübecker erstmal zum kollegtiven Mittagsschlaf gelegt und Oma und Opa gingen bei schlechtesten Osterwetter eine Runde spazieren.
Zu meinem Bedauern wollte Fritze aber nur eine halbe Stunde ruhen und so hieß es zumindest für uns beide danach, die Wohnung der Großeltern zu erkunden.
Nachdem dann die Großeltern wieder da waren und Dörte und Papa wach, gab es erstmal Kaffee für die Großen und Tee und eine Portion Obstbrei für den jungen Mann. Zum Kaffee stieß später noch eine Nachbarin der Großeltern, die unseren Sohn unbedingt mal kennen lernen wollte.
So gestärkt konnten wir drei uns dann auf den Weg zur anderen Oma machen, wo wir unser Berlinhauptquartier bezogen.
Auch hier musste Fritze als erstes die nähere Umgebung und vor allem das Aquarium erkunden. Das Abendprogramm fiel dann relativ kurz aus. Erschöpft von diesem anstrengenden Tag schlief Fritze bald ein und lange werden wir auch nicht mehr machen;)
Vielen Dank schon mal an alle vorpahlschen Osterhasen für den schönen Tag in Berlin und an die Oma Kunold für die Unterkunft und alles andere ;)

Karfreitag

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