Dienstag, 29. April 2008

Spielplätze

Nun wird es ja doch endlich schöner und wärmer und wir können so nach und nach die Spielplätze der näheren Umgebung nicht nur ansehen, sondern auch richtig nutzen.
Wir hatten Fritze schon am Mittwoch vorige Woche mit dem entsprechenden Material (Schaufel, Förmchen...) versorgt und den ersten Spieler erkundet. Dieser ist zwar ein bißchen weiter von uns weg, hat aber schöne Holzgerüste und viel Sand. Da das Wetter aber so toll war, waren auch meherere andere Familien da. Das an sich störte natürlich nicht, die Leute rauchten aber andauernd, waren extrem laut und nachdem uns Joshua (die Mutter schrie den Namen so oft!!!) ein Förmchen wegnehmen wollte, wollten wir nicht mehr so lange bleiben.
Fritze gefiel es aber sehr in der Sonne und er spielte bis zu unserem Aufbruch vergnügt im Sand.

Auch an den nächsten Tagen waren wir zu zweit oder zu dritt draußen spielen. Friedrich gefällt nicht nur der Sand, sondern auch das Schaukeln und das Karussellfahren.

Anbei ein paar Bilder:
Spielplätze der Umgebung

Sonntag, 27. April 2008

Sonntagsausflug

Heute war das Wetter hier im Norden ausgezeichnet. Schon in den frühen Morgenstunden war es richtig warm und so haben wir uns entschlossen, einen Ausflug nach Travemünde zu machen. Also hieß es nach dem Frühstück und Fritzes Vormittagsschlaf Sachen packen, Proviant zusammensuchen und dann ab ans Wasser.
Wie zu erwarten war, hatten nicht nur wir die Idee. Die Promenade und der Strand waren relativ überfüllt. Wir konnten aber noch ein kleines Plätzchen in der Nähe des schönen Strandspielplatzes für uns finden. Hier hat Fritze dann ordentlich im Sand gespielt, geschaukelt und hatte als Premiere das erste Mal seine Füsse im Ostseewasser. Das Wasser fand er wie immer total spannend. Dieses Element gefällt ihm offensichtlich sehr ;) Er kann ja auch vom Baden in der Badewanne oder beim Schwimmkurs nicht genug bekommen :)

Zwischendurch waren wir zur Stärkung in dem von uns favorisierten Fischrestaurant. Für uns gab es Fischteller und für Fritze gab es ein paar gequetschte Kartoffeln. Dann ging es aber wieder an die frische Luft. Nachdem der kleine Mann dann irgendwann immer lauter und quengeliger wurde, brachen wir jedoch unsere Zelte ab, verstauten unsere Buddelsachen und Decken im Kinderwagen und begaben uns in Richtung Bushaltestelle.
Hier war der Andrang enorm und wir waren froh, noch in den Bus in Richtung Heimat zu kommen. Gottseidank waren genug Frauen aller Altersklassen im Bus, so dass Fritze von seiner Müdigkeit etwas abgelenkt wurde und relativ ruhig bis fast nach Hause durchgehalten hat. Wir mussten dann aber doch etwas eher aussteigen und den Rest der Strecke hat Fritze dann auf unseren Schultern verbracht.

Zuhause ging das Abendprogramm zwar relativ schnell aber auch laut über die Bühne und nun schläft der junge Mann selig und träumt vom Strand und Meer.

Leider keine Bilder :(

Samstag, 19. April 2008

Schwerin

Gestern haben wir einen Ausflug in die mecklenburg-vorpommerische Landeshauptstadt gemacht.
Wir wollten uns mal wieder ansehen, wo wir so gelebt haben (naja, für zwei endlos lange Jahre wenigstens). Und es hat sich auch kaum etwas geändert!
Veränderungen gab es nur an dem Haus, in dem wir damals gewohnt haben. Dieses wurde offensichtlich außen gestrichen und es hat eine neue Eingangstür bekommen. Aber fangen wir von vorne an:

Gestern sind wir wie immer relativ früh aufgestanden. Da wir eigentlich schon in den Ferien nach Schwerin fahren wollten, der blöde Magenvirus uns aber dazwischen kam, haben wir das Vorhaben eben nun umgesetzt. Also ging es nach dem Waschen, Anziehen und dem Frühstück zum Bahnhof, da haben wir uns ein Mecklenburg-Vorpommern-Ticket geholt und dann kam auch schon der Zug nach Bad Kleinen.

Die Bahnfahrt (war ja mit Umsteigen nur ca. 1 Stunde) hat Fritze mächtig Spaß gemacht. Erst hat er nur aus dem Fenster und im Abteil rum geguckt, dann ging es auf Papas Arm auf Erkundungstour. Zwischendurch gab es eine kleine Stärkung und dann mussten wir ja schon umsteigen.
Das kurze Stück zwischen Bad Kleinen und Schwerin haben wir für eine Wickelung genutzt, damit dann das Sitzen im Kinderwagen nicht ganz so unangenehm ist.

In Schwerin angekommen zogen wir zunächst zum Pfaffenteich und haben dort erstmal ein bisschen "Schätze" gesucht. Hier wurden wir auch ohne Probleme fündig.
Schwerer war es dann schon beim Dom. Erst wurden wir von den hemmungslos feiernden Abiturienten auf dem Markt abgelenkt und dann entwickelte sich die Ersteigung des Turms zum nervenaufreibenden Erlebnis.

Die Oma, die uns im Dom die Karten für die Ersteigung verkaufte, hätte uns auch ruhig vorwarnen können! Es begann damit, dass das "Treppenhaus" eben schon sehr alt ist und entsprechend eng und steil gestaltet war. Mit Fritze auf dem Arm war das alleine schon nicht ohne. Als wir nach endlosen Stufen dann die nächste Ebene erreicht hatten, wäre ich am liebsten gleich wieder runtergegangen: Nun sollte es nach einer fast freischwebenden Plattform (aus Holz und nur gesichert durch ein, dem Gefühl nach nur kniehohes, Geländer) in ca. 20 Meter Höhe auf einer schmalen Holztreppe weitergehen. Da man die ganze Zeit nach unten in die "bodenlose" Tiefe sehen konnte, hatte ich schon ein sehr mulmiges Gefühl, als ich Tim und Fritze auf der letzten festen Stufe zurückließ. Nach einer weiteren hölzernen Plattform ging es noch höher in den Turm. In dem entsprechenden Raum habe ich dann aber nur halbherzig nach der Dose gesucht und habe mich dann doch relativ schnell wieder an den Abstieg gemacht.
Nicht besonders hilfreich dabei war, dass Fritze immer lauter schrie.
Ich war schließlich heilfroh, wieder bei den beiden Männern zu sein. Dass dann ausgerechnet die Glocke um 11.30 Uhr schlug, hat uns den Rest gegeben. So schnell es die Möglichkeiten zu ließen, haben wir den Rückweg angetreten. Als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten, meinten Tim und ich wie aus einem Munde: "Ich brauche jetzt erstmal einen Schnaps!"

Den gab es dann zwar doch nicht, aber Tim gönnte sich zum Mittag ein Bier und ich fand ein Glas Sekt angemessen:)
Gegessen haben wir, der alten Zeiten wegen, in einem Fischrestaurant, in dem wir früher schon ein paar Mal gewesen sind. Für Fritze gab es einen Brei, den wir vorher noch im Schlossparkcenter geholt hatten. Auch hier waren jede Menge verkleideter Abiturienten unterwegs. Uns war zwar nicht ganz klar, warum diese schon vor den mündlichen Prüfungen ihren letzten Schultag gefeiert haben, aber es war für Fritze sehr unterhaltend;)

Aufgrund mangelnder Wickelmöglichkeiten im Fischrestaurant zogen wir nach dem Mittag zu C&A und haben den dortigen Wickelraum besucht.
Danach ging es weiter im Kulturprogramm und wir besichtigten das Schloss, den Alten Garten und das Staatliche Museum. Eigentlich wollten wir hier auch einen Schatz heben, wurden dann aber von der Presse bei der Bewunderung der Plastiken vor dem Museum entdeckt und somit zu Modeln ;)
Fritze und ich sind heute in der Schweriner Volkszeitung auf Seite 31 zu sehen ;)

Als wir wieder in Richtung Marienplatz zogen, ist der kleine Mann auch endlich vor Erschöpfung eingeschlafen. Er hatte ja schließlich seit 6 Uhr nicht mehr geschlafen, sondern war die ganze Zeit aktiv gewesen. Und er war - bis auf das Erlebnis im Dom- auch die ganze Zeit gut gelaunt gewesen! Aber dann konnte er wohl doch nicht mehr ;)

Er schlief aber nicht lange, sondern war schon längst wieder hellwach, als wir uns in die Steinstraße begaben.
Wie schon am Anfang erwähnt, gab es hier zumindest außen ein paar Veränderungen. Allerdings war es eines der wenigen Häuser, die sich positiv verändert haben. Der Leerstand und die teilweise Verwahrlosung der Gebäude haben offensichtlich zugenommen.

Auch aus diesem Grund waren wir froh, in den Zug in Richtung Bad Kleinen um 15.45 zu steigen;)
Wie ich früher, während des Referendariats, schon immer sagte, für einen Kurztripp ist Schwerin wirklich gut geeignet, aber wohnen möchte man (ich zumindest) hier nicht ;)

Bis nach Bad Kleinen kamen wir gut, erst hier hatten wir ein paar kleinere Probleme. Erst mussten wir und ca. 1000 Pendler die Züge wechseln und dann passte der Kinderwagen nicht durch die schmalen Türen des Zuges in Richtung Lübeck. Erst Dank der Hilfe eines jungen Mannes konnte Tim den Wagen in den Zug bekommen.
Dafür war dieser aber schön leer und so konnten wir uns nach Herzenslust ausbreiten, den Kleinen wickeln und Späße machen;)

Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder zu Hause und dann haben wir auch relativ bald mit dem Abendprogramm begonnen. Fritze "glühte" schon während der Bahnfahrt vor Müdigkeit und nach dem Stillen schlief er auch für Stunden ;)

Alles in allem war es ein toller, ereignisreicher und aufregender Tag für uns drei gewesen.
Wie man sieht:

Schwerin

Mittwoch, 9. April 2008

Geburtstags-Enten-Füttern

Heute hatte die liebe Tante Dörte Geburtstag und wir haben das beste Geburtstagswetter zum gemeinsamen Spaziergang und Enten füttern genutzt.
Dörte kam nachmittags zum Kaffee bei uns vorbei und bekam erstmal ihre Geschenke. Dann haben wir vier uns angezogen und sind zu Blox, einem Cafehaus hier in der City, gezogen. Da trafen wir auch Onkel Hendrik und dann konnte die ganze Familie gemeinsam zur Trave ziehen. Hier warteten auch schon einige Vögel auf uns und dank des mitgenommenen Toastbrotes konnten wir ihnen eine schöne halbe Stunde bereiten. Für uns war es in der Sonne auch sehr angenehm und Fritze gefiel es mal auf allen Armen und Schultern zu sein ;)
Nochmals alles Liebe und Gute dem Geburtstagskind!!!

ein paar Bilder:
Dörtes Geburtstag

Mittwoch, 2. April 2008

Erster Leberfleck

Juhu, wir haben einen!

Einen Leberfleck!

Erst dachten wir, dass es sich um etwas anderes handelt, aber auch mehrmaliges Reiben und Abwaschen änderte nichts an dem kleinen braunen Punkt an Fritzes rechten hinteren Unterschenkel.

Beweisbild wird in Kürze nachgereicht;)
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