Dienstag, 26. Februar 2008

Goldfischfritze

Friedrich geht fast jeden Dienstag mit uns schwimmen. Seit ich den neuen Stundenplan habe, kann ich die beiden Männer nämlich beleiten. Und das habe ich auch schon genutzt. Endlich konnte ich mir die Froschbewegungen Fritzes auch mal ansehen;)
Der junge Mann macht sich im Wasser sehr gut und wird immer selbstsicherer. Er lässt sich durchs Wasser schieben, planscht ordentlich und hält sich schon wie ein Großer am Rand fest. Es macht ihm offensichtlich viel Spaß!

Ein paar Bilder:
Wasseraction

Donnerstag, 21. Februar 2008

Mehr Zähne!!!

Es ist mal wieder Zeit für einen aktuellen Überblick über die Zahnsituation.
Fritze ist ja nun schon 8 Monate alt und genauso viele Zähne hat der junge Mann jetzt auch:)
Die kleinen Beißerchen sind ordentlich verteilt, unten und oben jeweils vier in einer Reihe. Mit denen kann er auch schon ordentlich zu beißen. Das probiert Fritze zur Zeit nämlich andauernd. Nichts ist vor den kleinen Zähnen sicher: der Spielteppich wird gekostet, Mamas und Papas Bekleidung, vorzugsweise an der Schulter, Puppen, Bausteine... eben alles, was man früher angesabbert hat, wird jetzt durchgekaut ;)
Bei Obst und Zwieback kommt die neue Technik natürlich besser an, leider kaut Fritze aber nicht immer gründlich genug und verschluckt sich so häufiger. Aber wehe, man nimmt ihm dann was aus der Hand! Da kann er dann auch richtig laut werden.
Insgesamt wendet er seine kleinen acht aber gut an.

Wir berichten, wenn sich was Neues tut;)

Sonntag, 17. Februar 2008

Naturkundemuseum

Heute haben wir den zweiten Teil des Geburtstagsgutscheins eingelöst und waren zu dritt im Lübecker Naturkundemuseum.
Da wir das Berliner kennen, hatten wir (zumindest ich) etwas, naja sagen wir Größeres, erwartet. Diorammen, viele Gesteine, Skelette von ausgestorbenen Arten... und das gab es ja auch, aber eben sehr wenig und alles auf verhältnismässig kleinem Raum.
So gab es im ersten Stock einige Gesteine (der Einfluss der Eisvorstöße auf den Lübeckeruntergrund...) und eben ein Skelett. Ein ausgestorbener Wal aus der Urostsee. In der zweiten Etage gab es natürlich zur Zeit Vorbereitungsarbeiten für die nächste Ausstellung und somit nichts für uns zu sehen. In der dritten Etage wurden die Tiere der näheren Umgebung vorgestellt. Hier gab es ein paar Exponate zu sehen und außerdem einen gläsernen Bienenstock. Die Bienen waren aber der Jahreszeit entsprechend träge und so gab es auch hier eigentlich nur wenig zusehen. Aber das Wenige ist wenigstens niedlich präsentiert und wirklich ganz überschaubar :)
Der Nachteil des Museums ist eindeutig, dass es keinen Fahrstuhl gibt. Es ist zumindest ein Nachteil, wenn man mit dem Kinderwagen unterwegs ist:) Wir haben Friedrich in seiner Karre durch das Treppenhaus bewegt. Ihm hat auch dieser Teil großen Spaß gemacht.
Im Anschluss an den kleinen Bildungsausflug haben wir uns dann noch mit einem Kaffee im museumseigenen Cafe gestärkt und zogen dann wieder Richtung Heimat.
Insgesamt hat sich der Geschenkgutschein auf jeden Fall ausgezahlt und wir haben Lübeck wieder ein bisschen besser kennen gelernt;)

-ak-

Freitag, 15. Februar 2008

Erster Museumsbesuch

Heute waren wir mit Fritze das erste Mal im Museum. Tim hatte zum Geburtstag (gut, der ist nun schon ein bißchen länger her :))Gutscheine für den Besuch zweier Lübeckermuseen von den Großeltern/Schwiegereltern Vorpahl erhalten. Da ich im Moment krank geschrieben bin, haben wir die Zeit genutzt und waren heute vormittag im St.-Annen-Museum und in der entsprechenden Kunsthalle.
Hier haben wir uns die größte Altaresammlung und moderne chinesiche und deutsche Künstler angesehen und besuchten auch die Spielzeugabteilung und das Apothekerzimmer. Man kann einen Besuch, auch mit Kleinstkind , nur empfehlen. Erstens kann man nämlich fast alles auch mit Kinderwagen erkunden und zweitens besteht bei der Spielzeugsammlung auch die Möglichkeit, an einigen Nachbauten selbst zu spielen. So kamen alle auf ihre Kosten. Fritze war nach dem Besuch auch kaputt gespielt und hat erstmal einen relativ langen (immerhin fast eine Stunde) Mittagschlaf gemacht. Da wir für den zweiten Besuch noch zwei Tage Zeit haben, werden wir wohl bald vom nächsten kulturellen Highlight berichten :)

ohne Bilder ;)

Sonntag, 10. Februar 2008

Kurztrip nach Berlin

Nun war es mal wieder Zeit für einen Besuch in der Bundeshauptstadt. Oma Pankow hatte nämlich gestern Geburtstag und da ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, zu einem Kurzbesuch aufzubrechen. Natürlich lief alles unter strengster Geheimhaltung, schließlich war unser Besuch ja eine Geburtstagsüberraschung.

Wir hatten das Auto bei Sixt schon am Freitag geholt und konnten nach eine Täuschungsanruf (Alles Gute zum Geburtstag und unser Paket ist noch nicht angekommen?) auch relativ früh mit Tante Dörte hier losfahren. Bis zur Autobahn blieb Fritze auch wach, danach ist er eingeschlafen und erst kurz vor den Toren Berlins wieder erwacht. So konnten wir durchfahren und waren gegen 12.30 Uhr auch bei den Großeltern angekommen.
Da alle anderen Besucher instruiert waren, nichts zu sagen, ist uns unsere Überraschung auch gut gelungen. Die Oma freute sich riesig, uns alle zusehen. Natürlich freute sie sich am meisten über Fritze :)

Den stellte sie dann voller Stolz in seinem Autositz in die volle Runde. Das fand der Kleine nach der Fahrt nicht ganz so gut und er musste erstmal von seinem Vater beruhigt werden. Er gewöhnte sich aber ganz schnell an die vielen Besucher. Da waren ja schließlich seine Urgroßeltern, die Großtanten (fast alle und teilweise mit Anhang), die Großeltern, Tanten, Pierre und Matthes da.
Friedrich ging es im Mittelpunkt des Tages ausgesprochen gut. Obwohl ja eigentlich seine Oma Geburtstag hatte ;)

Da zum Brunch geladen wurde, verabschiedeten sich gegen Nachmittag immer mehr der Gäste und wir wollten eigentlich auch zu einem Spaziergang aufbrechen. Besonders weit sind wir aber nicht gekommen, weil der junge Mann dann doch endlich eingesehen hat, dass er vielleicht mal einen Mittagsschlaf braucht. Der fiel dann aber leider relativ kurz aus und so richtig erholt war er nicht, als wir dann zu Oma Kunold fuhren um unser Nachlager zu erobern.

Auch bei der Oma löste Friedrichs Ankunft eine große Freude aus, und das war ja auch so geplant:) Oma Kunold hatte nämlich ihren Enkel schon seit Ende November nicht mehr life gesehen und es wurde wirklich mal wieder Zeit!!!
Fritze hielt sich auch noch erstaunlich lange gut und fing erst ein bißchen zu schimpfen an, als es dann endlich zum gewohnten Abendritual kam. Man könnte ja schließlich was verpassen :)

Zu unserem Bedauern wollte er dann auch nicht wirklich lange schlafen und so waren wir vier Kunolds dann zu einer sehr frühen Morgenstunde an einem Sonntag wach. Fritze hatte aber erstaunlich gute Laune und so machte es uns nichts aus, bereits um 7.00 Uhr gewaschen und angezogen zu sein. So zogen wir also los, um Brötchen zu holen. In Lübeck kann man das bei zig verschiedenen Bäckern machen, in Berlin muss man allerdings sonntags bis zum Alex laufen. Da hat so früh nämlich nicht so viel auf. Von den Clubs mal abgesehen...
Das war wirklich ein bißchen seltsam und Tim und ich fühlten uns ganz alt, als wir an den Partypeopeln mit dem Kinderwagen vorbeizogen...

Oma hatte in der Zeit schon das Frühstück vorbereitet und nach der Stärkung fuhren wir - auch der alten Zeiten wegen- in den Treptower Park zum Enten füttern.
Und da waren wir nicht die einzigen Leute! Anscheinend wollte jeder ordentliche Jogger ausgerechnet an diesem Sonntag laufen und es war zumindest am Wasser richtig voll. Die Enten und Schwäne waren auch schon pappsatt und wollten unser schönes Brot nicht wirklich. Also zogen wir wieder in Richtung Mitte, schließlich war es ja auch schon Zeit fürs Mittag und wir wollten ja auch gegen 14.00 in Pankow sein und Dörte ins Auto laden.
Den Plan haben wir auch ohne Probleme eingehalten. Nachdem alle gegessen hatten, das Auto beladen und die Oma verabschiedet war, ging es los.

Friedrich schlief schon auf dem Weg zu Vorpahls ein und konnte sich so von den Großeltern gar nicht verabschieden. Dafür wurde er dann auf der Autobahn wach, konnte aber relativ schnell wieder einschlafen und hielt sich mehr oder weniger gut bis wir wieder in Lübeck waren.

Nachdem wir dann alles oben hatten, der Fahrstuhl geht leider zur Zeit nicht, waren wir froh, den Kurztrip so gut überstanden zu haben und bedanken uns bei allen Beteiligten für die schönen Stunden :)

Freitag, 1. Februar 2008

Mach mit, machs nach, machs besser!

Heute gibt es nun die versprochenen Bilder vom Sport.
Man kann Friedrich auf und in den verschiedenen Sport- und Spielmöglichkeiten sehen. Fritze geht gerne mit seinem Papa zur Krabbelgruppe. Hier sieht er schließlich viele andere Kinder (auf jeden Fall mehr als beim Schwimmen) und guckt sich auch viel von diesen ab. Seit dem letzten Kursbesuch setzt er sich zum Beispiel alleine hin. Wir sind gespannt, was er nach dem nächsten Mittwoch macht ;)

Sport
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