Sonntag, 25. Mai 2008

1. Geburtstag

Hurra! Hurra!! Hurra!!!
Unser Friedrich ist nun schon ein Jahr da!!!

Unglaublich aber wahr, Fritze wird heute ein Jahr alt! Die Zeit mit dem kleinen Sonnenschein ist wie im Flug vergangen. Es ist kaum zu fassen, dass wirklich schon ein Jahr rum ist.
Und es ist immer so spannend, aufregend, manchmal laut, manchmal anstrengend, aber immer toll!

Friedrichs Fortschritte zu sehen, ist einfach nur beeindruckend. Von seinen ersten "Regungen" bis hin zu diesem Energiebündel, das ständig und in einem immensen Tempo unterwegs ist, sollen nur 12 Monate vergangen sein?

Der Kleine quatscht einem mittlerweile ein Ohr ab! Friedrich kommentiert wirklich fast alles. Hunde ("Wauwau"), Denkmäler mit Pferden ("Wauwau"), Denkmäler von Katzen oder anderen Vierbeinern ("Wauwau") und alles andere ("Da! Da!"). Dieses "Da!" kann fast alles bezeichnen. Ausnahmen stellen Ampeln ("hell"), Lampen ("hell") und eben "Wauwaus" oder hübsche Frauen oder Mädchen dar. Die sind dann natürlich auch "hell" und damit positiv zu werten ;)
Fritze versucht sich auch an "Mama" und "Papa", meistens kommen dann aber Mischvarianten dabei raus ;)
Zumindest zeitweise muss im Moment "Hallo" als Ruf nach Mama herhalten. Besonders, wenn sie sich abends die Kontaklinsen rausnimmt und Fritze noch schnell eine frische Windel verpaßt bekommt, ruft er in letzter Zeit immer "Haallooo, haaalloooohoo...". Irgendwann bekommt er auch noch raus, welche Bedeutung wirklich hinter den einzelnen Worten steckt.

Der Kleine interessiert sich im Moment sehr für alles, also so wie immer ;)

Er hat nicht nur den "Outdoor-Sport" für sich entdeckt (Spielplätze), sondern auch das Malen (am liebsten mit Mamas roten Stiften), "Lesen"; naja, eigentlich Blättern und Befühlen von Fühlbüchern und Spielen mit allem, was ihm in die Finger kommt. Das wird dann auf- oder ineinander gesteckt, zweckentfremdet und am besten in irgendein anderes "Gefäß" ein- oder aussortiert.

Er möchte am liebsten alles schon alleine machen. Das betrifft das Essen (ich muss danach immer seinen Stuhl, den Tisch und den Boden wischen), das Anziehen (er legt sich seine Socken und Schuhe auf seine Füsse) und eben auch das Laufen. Das will aber noch nicht ganz so, wie er es gerne hätte, womit wir dann wieder bei seiner Lautstärke wären.

Leider gibt es auch Dinge, die er nicht nur nicht kann, sondern auch Sachen, die er schlicht und einfach nicht darf. Mittlerweile weiß Fritze auch schon recht gut, was das jeweils ist. Das ändert aber natürlich nichts daran, dass er es immer wieder probiert (sei es nun Papas Becher, den er nicht haben darf oder das Laptop, an das er natürlich auch nicht darf, oder Steckdosen oder oder oder). Er bekommt von uns häufig "Nein" zu hören. Oft reagiert er dann entsprechend und fängt bitterlich an zu weinen und bekommt ein Böckchen vom Feinsten.

Mittlerweile sagt er natürlich auch zu uns oder den Katzen "nein, nein, nein" und wedelt mit seinem kleinen Zeigefinger rum. Das hat er sich ganz schnell abgeguckt ;)

Auch seine Ernährungsgewohnheiten haben sich im letzten Jahr stark geändert. Er ißt jetzt so ziemlich alles, was er in die Finger bekommt. Brötchen, Würstchen, Apfel, Banane, Kuchen, Geburtstagstorte, Schokolade, Quark, Joghurt, Brei mit Stückchen und auch immer öfter Essen von Mamas oder Papas Teller wie Hünchen, Pizza, Pommes, Salat in allen Varianten. Er will (wie sonst auch) alles selber machen und fuhrwerkt mit Löffel oder Gabel in seinem Teller rum und verteilt das Essen auf dem Tisch und in der näheren Umgebung. Das endet dann immer in einer ordentlichen Schweinerei, aber das Kind ist glücklich. Wenn wir darauf bestehen, ihn zu füttern, weigert er sich oft überhaupt was zu essen und spuckt einfach alles wieder aus, was ihm in den Mund gesteckt wird. Das ist natürlich besonders lustig, wenn es etwas halbflüssiges gibt, wie Brei, oder Joghurt. Das Ende vom Lied ist meistens ein kurzes, etwas lauteres Wortgefecht und der Abbruch der Fütterung. Wir nennen das dann "Unentschieden".

Vor einem Jahr, hätten wir uns das alles noch nicht träumen lassen und nun ist es unser Alltag. Wobei es sowas wie Alltag bei uns eigentlich nicht mehr gibt...es ist immer was los, und immer was neues.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Friseur

Heute war es mal wieder so weit: Wir waren beim Friseur!
Es wurde aber auch wirklich Zeit, die Mitfahrenden in den Bussen und Fußgänger sprachen uns schon auf unsere "liebe Kleine" und "wirklich Süße" an. Wir können zwar nicht ganz nachvollziehen, wie man Fritze für ein Mädchen halten kann, aber süß ist er ja nunmal wirklich ;)

Wie dem auch sei, wir fuhren heute wieder nach Marli. Heute war leider die junge Friseurin nicht da, aber auch ihre etwas ältere Kollegin konnte unseren Sohn natürlich fesseln und innerhalb kürzester Zeit einen neuen Haarschnitt verpassen.

Wie schon beim ersten Mal saß Fritze auf Papas Schoß und beobachtete alles ganz genau. Er hielt auch fast immer still. Aber der Friseur, der neben an einem Mann die Haare färbte, war eben auch sehr spannend ;)

Anbei ein paar Aufnahmen:

Frisör mit Ö

Samstag, 17. Mai 2008

Oma und Opa waren da!

Und es wurde ja auch langsam mal wieder Zeit, dass man sich wieder sieht hat!
Im Rahmen eines verlängerten Wochenendes kamen die lieben Berliner für 24 Stunden auch bei uns vorbei.
Am Donnerstag ging es nach der Begrüßung und dem Taschenabstellen bei Piia im Rucksackhotel erstmal auf den nächsten Spielplatz, damit Fritze seinen Pankower Großeltern seine neuesten Interessen vorstellen konnte: Das Buddeln, das Schaukeln und das Andere-Kinder-Beobachten ;)
Die Oma ging auch ganz in ihrer Rolle auf und vergnügte sich mit Fritze. Zusammen "buken" sie mehrere Sandtörtchen, umrundeten zu Fuß den Sandkasten und eroberten die Schaukel. Nach einer Stunde war dann aber genug gespielt, wir wollten uns ja schließlich um 18.00 Uhr mit Onkel Hendrik treffen. Für den sollte es ja am Samstag im Rahmen des Umzugs der jungen Familie Wichmann in den Schwarzwald gehen und wir alle wollten ihn nochmal vorher sehen. Er hat ja schließlich am Umzugstag auch Geburtstag ;)

Zum Abendessen ging es dann, auch der alten Zeiten wegen, ins Tipasa. Hier hatten sich Dörte und Hendrik kennen gelernt und außerdem gibt es dort einen Garten und gutes Essen. Fritze erkundete diesen abwechselnd mit allen Beteiligten (und dann auch die Gasträume.Ich brach dann doch relativ schnell nach dem Essen mit Friedrich auf.
Es war schon sehr spät und der Kleine wurde immer lauter. Das Waschen nach 21.00 Uhr verlief wie zu erwarten laut und schnell, danach ist der Kleine aber ohne Probleme eingeschlafen und hat am Freitag immerhin bis 7.00 Uhr geschlafen.

Nach dem Frühstück gab es für uns ein getrenntes Vormittagsprogramm.
Hendrik und ich haben bei Sixt den LKW für den Umzug geholt und Oma, Opa, Tim und Fritze fuhren mit dem Bus nach Travemünde. Fritze passt ja nun wirklich nicht mehr in seinen Maxi Cosi rein und wir haben ihm noch keinen neuen Autositz gekauft. An sich wäre das Gefährt, mit dem die Großeltern nach Lübeck kamen, aber schon eines Friedrichs würdig ;)

Aber auch mit dem Bus ging es ohne Probleme ans Wasser. In Travemünde angekommen, wurde erstmal ein Eis gegessen. Dann schlenderte man an der Uferpromenade zum Leuchtturm. Am Strand selbst spielte Fritze auf dem Spielplatz und die Großeltern gingen abwechselnd zur Mole.
Danach ging es schon wieder in Richtung Bahnhof, wir wollten schließlich noch zusammen Mittag essen.

Fritze war wohl die ganz Zeit ganz lieb und wurde nur bei der Rückreise etwas lauter. Allerdings wurde er im Bus auch ganz leise, er schlief ein ;)

Schlafend kam er auch bei uns wieder an und so zog ich mit der kleinen Gruppe zusammen ins Sankt-Annen-Kloster. Die Küche des Museums-Cafes ist wirklich toll und uns von vorherigen Besuchen in bester Erinnerung gewesen. Und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Fritze fand die Erdbeeren auf meinem Salat am besten und konnte gar nicht genug davon bekommen. Zum Schluss hatte er einen richtigen Erdbeermund!

Nach dem späten Mittag folgte leider schon die Verabschiedung.
Wiedermal war es sehr schön gewesen und wiedermal viel zu kurz!

Anbei ein paar Bilder (aber wirklich nur ein paar ;)

Oma und Opa auf Kurzbesuch

Montag, 12. Mai 2008

Rollator

Fritze hat nun eine neue Art der noch schnelleren Fortbewegung gefunden. Er hat eigentlich schon ein ordentliches Tempo drauf, wenn er "nur" krabbelt wie ein Weltmeister. Das lässt sich aber ohne weiteres Dank seines Rollators steigern!

Wir hatten ihm ja zu Weihnachten eine Art Multi-Funktionsgerät geschenkt, an dem er seine ersten Sitzversuche unternahm. Das Spielzeug kann auch zu einer "Gehhilfe" umgerüstet werden, mit der Friedrich nun durch unsere Wohnung kurvt.

Innerhalb kürzester Zeit hat er gelernt, wie man den Rollator bewegt und steuert.

Anbei ein paar Schnappschüsse:

Lauf Fritze, lauf!

Dienstag, 6. Mai 2008

U6-Vorsorgeuntersuchung

Heute war es mal wieder so weit: Die nächste Vorsorgeuntersuchung für Fritze stand an. Da ich einen varibalen Ferientag hatte, konnte ich die beiden Männer auch begeiten, als es 11.30 Uhr zu Arzt ging.

Hier war es erstaunlich leer. Das lag wohl auch an dem ausgesprochen guten Wetter, welches seit ein paar Tagen hier im Norden herrscht.
Wir mussten aber trotzdem ein bißchen warten, bis es zum Messen und Wiegen ging. Die Zeit hat Fritze genutzt, um an meiner Hand die Praxisräume zu erkunden.
Dann war es aber endlich soweit und wir konnten uns an die Standartuntersuchung machen.

Fritze hat seinen Gewichtsverlust durch den blöden Norovirus mittlerweile wieder fast ausgeglichen und hat nun ein "Kampfgewicht" von 11,080 Kilo. Er ist 79cm lang und sein Kopfumfang beträgt 47,5cm.
Auch sonst geht es dem Kleinen super.
Er ist für sein Alter gut entwickelt. Fritze reagiert auf Geräusche und kann auch deren Herkunft orten, er folgt mit den Augen und auch mit seinem "neugierigem" Zeigefinger kann er ohne Probleme die Dinge, die ihn interessieren, zeigen und natürlich auch greifen (im Pinzettengriff). Dass er sich ohne Probleme an allen Dingen hochziehen kann, sich an diesen Gegenständen entlang bewegt und sich auch sonst viel und koordiniert bewegt, demonstrierte Fritze gleich ohne Aufforderung.

Natürlich gab es auch wieder eine Impfung, diesmal gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen. Es war aber nur ein Pieks und Fritze brauchte auch kein Fieberzäpfchen, weil er mit abgeschwächten Lebendzellen geimpft wurde.

Ein Problemchen hat der Kleine aber. Sein Nabel ist immer noch nicht richtig zugewachsen und er hat einen kleinen Nabelbruch. Der Arzt meint aber, dass eine Operation nicht notwendig ist und wenn dann erst im Alter von vier oder fünf Jahren durchgeführt werden müsste und dann auch nur, wenn er ständige Probleme mit dem Bauch hat. Hoffen wir also das Beste!

Alles in allem war der Onkel Doktor mit der Entwicklung unseres Sohnes sehr zufrieden und das sind wir natürlich auch.

-ak-

Dienstag, 29. April 2008

Spielplätze

Nun wird es ja doch endlich schöner und wärmer und wir können so nach und nach die Spielplätze der näheren Umgebung nicht nur ansehen, sondern auch richtig nutzen.
Wir hatten Fritze schon am Mittwoch vorige Woche mit dem entsprechenden Material (Schaufel, Förmchen...) versorgt und den ersten Spieler erkundet. Dieser ist zwar ein bißchen weiter von uns weg, hat aber schöne Holzgerüste und viel Sand. Da das Wetter aber so toll war, waren auch meherere andere Familien da. Das an sich störte natürlich nicht, die Leute rauchten aber andauernd, waren extrem laut und nachdem uns Joshua (die Mutter schrie den Namen so oft!!!) ein Förmchen wegnehmen wollte, wollten wir nicht mehr so lange bleiben.
Fritze gefiel es aber sehr in der Sonne und er spielte bis zu unserem Aufbruch vergnügt im Sand.

Auch an den nächsten Tagen waren wir zu zweit oder zu dritt draußen spielen. Friedrich gefällt nicht nur der Sand, sondern auch das Schaukeln und das Karussellfahren.

Anbei ein paar Bilder:
Spielplätze der Umgebung

Sonntag, 27. April 2008

Sonntagsausflug

Heute war das Wetter hier im Norden ausgezeichnet. Schon in den frühen Morgenstunden war es richtig warm und so haben wir uns entschlossen, einen Ausflug nach Travemünde zu machen. Also hieß es nach dem Frühstück und Fritzes Vormittagsschlaf Sachen packen, Proviant zusammensuchen und dann ab ans Wasser.
Wie zu erwarten war, hatten nicht nur wir die Idee. Die Promenade und der Strand waren relativ überfüllt. Wir konnten aber noch ein kleines Plätzchen in der Nähe des schönen Strandspielplatzes für uns finden. Hier hat Fritze dann ordentlich im Sand gespielt, geschaukelt und hatte als Premiere das erste Mal seine Füsse im Ostseewasser. Das Wasser fand er wie immer total spannend. Dieses Element gefällt ihm offensichtlich sehr ;) Er kann ja auch vom Baden in der Badewanne oder beim Schwimmkurs nicht genug bekommen :)

Zwischendurch waren wir zur Stärkung in dem von uns favorisierten Fischrestaurant. Für uns gab es Fischteller und für Fritze gab es ein paar gequetschte Kartoffeln. Dann ging es aber wieder an die frische Luft. Nachdem der kleine Mann dann irgendwann immer lauter und quengeliger wurde, brachen wir jedoch unsere Zelte ab, verstauten unsere Buddelsachen und Decken im Kinderwagen und begaben uns in Richtung Bushaltestelle.
Hier war der Andrang enorm und wir waren froh, noch in den Bus in Richtung Heimat zu kommen. Gottseidank waren genug Frauen aller Altersklassen im Bus, so dass Fritze von seiner Müdigkeit etwas abgelenkt wurde und relativ ruhig bis fast nach Hause durchgehalten hat. Wir mussten dann aber doch etwas eher aussteigen und den Rest der Strecke hat Fritze dann auf unseren Schultern verbracht.

Zuhause ging das Abendprogramm zwar relativ schnell aber auch laut über die Bühne und nun schläft der junge Mann selig und träumt vom Strand und Meer.

Leider keine Bilder :(
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