Mittwoch, 8. August 2007

Fritze geht Enten füttern

Da es an den letzten beiden Tagen ordentlich warm hier im Norden war, konnten unsere täglichen Ausflüge leider entweder nur sehr früh am Tag oder in den Abendstunden stattfinden. Heute waren wir abends nochmal unterwegs, um die Enten zu füttern.
Da unser Fritze schon ein sehr waches Kind ist und es haßt, nicht alles sehen zu können, haben wir neben dem Kinderwagen jetzt auch meist den Baby-Björn mit. So muss nicht immer einer von uns Friedrich auf dem Arm tragen, damit dieser sich einen Überblick über das Geschehen machen kann. Mittlerweile möchte Friedrich auch nicht mehr Bauch an Bauch, sondern Bauch an Rücken getragen werden. So hat er den noch besseren Blick auf alles ;)
In diesem Fall waren es die Enten am Mühlenteich, die seine Aufmerksamkeit fanden. Wie ein Großer konnte er mit Papas Hilfe das Federvieh füttern :)

-ak-

Beweisfotos:

Enten

Freitag, 3. August 2007

Ein Arztbesuch mal relativ entspannt

Gestern waren wir mit Friedrich mal wieder beim Arzt. Wir hatten uns einen Termin geben lassen, weil wir seinen Nabelbruch nochmal untersuchen lassen wollten.

Diesmal waren wir sogar (fast) pünktlich =) Selbst wenn wir ganz pünktlich gekommen wären, wären wir nicht schneller rangekommen, denn es war ordentlich voll. Überall krabbelten Kinder verschiedener Größe durch die Praxis, einige konnten schon laufen und andere wurden durch die Gegend getragen... ein buntes Durcheinander, das wir uns gute 20 Minuten mitansehen durften. Anne meinte, sie habe sich ganz schön erschrocken, wie schnell so kleine Kinder krabbeln können, wenn sie das draufhaben. Das wird dann auch eine lustige Zeit, wenn der Kleine erstmal mobil ist. Aber im Moment ist er das ja noch nicht und deshalb schlief er in seiner Tragetasche bzw. sah sich die Decke vom Wartezimmer und vor allem die Lampen an. Lampen üben eine ungeheure Faszination auf ihn aus. Wer weiß, was er da sieht? =)

Im Arztzimmer konnten wir die Windel beim Ausziehen zum Glück anlassen (kein Springbrunnendesaster diesmal), da Fritze ja nicht gewogen werden musste. Der Arzt öffnete sie nur kurz um sich den Nabel anzusehen und meinte das alles in Ordnung sei. Jeder hat seinen individuellen Bauchnabel..und Fritzes sieht nun mal so aus. Der Bruch ist (immer noch nicht ;) gefährlich und wir müssen uns da keine Sorgen machen. Dann bekamen wir noch ein neues Rezept für die (Monster)Zäpfchen und eine Überweisung zum Ohrenarzt. Dort werden wir demnächst einen Hörtest machen lassen. Beim Wiederanziehen wurde der Kleine dann doch unruhig, obwohl er die ganze Zeit relativ gelassen geblieben war und den Doc mit großen Augen angestrahlt hatte.

Dann sind wir mal wieder mit einem schreienden Bündel aus der Praxis gestürmt. Als wir mit dem Kinderwagen auf der Straße waren, beruhigte Friedrich sich wieder einigermaßen und nuckelte bald an seinem Spucktuch. Das ist seine neue Masche..es scheint nichts besseres zu geben, als im Kinderwagen auf einem Stück Stoff rumzusabbern. Dabei trainiert er offensichtlich auch seine Koordination, denn er trifft den Mund immer sicherer =) Jedenfalls scheint es ihm zu gefallen.

Abgesehen vom Hörtest, für den wir noch einen Termin machen müssen, ist der nächste planmäßige Arztbesuch im September zur U4.

-tk-

diesmal keine Bilder ;)

Dienstag, 31. Juli 2007

Familienpicknick

Nun war es endlich mal wieder soweit: Wir hatten unser jährliches Familienpicknick. Dieses Jahr erstmals in Lübeck. Neben den Großeltern, den vorpahlschen Tanten, Onkel Hendrik und dessen Eltern, der Großtante Antje und Matthes trafen wir uns am Sonntag zum Picknick bei und mit Piia im Rucksackhotel. Unter dem Vordach konnten wir den leichten Schauerchen trotzen und trotzdem draußen essen.
Geplant war ja eigentlich eine Großdraisinenfahrt bei Ratzeburg. Der Wetterbericht sprach jedoch deutlich dagegen und man muss sagen, dass wir in den Vormittagsstunden auch wirklich Glück hatten. Allerdings war es für Ende Juli entschieden zu kühl. Wir haben es uns aber trotzdem richtig angenehm gemacht:)
Jeder hatte was Leckeres mitgebracht und Dank Tante Marie konnten auch wir ein bißchen zur tollen Stimmung beitragen ;) Es war wirklich für jeden Geschmack was Passendes dabei und wir waren letztendlich alle pappsatt. Mit der Wahl unseres Frühstücksortes hatten wir es mal wieder super getroffen:) Nicht nur ein angenehmes Essen mit der Familie, wir hatten auch eine Wickelmöglichkeit!
Fritze hielt sich insgesamt wie immer klasse. Er hat die Stimmung genossen und hauptsächlich geschlafen. Wenn er in seinem Wagen lag, wurde er immer mal wieder von dem einen oder anderen angeschubst und bewegt und so ging es ihm dann auch abends entsprechend gut. Er ist halt ein Outdoor- und Bewegungskind.
Als am frühen Nachmittag die Tafel aufgehoben wurde und sich der liebe Berlinerbesuch und die Wichmänner verabschiedeten, zogen auch wir wieder nach Hause. Dass wir wirklich Glück mit dem Wetter hatten, bewies der Wolkenbruch, der dann gegen 16.00 Uhr niederging. Laut Aussage der Berliner begleitete er sie auch ein weites Stück der Fahrt. Alle sind aber gut wieder daheim angekommen.
Leider haben wir von den schönen Stunden nur sehr wenige Aufnahmen gemacht. Aus diesem Grund würden wir uns freuen, wenn wir von den anderen Mitgliedern des Picknickclubs ein paar Fotos bekommen könnten;)

-ak-

Anbei unsere Fotos:

Der Picknickclub

Sonntag, 29. Juli 2007

Minigolf mit Kinderwagen

Am Samstag kam der Vorpahl-Teil der Familie aus Berlin nach Lübeck um am heutigen Sonntag das alljährliche große Familienpicknick zu veranstalten. Gegen 17.00 trudelten Oma, Opa und Tante Marie ein und wurden von uns am Parkplatz bei Piia abgeholt. Dann ging es erstmal zum Kaffee trinken zu uns und die Großeltern bezogen bei der Dörte ihr Quartier. Um die paar Sonnenstrahlen des Tages richtig zu nutzen, waren wir dann alle nochmal mit dem Kinderwagen an der frischen Luft und haben dann Großtante Antje und den Patenonkel Matthes abgefangen. Nach dem ersten Kennenlernen von Antje und Friedrich mussten die beiden Dietrichs dann leider weiter fahren. Sie hatten ihre Unterkunft in Travemünde noch zu beziehen.
Wir haben uns dann das Kind, den Wagen und eine ganze Tasche voller Lebensmittel und Getränke geschnappt und sind zu siebent in die Wallanlagen gezogen. Da Samstagabend war und das Wetter den ganzen Tag eher mies bis ganz schlecht, hatten wir die Minigolfanlage fast für uns alleine. Natürlich hätte man auch in Dreierteams spielen können und wäre schneller an mehr Bahnen gewesen, wir haben uns aber dafür entschieden, alle in einer Gruppe zu spielen. Das hatte gleich mehrere Vorteile:
Erstes konnte immer einer von uns den Kinderwagen samt Friedrich um die gesamte Anlage schieben bis man wieder an der nächsten Bahn dran war. Der kleine Mann mag ja wie gesagt keinen Stillstand und schlief dank der tatkräftigen Unterstützung der gesamten Familie friedlich bis wir den Platz verlassen mussten.
Zweitens konnten so alle mal das "Vorpicknick" auf der Bank nutzen. Die von den Großeltern mitgebrachten Sachen waren so eine Art Probelauf für das richtige Picknick;) Und es war auch richtig lecker.
Und drittens hat es einfach viel mehr Spaß gemacht, mit allen zusammen zu spielen! Und wir haben uns wirklich alle gut gemacht. Sogar die Oma konnte an einer ganz verzwickten Bahn uns andere in den Schatten stellen;)
Das nächste mal kann der Fritze ja dann auch schon mitspielen:)

-ak-

ein paar Bilder vom:

Minigolf

Freitag, 20. Juli 2007

Freitagsaction

Heute sollte es wieder Richtung Heimat gehen. Bevor wir jedoch unser Basiscamp bei der Oma Kunold verlassen haben, waren wir vormittags noch unterwegs und haben die notwendigen Wickelbedarfsbestände wieder aufgefüllt. Man sollte ja nicht glauben, was für ein Verbrauch an feuchten Tüchern, Wickelunterlagen und Ähnlichen so ein kleiner Mann haben kann :)
Nachdem dann alle Sachen aus Omas Wohnung wieder im Auto, alle Mann sich verabschiedet hatten und angeschnallt waren, ging es zunächst noch zu den anderen Urgroßeltern. Gegen 14.00 Uhr kamen wir bei Düsings an. Hier durften wir uns bei Kaffee und Kuchen stärken und auch Fritze wurde wenigstens zwischendurch mal wach und trank eine kleine Portion. Auch hier hat er wieder alle begeistert. Die Uroma fand ihn toll. Nur seine langen Fingernägel waren ihr ein Dorn im Auge und die wurden von der examinierten Krankenschwester erstmal geschnitten. Da half es auch nichts, dass wir gesagt haben, die brechen in dem Alter eh noch ab... Dafür hat er jetzt wieder schöne Fingerchen und ich weiß gleich, wie man das nun am besten macht :)
Nachdem wir so alle versorgt waren, haben wir uns wieder in den Wagen gesetzt und wollten dann nun wirklich nach Hause fahren. Leider machte uns der Berliner Verkehr einen Strich durch die Rechnung. Überall nur Stau, Stau, Stau. In Berlin wird an allen Ecken und Enden gebaut, es gibt Sperrungen, Einschränkungen und viel zu viele Autos. Nun gut, vielleicht war der Zeitpunkt um aus der Stadt rauszufahren auch nicht gut gewählt, aber mit dem Verkehr hatte selbst ich nicht gerechnet. Nur Tim blieb ruhig. Erstaunlicherweise.
Nachdem wir eine Stunde versucht haben auf die Autobahn zukommen, nutzen wir die Umleitung über Pankow um bei den Großeltern anzuhalten und uns da alle nochmal frisch zu machen. Alle konnten mal wieder auf Toilette und was trinken und dann ging es gegen 18.00 Uhr aber wirklich los.
Fritze hielt auch wieder tapfer bis Prignitz durch und hatte uns danach (wieder) ordentlich beschäftigt. Erst nach einem wiederholten Stop, diesmal auf einem Parkplatz, konnte es weitergehen. Dafür konnten wir gleich austesten, ob man auch im Auto Wickeln kann. Und man kann! Draußen ging es aufgrund des erhöhten Mückenaufkommens nicht.
Gegen 21.30 Uhr waren wir dann endlich wieder zuhause. Ohne große Diskussionen ist der kleine Mann in seinem eigenen Bettchen dann selig eingeschlafen. Mama und Papa haben auch nicht mehr sehr viel länger gemacht.
Damit endete unser erster großer Ausflug. Ich muss sagen, wir haben ihn alle gut gemeistert. Vielen Dank nochmal an alle!

-ak-

mähr Bülder:

Letzter Tag

Donnerstag, 19. Juli 2007

Familientreffen

Heute standen gleich mehrere Familientreffen auf dem Programm. Zuerst ging es zu den Großeltern Pankow. Hier wartete auch schon die Marie auf unser Kommen. Gegen 12.00 Uhr holte der Opa uns drei ab. Nach dem leckeren Essen und der ausgiebigen Würdigung der Eisenbahn, die er extra für seinen Enkel aufgebaut hatte, haben wir das schöne Wetter ausgenutzt und waren ein bißchen Cachen. Im Rahmen der "Schatzsuche" haben wir etwas über die Wollankstraße und den Bürgerpark gelernt. Da meine Eltern mit mir schon immer hier waren, als ich noch klein war und wir in Pankow wohnten, war das also auch eine kleine Reise in die Geschichte. Auf jeden Fall wurde beschlossen, dass der junge Mann bei den nächsten Berlin-Ausflügen auch immer diesen schönen Ort besuchen wird.
Nachdem wir uns dann alle nochmal bei den Großeltern frisch gemacht hatten und der Kleine für die Fahrt zu Oma Kunold gestärkt war, ging es zum nächsten Family-Treff.
Die Oma hatte nämlich die Kunollis zum Abendbrot eingeladen und diese erschienen auch vollständig. So konnte Fritze auch seinen Cousin David mal kennen lernen. Die anderen Familienmitglieder kannte er ja schon von ihrem Ausflug nach Lübeck. Leon war ganz begeistert von dem Kleinen. Auch dessen Koliken fand er spannend und hat Tim beim Versuch es für Fritze angenehmer zu machen hilfreich zur Seite gestanden. Als alles wieder soweit in Ordnung war, ist der Kleine anstandslos eingeschlafen. So schnell kann ein Tag in Berlin vergehen ;)

-ak-

Bülder:

Berlin am Donnerstag

Mittwochsausflüge

Heute musste Tim zu einem Gespräch nach Cottbus und konnte aus diesem Grund nicht mit Friedrich und mir zu der stolzen Urgroßmutter Vorpahl fahren. Dafür holte uns beide der Opa bei der Oma ab und fuhr uns dann nach Wildau. Da Tante Marie auchschon frei hatte, konnte sie gleich mitkommen. Die Uroma hat sich auch riesig über den Besuch gefreut und fand ihren Urenkel einfach toll! Die beiden haben sich gleich super verstanden und der junge Mann hat ihr erstmal mindestens eine Viertelstunde lang erklärt, wer er so ist und was er so macht;) Leider konnte der Uropa seinen Urenkel nicht persönlich kennen lernen. Das wird aber auf jeden Fall nachgeholt. Bis dahin wünschen wir ihm alles Gute und beste Genesung.
Friedrich selber zeigte sich während des Besuchs meist von seiner besten Seite. Bis auf das Ausnutzen der Chance, mal eine andere zu bespeien (tut mir leid Marie, sonst bekomme ich es immer ab), gab es keine Vorkommnisse. Der Opa hat uns dann nach dem Kaffee auch wieder zur Oma gefahren und dann kam der Papa auch endlich von seinem Arbeitstreffen. Damit war das Ausflugsprogramm für diesen Tag jedoch noch nicht abgeschlossen!
Nach dem Abendbrot haben wir den Patenonkel besucht. Matthes war zwar eigentlich im absoluten Lernstreß, konnte sich aber für seinen Neffen doch ein paar Minütchen Zeit nehmen. Gegen 23.00 Uhr kamen wir dann wieder in unserem Basislager an und Fritze schlief auch ohne Probleme nach diesem anstrengenden Tag ein. War ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten ;)

-ak-

ein paar Bilder:
Berlin am Mittwoch
Counter