Nachdem dann alle Sachen aus Omas Wohnung wieder im Auto, alle Mann sich verabschiedet hatten und angeschnallt waren, ging es zunächst noch zu den anderen Urgroßeltern. Gegen 14.00 Uhr kamen wir bei Düsings an. Hier durften wir uns bei Kaffee und Kuchen stärken und auch Fritze wurde wenigstens zwischendurch mal wach und trank eine kleine Portion. Auch hier hat er wieder alle begeistert. Die Uroma fand ihn toll. Nur seine langen Fingernägel waren ihr ein Dorn im Auge und die wurden von der examinierten Krankenschwester erstmal geschnitten. Da half es auch nichts, dass wir gesagt haben, die brechen in dem Alter eh noch ab... Dafür hat er jetzt wieder schöne Fingerchen und ich weiß gleich, wie man das nun am besten macht :)
Nachdem wir so alle versorgt waren, haben wir uns wieder in den Wagen gesetzt und wollten dann nun wirklich nach Hause fahren. Leider machte uns der Berliner Verkehr einen Strich durch die Rechnung. Überall nur Stau, Stau, Stau. In Berlin wird an allen Ecken und Enden gebaut, es gibt Sperrungen, Einschränkungen und viel zu viele Autos. Nun gut, vielleicht war der Zeitpunkt um aus der Stadt rauszufahren auch nicht gut gewählt, aber mit dem Verkehr hatte selbst ich nicht gerechnet. Nur Tim blieb ruhig. Erstaunlicherweise.
Nachdem wir eine Stunde versucht haben auf die Autobahn zukommen, nutzen wir die Umleitung über Pankow um bei den Großeltern anzuhalten und uns da alle nochmal frisch zu machen. Alle konnten mal wieder auf Toilette und was trinken und dann ging es gegen 18.00 Uhr aber wirklich los.
Fritze hielt auch wieder tapfer bis Prignitz durch und hatte uns danach (wieder) ordentlich beschäftigt. Erst nach einem wiederholten Stop, diesmal auf einem Parkplatz, konnte es weitergehen. Dafür konnten wir gleich austesten, ob man auch im Auto Wickeln kann. Und man kann! Draußen ging es aufgrund des erhöhten Mückenaufkommens nicht.
Gegen 21.30 Uhr waren wir dann endlich wieder zuhause. Ohne große Diskussionen ist der kleine Mann in seinem eigenen Bettchen dann selig eingeschlafen. Mama und Papa haben auch nicht mehr sehr viel länger gemacht.
Damit endete unser erster großer Ausflug. Ich muss sagen, wir haben ihn alle gut gemeistert. Vielen Dank nochmal an alle!
-ak-
mähr Bülder:
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