Montag, 11. August 2008

Mehr Zähne

Fritze wird ja immer mehr zu einem kleinen Menschen :)
Und da gehören natürlich auch immer mehr Zähne im Mund dazu. Bereits nach bzw. bei der Klassenfahrt zeichnete sich das Kommen der Backenzähne ab. Er hat jetzt unten links schon einen ganz großen Zahn. Außerdem sind zwei Eckzähne zu erkennen und auch rechts hinten tut sich was. Besonders anstrengend waren aber die Eckzähne oben. Nicht nur für Fritze war das Durchbrechen nervenzehrend, sondern auch für uns. Wir litten ja mehr oder weniger mit :)

Wir sind gespannt, wie es weitergeht ;)

Freitag, 25. Juli 2008

Berlin Teil II

Nach zwei Nächten bei Oma Kunold stand am Mittwoch der Umzug zu Oma Vorpahl an.
Bevor es aber zu dieser ging, hatten wir noch eine Menge mehr vor.
Nach dem Frühstück gingen Fritze und ich erstmal spazieren und Papa zu Kieser. Die gibt es ja überall ;)
Eigentlich sollte der Junge dann seinen Vormittagsschlaf machen, er wollte aber partout nicht. Dafür spielte er mit seiner Oma und ich habe die Zeit genutzt und schon so weit unsere Habe eingepackt. Das dauert auch bei einem kurzen Aufenthalt ein bißchen :)
Nachdem Tim dann wieder da war und das Auto gepackt, verabschiedeten wir uns bei der lieben kunoldschen Oma und fuhren zu den Urgroßeltern Vorpahl nach Wildau. Fritze hat von der Fahrt nicht so viel mitbekommen, der war nämlich fast sofort im Auto eingeschlafen.
Pünktlich zum Mittag bei den Urgroßeltern wurde er dann wieder wach. Die beiden freuten sich sehr, ihren Urenkel endlich mal wiederzusehen. Sie staunten, wie schön er schon essen und laufen kann. Fritze fand dafür ihre Balkontür und den Balkon als solches ganz toll. Er ging (trotz einer verhältnismässig hohen Stufe) ständig raus und rein und amüsierte sich dabei. Besonders, wenn er die Balkontür zu machte und uns aussperren, aber noch sehen konnte :)

Leider ging es kurz nach 15.00 Uhr schon wieder los. Und das, obwohl gerade noch Mamas Tante Antje extra vorbeigekommen ist! Sie wollte eigentlich mit uns Kaffee trinken, aber zu diesem Ereignis waren wir ja schon wieder woanders eingeladen :(
Aber wir haben uns wenigstens kurz gesehen, und das ist ja auch schon viel wert :)
Gegen vier hatten wir nämlich eine Verabredung mit den Urgroßeltern Düsing. Also verabschiedeten wir uns von den einen Urgroßeltern und Antje und fuhren zu den anderen :)
Diese hatten wir schließlich zu Ostern das letzte Mal gesehen, und das ist ja nun auch schon ein bißchen her ;)

Wie zu erwarten war, schlief Fritze auf der Fahrt natürlich ein und musste von uns in Spindlersfelde geweckt werden. Er freundete sich aber auch hier wieder schnell mit seinen Verwandten und der nächsten "neuen" Wohnung an. Und auch hier fand er den Balkon toll. Dieser hatte sogar zwei Türen! Aber auch sonst gab es viel zu entdecken und auch diese Urgroßeltern hatten ihre Freude an ihm und uns :)
Gegen 18.00 Uhr stand allerdings die nächste Fahrt an. Wir wollten ja zur nächsten Oma!

Also verabschiedetn wir uns von den Düsings und fuhren nach Pankow.
Bei dieser Fahrt schlief Fritze mal nicht ein :) Er war aber kurz davor ;)

Bei Oma Vorpahl stand nach der Begrüßung erstmal das Ausladen des Autos und das Abendbrot an. Bei beidem zeigte sich Fritze erstaunlich lieb und freute sich über seine Oma und Tante Marie. Die war nämlich auch kurz da. Leider ging sie schon nach dem Abendbrot.
Der Rest ging dann ganz schnell und Fritze schlief fast sofort ein.
So konnten Oma und ich einen Mädchenabend machen und Tim zu Onkel Matthes fahren.

Am Donnerstagvormittag stand wieder getrenntes Programm an: Papa hatte einen Geschäftstermin und Fritze und ich wollten Oma auf Arbeit besuchen. Das haben wir dann auch gemacht. Fast ohne Probleme konnten wir mit Hilfe der Öffentlichen Verkehrsmittel zu Omas Altenheim finden. Diese freute sich sehr über uns und offensichtlich mit ihr auch alle Bewohner. Kleinkinder gibt es da ja naturgemäss nicht so oft zu sehen ;)
Da wir zur Mittagszeit ankamen, haben wir natürlich auch gleich dort gespeist. Fritze verwüsstete mehr oder weniger seinen Platz. Es gibt im Heim natürlich keine Kinderstühle und die Tische waren mit Stofftischdecken bedeckt. Auf seinem Platz saß er sehr weit hinten und so fiel von dem an sich sehr leckeren Essen eine Menge auf so fast alles in seiner Umgebung. Aber es hat ihm Spaß gemacht. Da ich aber so nicht zum essen kam, schnappte sich Oma den Jungen und ging mit ihm schon mal in ihr Büro. Hier stieß ich dann nach dem Essen auf die beiden. Nach einer Wickelung zogen Fritze und ich dann wieder los. Die Oma hatte schließlich noch ein Fest vorzubereiten und überhaupt zu arbeiten ;)
Auf dem Heimweg schlief Fritze dann im Kinderwagen ein und wachte erst wieder in der S-Bahn auf.
Dann nutzen wir die Zeit bis zu Tims Rückkehr in der Wohnung von Vorpahls. Wir spielten und hängten Wäsche auf. Fritze fand besonders das Ausladen des Geschirrspülers toll. Er wollte gar nicht mehr aufhören, mit Omas Geschirr und Tupperwaren zu spielen ;)

Als Tim dann wieder da war, ging es weiter im Programm. Wir besuchten die Kunollis.
Hier gab es Kaffee und Kuchen und für Fritze wieder eine Menge zu entdecken und zu spielen. Leider war die die Parkgebühr in der City aber sehr hoch (1 Euro für 30 Minuten) und so mussten wir nach dem Besprechen der wichtigsten Ereignisse und aus Mangel an Hartgeld nach knapp 2 Stunden wieder los.
Aber wir werden uns ja spätestens zum Umzug wieder sehen:)

An diesem Abend schlief Fritze im Auto ein und konnte von uns auch nicht mehr zum Waschen gewckt werden ;)
Nach einem ganz kurzem Abendprogramm schlief er auch ohne Probleme ein und wir folgtem ihm bald :)

Am Freitag ging es dann wieder nach Hause. Nach dem Besuch im Kaufland ging es nach Norden. Fritze schlief relativ bald ein und schlief vor allem fast bis nach Hause. Papa hat aber derweil einen neuen Streckenrekord aufgestellt und daher schlief Fritze nur 1,5 Stunden. Aber immerhin! (Tim brauchte natürlich zumindest etwas länger :))

Vielen Dank nochmal an alle Lieben, die wir mal wieder sehen konnten!

Impressionen:
Berlin II

Mittwoch, 23. Juli 2008

Berlin Teil 1

Juhu, endlich sind Ferien!
Wie schon berichtet, haben wir uns ein Auto gemietet und sind am Montag nach Berlin gefahren.
Fritze kommt auch auf weiteren Strecken mit seinem neuen Autositz super zu recht. Er kann endlich nach vorne gucken, sieht genug und kann vor allem auch im Auto schlafen. Damit war diese Fahrt mit dem Wagen in die alte Heimat endlich mal wieder relativ entspannend für alle Beteiligten ;)

Zunächst ging es zu Oma Kunold nach Mitte. Dort sind wir am Nachmittag angekommen und haben unser Quartier für die nächsten zwei Nächte bezogen.
Fritze kannte sich ja noch in der Wohnung aus und freute sich, das Aquarium und die Lucy und natürlich seine Oma wiederzusehen ;) Da der Papa sich von der Fahrt erstmal trotzdem etwas erholen wollte und wir noch Windeln brauchten, haben Fritze und ich am Nachmittag noch einen kleinen Spaziergang gemacht.
Wir schlenderten zu Lidl. Auf dem Rückweg überraschte uns ein Platzregen. Den warteten wir in einem Hausaufgang ab und Fritze bestaunte die ganze Zeit die vielen Berliner Autos, Busse und Radfahrer, die sich von den Fluten nicht abhalten ließen und wie alle anderen Fahrzeuge ganz tolle Wellen und Spritzer machten ;)
Dann hörte es aber endlich doch auf zu regnen und wir konnten den Heimweg zur Oma antreten. Auf dem Rückweg sahen wir noch einen Regenbogen, den Fritze aber gar nicht so spannend und toll fand wie ich ;)

Nach dem Abendbrot und dem Gang in die Wanne war für Fritze dann auch der Tag vorbei und er schlief relativ schnell ein.

Am Dienstag stand der Besuch des Berliner Tierparks auf dem Programm. Wir waren ja als Kinder dort auch immer gewesen und wurden außerdem von einem der letzten "Sterne" dazu angeregt. Dort belegte der Tierpark nämlich den zweiten Platz und wir wollten uns mal wieder einen eigenen Eindruck machen.
Fritze fand schon die Bären am Bärenfenster (draußen) toll. Wir mussten nämlich etwas warten, bis Tim die Karten bekommen hatte.
Da auch in Berlin gerade Ferien sind, war es entsprechend voll an der einen Kasse, die nur geöffnet war. Da der Tierpark aber sehr weitläufig ist, verliefen sich die Massen relativ schnell.
Wir waren zunächst bei den Bären, die der Junge schon ganz toll fand. Noch besser fand er allerdings die Tiere im Streichelzoo. Die Ziegen und Schafe fasste er auch ohne Hemmungen an. Nur die großen Schweine fand er etwas unheimlich. Aber an die konnte/musste man ja auch nicht direkt ran ;)
Natürlich waren wir auch im Dickhäuterhaus, im Raubtierhaus, bei den Hyänen (die gerade frischen Nachwuchs bekommen hatten), bei den Haustieren und den Einhufern und überhaupt fast überall. Irgendwann konnten aber weder Fritze noch wir noch so richtig. Der Kleine hatte ja schließlich auch keinen Vormittagsschlaf gemacht und der Tierpark ist wie gesagt wirklich sehr sehr groß. Nach fast drei Stunden schlenderten wir also wieder in Richtung Ausgang und dann ging es zur Stärkung erstmal zu Oma Kunold. Dort machten wir einen späten aber relativ ausgiebigen Mittagsschlaf. Am Nachmittag ging ich shoppen und Fritze samt Papa und Oma auf den Spieler.

Anbei ein paar Bilder:
Tierpark Friedrichsfelde

Samstag, 19. Juli 2008

Warin

Wir waren in Warin ;)

Für unsere erste Ferienwoche haben wir einen Berlinausflug geplant. Aus diesem Grund haben wir am Freitag schon von Sixt das Auto geholt. Damit konnten wir am Abend nicht nur ein paar Sachen in die neue Wohnung bringen (Kleinkram, mehr Spielzeug, Laminat fürs Kinderzimmer), sondern am Samstag auch zu Tante Edith nach Warin in Mecklenburg fahren.
Wir wussten nämlich, dass Oma Kunold ihre Schwester an diesem Wochenende besuchen wollte.
Fritze hatte seine Oma zwar während der Klassenfahrt gesehen, aber die Möglichkeit der Treffen kann man ja nicht genug nutzen :)
Außerdem hatte er seine Großtante ja noch gar nicht kennen gelernt. Das musste natürlich dringend nachgeholt werden. Und wenn man schon in Warin ist, natürlich auch den Rest der kunoldschen/kochschen Verwandschaft :)

Neben der familiären Beziehung gab es außerdem das alljährlichen Volleyballtunier. Das haben wir früher (ja, ja 2000 und 2001 sind lang, lang her :)) gerne und Tim auch aktiv als "Berliner Bierbär" besucht.
Damals und auch heute wurde dem Namen wieder alle Ehre gemacht. Da wir ja aber mit unserem ersten Besucher in die neuen Wohnung fahren wollten, konnten wir diesmal nur zu schauen.
Fritze fand vor allem die vielen Volleybälle, die Kampfschreie und Anfeuerungsrufe spannend. Er klatschte wie wild mit und rief natürlich auch lautstark. Dabei machte er bei seinen Sympathiebekundungen auch keine Unterschiede bei den Mannschaften. Er fand eben alle toll :)

Nachdem wir wieder vom Sportplatz kamen, luden wir die Oma ins Auto und dann als erste Besucherin in die neue Wohnung ein. Leider ist Fritze auf der Rückfahrt eingeschlafen und so konnten zunächst nur Tim und Oma die Wohnung begutachten. Ich wartete im Auto bis Fritze wieder aufwachte. Oma Kunold war aber auch ohne Fritzes Führung von der neuen Wohnung begeistert :)

Anbei ein paar Bilder aus Warin:
Warin

Donnerstag, 17. Juli 2008

Mehr Platz zum Laufen

Fritze läuft ja mittlerweile wie ein Weltmeister. Um ihm dazu genug Platz zu bieten, haben wir uns in den vergangenen Wochen viele Wohnungen in Lübeck angesehen. Na gut, wir haben nicht nur den Lauf-Aspekt im Hinterkopf gehabt, sondern wollten ja sowieso im August umziehen :)
So lange Fritze noch nicht ganz so alt, beweglich und agil war und vor allem auch noch nicht so viel Spielzeug hatte und andauernd nutzen wollte, reichten die drei Zimmer ja auch.
Seit er aber läuft, ist er so schnell weg! Und in Nullkommanix mit ihm auch alles, was er gerade in der Hand hat. Und er kann dann ganz schnell auch nach anderen Sachen in seiner Höhe greifen. So schafft er es innerhalb kurzer Zeit, sein Spielzeug und auch alles andere fein säuberlich auf die Wohnung zu verteilen. Mit Vorliebe leider auch meine Papiere, Bücher u.ä.
Sein Bettchen stand außerdem bei uns im Schlafzimmer. So was hat Vorteile (man ist gleich daneben) und Nachteile (man ist gleich daneben).
Nun soll er also endlich sein eigenes Zimmer bekommen!

Da kann er sein Spielzeug verteilen, so viel er will und man kann es auch relativ schnell wieder einfach dahin zurück bringen.
Wir haben endlich wieder ein Schlafzimmer für uns.
Und ich habe ein Arbeitszimmer, wo ich alle richtig relevanten Papiere großzügig im Raum -und auf der entsprechenden Höhe- verteilen kann.

Seit Dienstag sind wir nämlich stolze Mieter einer 4-Zimmer-Wohnung in der Großen Burgstraße. Und "vier Zimmer" wird der Größe der Wohnung irgendwie gar nicht gerecht :)
Wie wir gestern und heute feststellen durften, ist die Wohnung super, aber auch sehr sehr weitläufig. Fritze wird jedenfalls genug Platz zum Laufen haben :)
Die vier Zimmer (inklusive Duschbad, Gästebad, Wannenbad, Kammer und Küche) verteilen sich auf 167 Quadratmeter.
Da kann man wirklich ne`Menge (drauß-) machen :)

Wir haben fast sofort nach der Schlüsselübergabe damit begonnen, ein paar Sachen (v.a. Putzmittel und natürlich Spielzeug und Wickelzeug) in unser neues Domizil zu bringen. Und es gibt natürlich auch viel zu tun ;)
Und viel zu entdecken:)

Fritze erkundet mit uns die neuen Räume und will natürlich nicht in seinem Reisebett einfach nur zu gucken. Er "hilft" beim Saugen (das sehr notwendig und sehr langwierig war) und beim Putzen.

Anbei ein paar erste Bilder der Wohnung:

Wohnung

Freitag, 11. Juli 2008

Klassenfahrt nach Berlin

Weil Friedrich ja nun mal ein Lehrerkind und aus diesem Grund auch jetzt schon ziemlich häufig in der Schule ist, nimmt er natürlich auch an außerschulischen Veranstaltungen teil ;)
Wir waren mit "meiner" Klasse (ich habe sie quasi übernehmen dürfen) für zwei Tage in Berlin.

Am Montag ging es mit Kind und Kegel um 9.04 Uhr vom Lübecker Hauptbahnhof in Richtung Bundeshauptstadt los. Meine Schüler und mein Kollege wussten, dass ich meine "Männer" mitnehmen wollte und haben sich teilweise gleich mit Fritze angefreundet. Dazu war ja schon im ersten Zug Zeit. Ich hatte schon im Vorfeld "Kinderwagenverantwortliche" für das Umsteigen in Bad Kleinen bestimmt und so ging auch das ohne Probleme und ohne Verluste von statten. Die nächste Fahrt dauerte etwas länger. In dieser Zeit eroberte Fritze die Herzen des Rests der Klasse und "hamsterte" von fast allen Kekse, Obst, Süßigkeiten und und und. Und dabei hatte ich eigentlich auch genug Proviant dabei :)
Aber die Sachen von den Schülern fand der Kleine einfach besser. Sie waren sowieso das Beste! Er wurde ständig unterhalten, mit ihm wurden Späße gemacht und dadurch wollte und konnte Friedrich natürlich nicht mal ein kleines Nickerchen machen.

Als wir im Berliner Hauptbahnhof ankamen, wurden wir herzlich von der Oma Kunold begrüßt. Sie nahm die beiden "Männer" dann mit zu sich und für mich und die Klasse ging es ins Regierungsviertel. Um 15.00 Uhr besuchten wir einen Vortrag im Plenarsaal des Bundestages mit anschließendem Dachterrassenbesuch und davor wurden die näheren Sehenswürdigkeiten besucht (Straße des 17.Juni, Sowjetisches Ehrenmal, Brandenburger Tor). Danach ging es weiter zum Hostel. Nachdem dort eingecheckt war, zogen wir in Richtung Alex. Hier hatte ich mich mit Tim und Friedrich vorm Alexa verabredet.

Die beiden kunoldschen Männer waren ja bei Oma Kunold gewesen. Hier gab es erstmal Mittagessen. Danach schlief Friedrich immerhin eine Dreiviertel Stunde;)
Nach dem Mittagsschlaf erkundete Fritze erstmal wieder Omas Wohnung und spielte dann mit Papas "altem" Spielzeug. Als die drei gerade zu einem Spaziergang aufbrechen wollten, hat sich Matthes gemeldet, der die beiden Berlinbesucher natürlich auch gern sehen wollte. Auf ihn wurde noch gewartet und dann ging es Eis essen.
Das gestaltete sich zunächst schwierig, weil Fritze sich natürlich nicht mit einer leeren Waffel begnügen und auch nicht gefüttert werden wollte. Nachdem er dann abwechselnd von Tims und Omas Becher naschen durfte, klappte es doch noch ;)
Anschließend ging es wieder zu Oma. Nach der Wickelung stand schließlich unser Treffen im Alexa an. Also hieß es Abschied nehmen und dann zogen die beiden mit Matthes in Richtung Alex.
Hier stießen auch Tante Marie und Pierre zur Gruppe.

Und ich hatte dann endlich mal "frei"!! Es war nämlich Freizeit für alle angesagt und daher konnten wir unser kleines Familientreffen in Ruhe verbringen und gleichzeitig Abendbrot essen.
Leider ging um 20.00 Uhr das Klassenprogramm weiter. So mussten wir uns von den lieben Verwandten verabschieden und haben uns dann mit der Gruppe noch den Alex (Weltzeituhr, Fernsehrturm, Rotes Rathaus) angesehen.
Gegen 21.15 Uhr kamen wir erschöpft und müde im Hostel an. Als ich meine "Gute-Nacht-Runde" machte und Tim den Kleinen waschen wollte, ist dieser schon auf dem Bett eingeschlafen :)
Kein Wunder nach dem Programm!!

Am Dienstag ging es natürlich früh weiter. Wir hatten ja nur wenig Zeit in Berlin und die musste entsprechend genutzt werden;)
Nach dem Frühstück wurde ausgecheckt. Um auch wirklich (fast) alle Verkehrsmittel zu nutzen (S- und U-Bahn hatten wir ja schon am Montag), ging es mit dem Schienenersatzverkehr in Richtung Zoo. Dort trennten sich dann wieder unsere Wege. Tim fuhr mit Friedrich mit der S-Bahn weiter und die Klasse guckte sich die Gedächtniskirche an. Dann ging es in einem überfüllten Bus der Linie 100 von der City West wieder zur City Ost.
Hier nutzen die Schüler die Zeit für einen Einkaufsbummel und zur Stärkung und für uns stand das nächste Familientreffen an. An der Weltzeituhr warteten schon Oma Vorpahl und Tim und Friedrich auf mich. Da bei Vorpahls leider zur Zeit Sanierungsmaßnahmen stattfinden, konnten wir uns nicht in Pankow treffen. Nachdem wir bei Dinea Mittag für uns und Oma Kunold besorgt hatten und diese auch vorinformiert wurde, dass wir nochmal kommen, spazierten wir zu ihr. Hier gab es erstmal eine Stärkung und dann für Friedrich einen verhältnismäßig langen Mittagschlaf (immerhin 1,5 Stunden). Oma Vorpahl musste dann leider wieder zur Arbeit und auch mich rief die Pflicht, aber Tim und Fritze blieben noch ein bißchen bei der kunoldschen Oma.
Wir trafen uns dann wieder mit Sack und Pack am Hauptbahnhof und um 15.21 Uhr ging es in Richtung Norden. Diesmal war der Zug sehr voll. Wir sind natürlich genau in den Pendlerverkehr gekommen ;(
Aber alle Schüler, der Kinderwagen und alles andere passte irgendwie noch in die Bahn und ab Nauen wurde es immer leerer. Das nutzten die Schüler und schliefen zum Schluss verteilt über den ganzen Zug. Nur einer wollte natürlich nicht schlafen - unser Sohn. Er fand die Fahrt viel zu spannend und es gab ja auch wieder viel zu sehen.
Nach dem Umsteigen blieben die meisten Schüler wach und wurden immer hippeliger je näher Lübeck kam. Ähnlich ging es Fritze - auch wenn der mittlerweile vor Müdigkeit glühte. Aber er hielt tapfer bis nach Hause durch:)
Nach einem kleinen Abendbrot (Fritze hatte wieder schamlos bei den Schülern zu geschlagen) ging es in die Wanne und dann ab ins Bett. Fritze schlief ohne Probleme bis zum Weckerklingeln (ich hatte ja Mittwoch wieder Schule) und wurde nur einmal in der Nacht wach! Das war ein neuer Rekord!

Leider waren die nächsten zwei Tage nicht gerade angenehm.
Fritze war häufig quengelig und ausgesprochen anhänglich. Neben den Nachwirkungen der Klassenfahrt wird unser Großer nämlich von dem Kommen weiterer Zähne gequält. Jetzt kommen mal wieder mehrere auf einmal. Scheinbar wollen fast alle Eckzähne in kürzester Zeit durchbrechen. So bald man sie richtig sehen kann, wird es natürlich im Blog vermeldet :)

Zurück zur Klassenfahrt: Leider gibt es zumindest von uns keine Bilder. Wir kamen einfach nicht dazu, welche zu machen :) Ich hoffe aber, dass ich von meinen Schülern noch einige bekomme. Die werden dann natürlich noch nachgereicht ;)

Samstag, 5. Juli 2008

Wieder ein Event

Es ist ja nicht so, dass hier im Norden nicht immer was los wäre! Seit gestern findet in Lübeck das Drachenbootfestival statt. Und da wird einem wirklich was geboten!
Wir waren heute mal wieder früh wach und haben die Zeit genutzt, uns schon vor der Veranstaltung die Mannschaften (noch auf dem Land) anzugucken. Da es auch Preise für die besten Kostüme gibt, gab es da eine Menge zu sehen: Rotkäppchen und die sechzehn Wölfe, Hühner und Enten in Menschengröße, Piraten, die Lack- und Lederfraktion und und und.
Um 9.45 Uhr ging es dann am Klughafen so richtig los. Von der Glitzerbrücke bei Piia hatte man einen guten Blick von oben auf die Starts. Fritze gefielen besonders die Trommeln und die vielen Boote. Wie gebannt verfolgte er das Schauspiel und wurde dabei immer müder. Zum Mittag zogen wir relativ früh heim und nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf gingen Tim und Fritze wieder zu den Booten.
Auch am Nachmittag gingen die Wettkämpfe weiter. Fritze fand nun aber neben den Rennen die vielen Hunde ganz toll.
Wie es scheint, sind Hunde im Moment seinen besonderen Favoriten ;)

Bilder:
Drachenbootfestival
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